Stadtleben

Stuttgart im Überblick

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Das findest du in diesem Artikel
  1. Stuttgart
  2. Stuttgart in Zahlen
  3. Topografie und Stadtteile
  4. Von der Siedlung zur Landeshauptstadt
  5. Wirtschaft und Forschung
  6. Kultur und Ausflugsziele
  7. Wohnen und Verkehr
  8. Grünflächen und Stadtklima
  9. Häufige Fragen zu Stuttgart
  10. Zahlen und Planungen einordnen
  11. Stuttgart im Überblick
  12. FAQ

Stuttgart

Stuttgart ist die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Die Stadt ist außerdem ein wichtiger Wirtschaftsstandort und Universitätsstadt. Fahrzeug- und Maschinenbau haben die Stadt geprägt. Auch Hochschulen, Forschung und Kultur prägen den Alltag. Oper, Ballett und Schauspiel der Staatstheater stehen neben Museen, Musikclubs und Angeboten in den Stadtbezirken. Die Stadt Stuttgart beschreibt die Wissenschaftsstadt, Stuttgart-Marketing nennt zentrale Fakten zur Stadt.

Die Stadtteile unterscheiden sich stark: vom dicht bebauten Zentrum über frühere Arbeiter- und Industrieviertel bis zu Wohnlagen an den Hängen und dörflich geprägten Stadtteilen am Rand. Sie beeinflussen, wo Menschen wohnen und einkaufen, wie sie unterwegs sind und wie das Leben in der Nachbarschaft aussieht.

Besonders sichtbar ist die Lage im Talkessel. Viele Straßen und Wohnviertel ziehen sich die umliegenden Hänge hinauf. Höhenunterschiede verlängern Wege und erschweren manche Verkehrsverbindungen. Öffentliche Treppen, die Stäffele, verbinden Hanglagen mit tiefer gelegenen Straßen und Plätzen. Die Stäffele der Stadt gehören deshalb in vielen Stadtteilen zum Alltag.

Der Talkessel beeinflusst auch das Stadtklima. Bei wenig Wind tauscht sich die Luft im Becken langsamer aus. Wärme und Luftschadstoffe bleiben dann länger in der Stadt. Eine Fachstudie zum Luftaustausch im Stuttgarter Talkessel untersucht diese Zusammenhänge. Geschichte, wirtschaftlicher Wandel, Wohnen, Verkehr und Klimaanpassung greifen in Stuttgart eng ineinander.

Stuttgart in Zahlen

Stuttgart ist seit 1952 Landeshauptstadt und Regierungssitz von Baden-Württemberg. Das Stadtgebiet umfasst rund 207 Quadratkilometer und gliedert sich in 23 Stadtbezirke mit 152 Stadtteilen. (Stuttgart-Marketing; Landeshauptstadt Stuttgart)

Kennzahl Angabe
Einwohnerinnen und Einwohner 605.663 zum 31. Dezember 2025
Fläche rund 207 km²
Stadtbezirke 23
Stadtteile 152

Die kommunale Tourismusübersicht nennt 605.663 Einwohnerinnen und Einwohner zum 31. Dezember 2025. Die Zahl bezieht sich auf die Landeshauptstadt Stuttgart, nicht auf die Region Stuttgart.

Einwohnerzahlen richtig lesen

Einwohnerzahlen unterscheiden sich, weil sie auf verschiedenen Datengrundlagen beruhen. Das Melderegister zählt Menschen, die bei der Stadt registriert sind. Der Zensus erfasst bundesweit die Bevölkerung an einem festen Stichtag. Die amtliche Bevölkerungsfortschreibung aktualisiert die Zensusergebnisse anhand von Geburten, Sterbefällen sowie Zu- und Fortzügen.

