Kommunales Kino

Gemeinsames Kino

Das Kommunale Kino - kurz KoKi - ist eine nicht-kommerzielle Kulturinstitution in Deutschland und der Schweiz, die Filme zeigt. In der Projektgruppe "Kommunales Kino", die nur aus Ehrenmitgliedern der Initiative "Ich bin dabei! Das KoKi - Kommunales Kino: Eine Institution seit Jahrzehnten! Ausgewählt werden die Filme gemeinsam mit dem Kommunalen Kino in Rendsburg (Filmtheater Schauburg). Unterstützer des Kommunalen Kinos haben freien Eintritt zu diesen Aufführungen: mehr.

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Kommunales Kino - kurz gesagt ist eine nicht-kommerzielle Kulturinstitution in Deutschland und der Schweiz, die Filmvorführungen anbietet. Die Finanzierung der städtischen Lichtspielhäuser erfolgt in der Regel durch die Gemeinden (und zum Teil durch Stipendien der Länder). Entweder in eigenen Räumlichkeiten, in enger Abstimmung mit der lokalen Erwachsenenbildung, in Verbindung mit gewerblichen Filmtheatern oder in anderen Räumlichkeiten kommunaler oder unabhängiger Institutionen.

Ebenso wie die Spielstätten sind auch die Formen der Organisation und Professionalisierung der städtischen Lichtspielhäuser unterschiedlich: Sie reichen von Lichtspielhäusern mit wenigen Spieltagen pro Monat, die ausschließlich auf Freiwilligenarbeit beruhen, bis hin zu Lichtspielhäusern, in denen große Bereiche der Aktivitäten von Vollzeitkräften durchgeführt werden. Das Selbstverständnis eines Films als städtisches oder freies Spielfeld ist nicht unbedingt an die Summe oder das Bestehen von öffentlichen Zuschüssen gebunden.

Dachverband der kommunalen Filmtheater in Deutschland ist der in Frankfurt am Main ansässige BkF. Als erstes kommunales Kino in der BRD eröffnete das Kino 66 1966 in Essen. 1] Das filmforum war das erste einwöchige Gemeinschaftskino, das am Samstag, den 28. August 1970 in Duisburg eröffnete.

Der Kinoplatz, das dritte städtische Kino, wurde am Freitag, den 13. November 1971 in Mannheim eröffnet. 2 ][3] Am dritten Tag des Jahres 1971 wurde in Frankfurt am Main das vierte Kino dieser Kategorie eröffnet. Die Pioniere der nicht-kommerziellen Filmszene begeisterten Kulturberater in vielen Gemeinden Deutschlands; nach Angaben des Städtetags gab es bereits 1973 zehn städtisch geleitete Lichtspielhäuser. 1974 wurde in Hannover ein Kommunales Kino errichtet, das zunächst keinen festen Standort hatte.

Der Gerichtshof widersprach: Neben den traditionellen staatlichen Kultureinrichtungen wie Theatern, Konzerten, Museen, Bibliotheken und anderen ist das Kino auch Kulturgutträger und hat somit Anspruch auf öffentliche Subvention. Ein Stadtkino unterscheidet sich grundlegend von einem kommerziellen Kino und stellt somit keinen Wettbewerb dar. Die Hitpass-Studie von 1978 bestätigte diese Vermutung und fand heraus, dass nicht-kommerzielle Filmarbeiten das Zuschauerinteresse am kommerziellen Film fördern und nicht hemmen.

Der erste Veranstaltungsort "Kommunales Kino" war jedoch nicht das erste von der Stadt geförderte Kino - bereits 1963 wurde das Münchner Stadtmuseum als Teil des Münchner Filmmuseums gegründet, das die Sammlung, Restaurierung und Vorführung von Kinofilmen als seine Hauptaufgabe als Kinematheke versteht und somit trotz seines Namen mehr als Kino denn als Muse wird.

Bei manchen Gemeinden haben sich die kommunalen Filmarbeitsinitiativen weiterentwickelt, bei anderen haben sie sich aus bereits bestehenden Filmvereinen entwickelt - dies betrifft sowohl die neuen als auch die neuen Länder, in denen sich nach der Wende eine vielseitige nicht-kommerzielle Filmszene entfalten und aufrechterhalten konnte. Zahlreiche städtische Filmtheater und vergleichbare Einrichtungen sind im Bund der kommunalen Filmwirtschaft angesiedelt, darunter eine ganze Serie von Studentenfilmvereinen, die Ende der 1950er Jahre ins Leben gerufen wurden.

Das CinéLibre Netzwerk in der Schweiz bietet nicht kommerzielle Filmtheater und Filmvereine. Ganz nach dem Leitspruch "Andere Kinofilme anders zeigen" streben die Kommunale Kino GmbH ein anderes Angebot an als kommerzielle Kino. "Weitere Filme" sind experimentelle und nicht-westliche Spielfilme, Dokumentationen, Stummfilme und Livemusik. Kurzspielfilme, von denen die meisten aus den Werbekinos verschwanden, sind ebenfalls in vielen städtischen Filmtheatern zu sehen.

Zu den ausgestellten Filmen gehören sowohl reguläre kommerzielle Filmverleihe als auch Filmbibliotheken, Filmsammler, Filmarchive und Spezialverleiher. Manche städtische Kino haben ihren eigenen Filmbestand und können sich mit anderen austauschen. "Andersherum zeigen" bedeutet einerseits, dass der Film in seiner Originalfassung (sowohl in der Originalsprache als auch im korrekten Bildformat und in der korrekten Geschwindigkeit) vorgeführt wird - also nicht wie im Werbekino in Synchronfassung oder im TV im Falschformat.

Andererseits versuchen die Kommunalen Kinder auch, den Film im Zusammenhang zu sehen. In vielen städtischen Filmtheatern werden deshalb Rückblicke auf einzelne Filmemacher oder thematisch oder filmhistorisch orientierte Filmserien gezeigt. Einige städtische Lichtspielhäuser vervollständigen ihre Filmreihe mit Vorträgen. Manche Filmfestspiele wurden von lokalen Filmkinos initiiert und inszeniert.

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