1 Zimmer Wohnung Raum Stuttgart

1-Zimmer-Wohnung im Raum Stuttgart

eine Weile in einer sehr beengten Einzimmerwohnung. Pension kaum genug, um eine Einzimmerwohnung zu mieten? Preiswerte Alternative zum Hotel: seit 2001 im Raum Stuttgart. Erste Einbauküche im Preis: Ja. Für meine 1.

Theoriephase an der DHBW in Stuttgart suche ich eine Unterkunft für den Zeitraum 01.10.-16.12. 2018.

Alterung der Armut: 1.000 EUR sind nicht genug zum Überleben.

Armut im Alter betrifft oft Frauen: Unser Autor recherchiert über den unsicheren Lebensabend. Seit 40 Jahren arbeitet sie für eine Versicherungsgesellschaft, muss aber wieder arbeiten, weil ihre 1.000 EUR Pension nicht zum Weiterleben ausreichen. Nach Angaben der gesetzlichen Rentenversicherungen erhielten in Westdeutschland langjährige männliche Versicherungsnehmer eine durchschnittliche Altersrente von rund 1.200 EUR im Jahr 2016 und rund 1.100 EUR im Jahr 2008.

Im Durchschnitt betrug die Rente für langjährige Versicherungsnehmerinnen in den neuen Ländern rund 700 EUR. Sie war in den neuen Bundeslaendern um rund 100 Millionen Dollar hoeher, weil die Frau in der DDR-Gesellschaft wegen der Erziehung von Kindern keine Arbeitsplaetze hatte. Noch weniger erhalten Mütter, die ihre Karriere für die ganze Familie beendet haben oder seit Jahrzehnten pausieren, im hohen Lebensalter.

Besonders anfällig für altersbedingte Armut sind sie, da sie während ihres gesamten Arbeitslebens weniger Geld erhalten als sie selbst. In der Pubertät bezahlen die Damen den Lohn. Doch wie können die älteren allein erwerbstätigen und geringverdienenden Mütter in teueren Großstädten wie München leben - wo die Durchschnittsrente kaum ausreicht, um eine Einzimmerwohnung zu mieten?

Im Rahmen eines Projekts zum unsicheren Renteneintritt in München hat unser Forscherteam in stundenlangen Gesprächen mit 50 alleinstehenden Damen zwischen 60 und 80 Jahren darüber gesprochen, wie sie in einer teueren Großstadt dastehen. Nicht nur für München ist das Topthema aktuell: Die Verunsicherung ist bis in den Mittelstand hoch.

Senioren, die in den Supermärkten Regale füllen oder in der Stadt Fläschchen einsammeln, werden als die neuen sozialen Figuren der Altersversorgung angesehen. Derzeit erhöhen 4,6 % der Bundesbürger ihre Renten bei der Sozialversicherung, wenn sie in Pension gehen, weil sie unter dem Unterhaltsniveau sind. Das Schamgefühl und die Schuld, sich nicht um sich selbst zu kümmern, hindert die Bedürftigen oft daran, im Rentenalter Unterstützung aus den Büros zu bekommen.

Dass vor allem jüngere Pensionäre von Arbeitslosigkeit bedroht sind, liegt auch an dem stetig sinkenden Rentenniveau: 1990 waren es noch 55,1 Prozentpunkte des Jahresdurchschnittseinkommens vor Abzug der Steuer, 2016 waren es 48 Prozentpunkte. Seniorenarmut und Pensionen waren - lange fällig - das Hauptthema des Wahlkampfes. Das Ruhegehalt soll in Höhe von 48 Prozentpunkten einfrieren.

Schwarz-Rot konnte sich auch auf die Schaffung einer "Basisrente" einigen, d.h. "Menschen, die jahrzehntelang arbeiteten, aufgewachsene und betreute Kinder" sollen nach 35 Jahren Beitragszeit zehn Prozentpunkte über der Basisrente sein. Nach dem fünften Bericht der deutschen Regierung über Armut und Wohlstand betrug der Durchschnittsbedarf an Grundeinkommensunterstützung im Monatsdurchschnitt 785 EUR.

In teuren Grossstädten ist das Grundeinkommen größer, da das Mindesteinkommen für jede Stadt einzeln errechnet wird. Das Alltagsleben der Frau, mit der wir sprachen, war durch Ängste und Befürchtungen gekennzeichnet, die durch eine Erhöhung der Renten um zehn Prozentpunkte nicht beseitigt werden konnten. Oben: die Wohnung verlassen zu müssen, weil eine Erhöhung der Miete oder der Nebenkosten bedrohlich ist oder es dann zu kostspielig ist, das entsprechende Büro zu subventionieren.

Bewegen im hohen Lebensalter mit einsetzenden physischen Einschnitten? Im Laufe der Jahre haben die Damen ihr Netzwerk von Medizinern, Helferinnen und Freundinnen rund um die Wohnung ausgebaut, die nun auch der Mittelpunkt ist. Sie würden durch den Wechsel auf billigeres Gelände desintegriert, weil sie den Lebensalltag im hohen Lebensalter nur in diesem vertrauten Nahbereich aushalten.

Sozialer Wohnungsbau, insbesondere in einer großen Stadt wie München, ist knapp. Seitdem hat sie sich um Menschen über 40 Jahre gekümmert, und jetzt kann sie keine bezahlbare Wohnung mehr finden, wenn sie älter wird.

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