Der Zensus ermittelte für Stuttgart am 15. Mai 2022 610.459 Personen mit Hauptwohnung. Diese Zahl lässt sich nicht direkt mit der Angabe zum 31. Dezember 2025 vergleichen, weil Stichtag und Erhebungsverfahren verschieden sind. (Landeshauptstadt Stuttgart zum Zensus; Stuttgart in Zahlen)

Stadt und Region trennen

Zur Region Stuttgart gehören neben der Landeshauptstadt die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Sie umfasst 179 Kommunen und rund 2,8 Millionen Menschen. Damit ist sie deutlich größer als das Stadtgebiet Stuttgart. (Verband Region Stuttgart)

Der Regierungsbezirk Stuttgart ist eine weitere, größere Verwaltungseinheit. Bei Angaben zu Bevölkerung, Wirtschaft oder Beschäftigung sollte deshalb klar sein, ob sie sich auf die Stadt, die Region oder den Regierungsbezirk beziehen. (Regierungspräsidium Stuttgart)

Für Vergleiche

  • Nenne bei jeder Zahl den Stichtag und den räumlichen Bezug.
  • Vergleiche Einwohnerzahlen nur innerhalb derselben Datenreihe oder bei gleicher Datengrundlage.

Häufige Fragen

Welche Einwohnerzahl gilt für Stuttgart?
Die passende Zahl richtet sich nach dem Zweck. Für die Tourismusübersicht gilt die dort genannte Einwohnerzahl mit ihrem Stichtag. Amtliche Vergleiche sollten dieselbe statistische Datenreihe verwenden.

Sind Region Stuttgart und Regierungsbezirk Stuttgart dasselbe?
Nein. Die Region Stuttgart umfasst die Landeshauptstadt und fünf Landkreise. Der Regierungsbezirk Stuttgart ist eine größere staatliche Verwaltungseinheit.

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Topografie und Stadtteile

Stuttgart erstreckt sich über Höhen zwischen 207 und 549 Metern. Talkessel, Hänge und Höhenlagen bestimmen den Straßenverlauf, die Bebauung und viele tägliche Wege. Die Innenstadt dient vielen als Orientierung, umfasst aber nur einen Teil des Stadtgebiets.

Die 23 Stadtbezirke und 152 Stadtteile unterscheiden sich deutlich in Lage und Bebauung. Die städtische Übersicht ordnet diese Gliederung ein. Bad Cannstatt liegt am Neckar und war bis 1905 eine eigene Stadt. Degerloch liegt auf der Filderebene oberhalb des Zentrums. Vaihingen prägt den Südwesten, Zuffenhausen den Norden. Dazwischen liegen Täler, Höhenzüge, Wohngebiete, Gewerbeflächen und offene Landschaften.

Knapp die Hälfte des Stadtgebiets besteht aus Wäldern, Äckern, Weinbergen, Parks und weiteren Grünflächen. Rund 5.000 Hektar Wald entsprechen etwa 24 Prozent der Stuttgarter Fläche. Diese Flächen liegen nicht nur in innerstädtischen Parks, sondern auch am Stadtrand und in Schutzgebieten. Die Stadt Stuttgart bezeichnet den Wald als ihre größte Naherholungsfläche.

Stäffele und Weinberge

Stäffele sind öffentliche Treppenanlagen, die Straßen, Plätze und Wohnlagen an den Hängen verbinden. Sie verkürzen Fußwege bergauf und bergab, wo Straßen oft weite Schleifen nehmen.

Viele Stäffele gehen auf frühere Wege durch Weinberge zurück. Winzer nutzten sie, um ihre Flächen an den Hängen zu erreichen und zu bewirtschaften. Die Treppen erinnern an die Zeit, als Weinbau größere Teile der Stuttgarter Hänge prägte.

Die Stadt spricht von mehr als 400 Stäffele, nennt aber keine abschließende Gesamtzahl. Die Übersicht zu den Treppen zeigt ihre Verteilung im Stadtgebiet.

Das Wichtigste

  • Stuttgarts Stadtgebiet liegt zwischen 207 und 549 Metern Höhe.
  • Bad Cannstatt, Degerloch, Vaihingen und Zuffenhausen stehen für die unterschiedlichen Lagen der Stadtteile.
  • Wälder, Äcker, Weinberge und Parks nehmen knapp die Hälfte der Stadtfläche ein.
  • Stäffele erschließen Hanglagen; viele entstanden aus früheren Wegen durch Weinberge.

