Kino Königstraße

Kinosaal Königstraße

Kinoprogramm - Demnächst bei Admiral - Demnächst im Kino - Gutscheine. Das Metropol-Gebäude beherbergte nach dem Krieg ein Kino und ein Varietétheater. Der Anwender "Ulrich Becker" schreibt: "Das Bild zeigt die Königstraße in Stuttgart. Film ist aus, Kino leer, Mitarbeiter gehen, Alois trägt das Tageseinkommen in den Tresor, dann Licht aus und Abschiedskino, ab in die Königstraße. Filmvorführungen im Kino "Universum Kinocenter Landau" auf:

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Das Edener Lichtspiel war ein Kino in Lübeck. Jahrhunderts in der Königstraße 25 wurde 1844 vom Sozialverein zu einem Gemeindezentrum mit einem Veranstaltungsraum für Kammermusik im ersten Obergeschoss mit klassizistischer Außenfassade umgestaltet. Um die Wende von 1918/1919 hat der Photograph Erich Dietrich (* 1892; 1949) den Raum in ein Kino mit 301 Sitzplätzen umgewandelt, obwohl die baulichen Bedingungen nachteilig waren: Der Raum wurde von den Architekten des Hauses als ein Kino genutzt:

Es wurde von Ernst Fürtmiller mit neuem Interieur ausgestattet und am 13. Mai 1920 unter dem Titel Kammer-Lichtspiele eroeffnet. Bald gab er wieder auf. Von 1919 bis 1932 hatte das Kino sechs Eigentümer. Aus Anlass der Neueröffnung nach einem weiteren Eigentümerwechsel wurde das Kino am zweiten Nov. 1928 in Éden umbenannt.

Im Jahre 1932 kaufte die Schwerinerin das Kino und liess es von ihrer Tochtergesellschaft Minna Kirch leiten. In ihrer Regie wurde sie zu einem auf Kriminal- und Abenteuerfilm spezialisiert. Das Kino hat den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden, wurde aber nach Ende des Krieges von der englischen Besatzermacht konfisziert und in ein Kino für die in Lübeck ansässigen Vertriebenen Osteuropas verwandelt.

Minna Kirch wurde am Tag der Devisenreform, dem Tag des Jahres 1948, das Paradies zurückgezahlt. Weil vorhersehbar war, dass der Mietvertrag gekündigt werden würde und Sicherheitslücken eine Sanierung erforderlich machen würden, löste sich Minna Kirch im Frühling 1951 von der Gemeinde ab, um die komplett neue Stadt auf einem wenige Häusern entfernten Gelände zu errichten.

Übernommen wurde das Paradies vom in Lübeck ansässigen Architekt Helmuth Ehrich, der einige Jahre vorher die Umnutzungspläne für die Burgtor-Lichtspiele erarbeitete. Nach der Renovierung wurde das Haus 1951 wieder eröffnet. Als Helmuth Ehrich starb, vermietete sein Vater Manfred das Kino 1975 an die beiden Filmemacher Albert Kieft und Wilhelm Grießhammer.

Inzwischen sind neben West- und Action-Filmen auch Sex- und Portraitfilme Teil des Eden-Programms geworden. Von 1979 bis Ende 1981 war das Lichtschauspielhaus ein Kunsthauskino für künstlerische Kostbarkeiten, für retrospektive Arbeiten und die Aufführungen der nicht-kommerziellen Kino-Arbeitsgruppe als eden-programm-kino. Der seit 1968 unter Denkmalschutz stehende Bau wurde 2016 veräußert. Architektonisch ist das Haus mit dem angegliederten Barock-Eckhaus Glockengießerstraße unter einem gemeinsamen Haus untergebracht.

Sie ist das jüngste Beispiel für eine solche Eckentwicklung in Lübeck. Den Schwanzgiebel der Königstraße bekam er im achtzehnten Jahrtausend. Jh. wurde das Anwesen in das jetzige Hauptgebäude Königstraße 25 und das Haus Glockengießerstraße 1 (bis 11) aufgeteilt.

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