Häufige Frage

Sind die Stäffele nur Sehenswürdigkeiten?
Nein. Sie verbinden Straßen und Wohngebiete an den Hängen und dienen weiterhin als kurze Fußwege. Zugleich machen sie Stuttgarts Weinbaugeschichte sichtbar.

Von der Siedlung zur Landeshauptstadt

Stuttgarts Ursprung wird häufig mit einem Pferdegestüt verbunden, das um 950 angelegt worden sein soll. Diese Überlieferung erklärt den Stadtnamen und das Pferd im Wappen. Ein gesichertes Gründungsdatum liefert sie nicht. Anfang des 14. Jahrhunderts gewann Stuttgart an Bedeutung: Die Grafen von Württemberg verlegten ihren Herrschaftssitz und ihre Grablege in die Stadt. Die Stadtgeschichte Stuttgarts ordnet diesen Aufstieg in die Entwicklung der württembergischen Herrschaft ein.

Mit der Gründung des Königreichs Württemberg im Jahr 1806 entwickelte sich Stuttgart zur Residenzstadt. Hof, staatliche Verwaltung und neue Gebäude prägten das Stadtbild.

Die NS-Herrschaft brachte Verfolgung, Deportationen und Zwangsarbeit nach Stuttgart. Jüdinnen und Juden sowie weitere Verfolgte wurden entrechtet, verschleppt und ermordet. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Luftangriffe große Teile der Stadt. Verfolgung und Zerstörung gehören ebenso zur Stadtgeschichte wie der Wiederaufbau nach 1945.

1952 wurde Stuttgart Regierungssitz des neu gebildeten Landes Baden-Württemberg. Seither ist die Stadt Landeshauptstadt und politisches Zentrum des Landes.

Wirtschaft und Forschung

Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektronik und Informationstechnologie prägen Stuttgarts Wirtschaft. Dienstleistungen und Forschung ergänzen die Industrie. Stadt und Umland sind eng verbunden: 2023 hatten mehr als 60 Prozent der Beschäftigten, für die Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden und deren Arbeitsplatz in Stuttgart lag, ihren Wohnort in einer anderen Kommune. Wohn- und Arbeitsort liegen für viele Pendlerinnen und Pendler daher nicht am selben Ort. Die Stadtstatistik weist diesen Anteil für die Stadt Stuttgart aus, nicht für die gesamte Region.

Hochschulen und Institute

Stuttgart hat zwei Universitäten: die Universität Stuttgart und die Universität Hohenheim. Zu den Forschungseinrichtungen in Stuttgart gehören auch Institute von Fraunhofer, Max Planck und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

An der Universität Stuttgart waren im Wintersemester 2025/26 20.536 Studierende eingeschrieben. Die Zahl gilt nur für diese Universität und umfasst nicht alle Studierenden in Stuttgart. Die Universität Stuttgart veröffentlicht ihre aktuellen Kennzahlen; die städtische Übersicht zur Wissenschaft nennt weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Wandel der Industrie

Etablierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und junge Unternehmen sind in der Region miteinander verbunden. Die IHK Region Stuttgart beschreibt diese Verbindungen als Teil des regionalen Wirtschaftsstandorts. Neue Technologien und Märkte verändern zugleich die Bedingungen für die Industrie.

Die IHK-Konjunkturumfrage vom Herbst 2026 erfasste die Erwartungen von 823 Unternehmen aus der Region Stuttgart. Für die folgenden zwölf Monate rechneten 23 Prozent mit besseren Geschäften; ebenso viele erwarteten eine Verschlechterung. Die Umfrage misst die Einschätzung der befragten Unternehmen. Sie belegt kein tatsächlich erzieltes Wirtschaftswachstum und gilt für die Region Stuttgart, nicht allein für die Landeshauptstadt.

Stuttgarts Industrie, Forschung und Dienstleistungen prägen den Standort langfristig. Die Konjunkturumfrage beschreibt dagegen Erwartungen zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Kernaussage: Stuttgart ist industriell geprägt und wissenschaftlich vernetzt. Im Herbst 2026 waren die Erwartungen der befragten Unternehmen in der Region geteilt; daraus lässt sich kein bereits erzieltes Wachstum ableiten.

Zeigt die IHK-Umfrage einen Aufschwung?
Nein. Sie erfasst Erwartungen von Unternehmen aus der Region Stuttgart, keine Wachstumszahlen für die Stadt.

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Kultur und Ausflugsziele

Stuttgart verbindet Bühnenkunst, Kunstgeschichte, Fahrzeugbau und Freizeitangebote. Zu den Staatstheatern gehören Oper, Ballett und Schauspiel. Die Staatsgalerie zeigt Kunst vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Kunstmuseum Stuttgart konzentriert sich auf moderne und zeitgenössische Kunst. Im Landesmuseum Württemberg stehen Geschichte und Kultur Württembergs im Mittelpunkt.

Das Mercedes-Benz Museum und das Porsche Museum erzählen die Industriegeschichte der Region anhand von Fahrzeugen, Technik und Unternehmensgeschichte. Zu den Ausflugszielen gehören die Wilhelma, die Mineralbäder und der Fernsehturm. Das Cannstatter Volksfest, das Stuttgarter Weindorf und der Weihnachtsmarkt prägen den Veranstaltungskalender.

Die Weissenhofsiedlung

Die Weissenhofsiedlung entstand 1927 als Bauausstellung und gilt als wichtiges Beispiel des Neuen Bauens, einer Architekturströmung der 1920er-Jahre. Zwei Gebäude des Architekten Le Corbusier gehören zum seriellen UNESCO-Welterbe „Das architektonische Werk von Le Corbusier“.

Die UNESCO-Auszeichnung bezieht sich in Stuttgart ausschließlich auf diese beiden Häuser. Sie umfasst nicht die gesamte Weissenhofsiedlung. Das UNESCO-Welterbezentrum führt die Stuttgarter Gebäude als Teil einer Reihe von 17 Standorten in sieben Ländern.

Wohnen und Verkehr

Wer in Stuttgart eine Wohnung sucht, trifft auf einen angespannten Mietwohnungsmarkt. Gleichzeitig verändern Baustellen und Stuttgart 21 die Wege durch die Stadt über mehrere Jahre. Darum muss man bei Mietangaben und Projektterminen auf den Zeitraum und den Ort achten.

Vergleichsmiete und Angebote

Die ortsübliche Vergleichsmiete zeigt, welche Nettokaltmieten für vergleichbare Wohnungen in Stuttgart üblich sind. Nettokaltmiete bedeutet: Grundmiete ohne Betriebs- und Heizkosten. Die Vergleichsmiete bildet eine Grundlage für den Mietspiegel.

Für April 2024 weist die Stadt eine durchschnittliche ortsübliche Vergleichsmiete von 11,15 Euro pro Quadratmeter aus. Online inserierte Wohnungen kosteten im ersten Halbjahr 2024 durchschnittlich 15,51 Euro pro Quadratmeter. Der städtische Wohnungsmarktbericht erklärt den Unterschied: Der Mietspiegel bildet bestehende Vergleichsmieten ab, Online-Inserate erfassen neu angebotene Wohnungen.

Die Differenz von 4,36 Euro pro Quadratmeter ist keine Mietsteigerungsrate. Sie vergleicht zwei unterschiedliche Marktausschnitte und Zeiträume. Beide Angaben stammen aus dem Jahr 2024. Sie stehen weder für einen einheitlichen Preis aller Stuttgarter Wohnungen noch für die Angebotsmieten im Jahr 2026.

Stuttgart 21 im Zeitplan

Stuttgart 21 baut den Hauptbahnhof um und ordnet Bahnverbindungen in der Region schrittweise neu. Nach dem Stufenplan der Deutschen Bahn vom 26. Juni 2026 sollen Wege durch den Bonatzbau und über das künftige Bahnhofsdach ab Dezember 2027 kürzer werden. Der Fernbahnhof am Flughafen soll im Dezember 2030 in Betrieb gehen, der neue Hauptbahnhof im Dezember 2031.

Für einzelne Verbindungen soll der bisherige Kopfbahnhof noch bis Mitte 2032 genutzt werden. Diese Daten sind angekündigte Planungstermine. Sie bestätigen nicht, dass die Arbeiten bis dahin abgeschlossen sein werden.

Grünflächen und Stadtklima

Der Anteil an Grün- und Freiflächen allein zeigt nicht, wie heiß es an einem Sommertag in einem dicht bebauten Quartier wird. Dort bestimmen vor allem Schatten, versiegelte Flächen, Gebäudehöhe und Luftbewegung die Temperatur. Die städtischen Klimakarten erfassen solche lokalen Einflüsse, etwa Tal-, Stadt- und Waldeffekte. In der Beckenlage tauscht sich die Luft bei bestimmten Wetterlagen nur langsam aus. Temperatur und Luftqualität hängen zusätzlich vom Wetter und den Bedingungen vor Ort ab.

Hitze im Neckarpark

Eine 2023 veröffentlichte Modellstudie zum Neckarpark verglich eine Hitzewelle im Stadtzustand von 2018 mit einem für 2025 geplanten Bebauungszustand. Im Zentrum des Entwicklungsgebiets lag die berechnete bodennahe Lufttemperatur im Planungsszenario um 0,25 bis 2 Kelvin höher. Bei Temperaturunterschieden entspricht ein Kelvin einem Grad Celsius.

Das Ergebnis gilt für das untersuchte Gebiet und die angenommene Hitzewelle. Der Zustand für 2025 war ein Planungsszenario, keine spätere Messung. Die Studie belegt daher weder eine Erwärmung des gesamten Stadtgebiets noch die tatsächliche Temperaturentwicklung im Neckarpark.

Luftaustausch im Winter

Eine begutachtete Studie von 2024 untersuchte Messfälle aus dem Winter 2018. Bei stagnierendem Wetter sammelten sich Aerosole an, also feine Schwebeteilchen in der Luft. Die Beckenlage erschwert unter diesen Bedingungen den Luftaustausch. Das in der Untersuchung verwendete Modell unterschätzte die gemessenen Aerosolkonzentrationen deutlich.

Die Untersuchung zeigt, wie Wetter und die Lage der Stadt die Luftqualität in Stuttgart beeinflussen. Sie liefert keinen aktuellen Jahresmittelwert und belegt keine heutige Grenzwertüberschreitung. Um die Luftqualität in einem Quartier zu beurteilen, reichen stadtweite Zahlen zu Grünflächen und einzelne Modell- oder Messstudien nicht aus. Entscheidend sind die Bedingungen und Messungen am jeweiligen Ort.

Häufige Fragen zu Stuttgart

Wie viele Menschen leben hier?

Die kommunale Tourismusübersicht nennt 605.663 Einwohnerinnen und Einwohner zum 31. Dezember 2025. Beim Vergleich mit anderen Zahlen zählen Stichtag und Datenbasis: Melderegister, Zensus und amtliche Bevölkerungsfortschreibung verwenden unterschiedliche Verfahren. Die Stadt erklärt die Unterschiede.

Was zählt zur Region Stuttgart?

Zur Region Stuttgart gehören die Landeshauptstadt sowie die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Sie umfasst 179 Kommunen mit rund 2,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Der Verband Region Stuttgart beschreibt den Zuschnitt.

Wie viele Bezirke gibt es?

Stuttgart gliedert sich in 23 Stadtbezirke und 152 Stadtteile. Die städtische Übersicht führt die Bezirke und ihre Daten auf.

Warum gibt es Stäffele?

Die Stäffele verbinden Straßen und Wohngebiete an den Stuttgarter Hängen. Viele entstanden auf früheren Wegen durch Weinberge. Die Stadt nennt mehr als 400 Stäffele, veröffentlicht jedoch keine verbindliche Gesamtzahl. Mehr zu den Treppen steht auf der Stadtseite.

Ist Stuttgart nur Autostadt?

Fahrzeug- und Maschinenbau prägen Stuttgart bis heute. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Theater, Museen sowie Freizeitorte wie die Wilhelma und die Mineralbäder gehören ebenso zum Stadtleben.

Wann eröffnet der Hauptbahnhof?

Der Stufenplan der Deutschen Bahn vom 26. Juni 2026 sieht die Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs für Dezember 2031 vor. Das ist ein Planungsstand, keine Fertigstellungsgarantie. Den Stand erläutert die Mitteilung der Deutschen Bahn.

Zahlen und Planungen einordnen

Stuttgart ist Landeshauptstadt, Großstadt sowie Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Talkessel, Hanglagen und die Unterschiede zwischen den Stadtteilen prägen zugleich den Alltag. Zur Region Stuttgart gehören neben der Stadt Stuttgart fünf Landkreise. Zahlen für die Region beschreiben daher einen deutlich größeren Raum als Zahlen für das Stadtgebiet.

Bei Einwohner- und Mietzahlen hängt die Aussage davon ab, wann und wo gemessen wurde und welche Daten zugrunde liegen. Einwohnerzahlen können sich auf die gemeldete Bevölkerung zu einem bestimmten Datum beziehen. Je nach Quelle beziehen sich Mietzahlen auf Wohnungen, die gerade angeboten werden, auf bestehende Mietverhältnisse oder auf eine Auswahl bestimmter Wohnungen. Sinnvolle Vergleiche setzen gleiche Grundlagen voraus.

Eine einzelne Kennzahl reicht nicht aus, um die wirtschaftliche Lage zu beschreiben. Industrie, Forschung und große Arbeitgeber prägen den Standort und sichern viele Arbeitsplätze. Gleichzeitig verändern sich Branchen, Unternehmen bauen Stellen um oder ab, und Beschäftigte benötigen neue Qualifikationen.

Dasselbe gilt für Aussagen zur Zukunft. Termine für Stuttgart 21 geben den jeweiligen Planungsstand der Deutschen Bahn wieder. Klimastudien untersuchen konkrete Orte und Szenarien, etwa besonders heiße Straßenräume oder Folgen von Starkregen. Ihre Ergebnisse gelten nicht automatisch für das gesamte Stadtgebiet.

Kurz merken

  • Ordne Zahlen der Stadt Stuttgart oder der Region Stuttgart zu und nenne Stichtag sowie Datenbasis.
  • Talkessel, Hanglagen und Stadtteile prägen Wege, Wohnen und Alltag.
  • Der Standort verbindet Industrie und Forschung mit fortlaufendem wirtschaftlichem Wandel.
  • Bauzeitpläne und Klimastudien gelten jeweils für einen konkreten Planungsstand oder Untersuchungsraum.

Häufige Fragen

Beschreiben Zahlen zur Region Stuttgart die Landeshauptstadt?
Nein. Die Region Stuttgart umfasst die Stadt Stuttgart und fünf Landkreise. Zahlen für die Region lassen sich daher nicht unmittelbar als Zahlen für die Landeshauptstadt lesen.

Gelten angekündigte Termine und Klimastudien für ganz Stuttgart?
Angekündigte Termine zeigen den jeweiligen Planungsstand. Klimastudien beziehen sich auf die untersuchten Orte und Szenarien. Beides erlaubt keine pauschale Aussage über ganz Stuttgart.

Stuttgart im Überblick

  • Trenne Stadt und Region: Stuttgart hat 23 Stadtbezirke und 152 Stadtteile. Die Region Stuttgart umfasst fünf weitere Landkreise und 179 Kommunen.
  • Ordne Zahlen mit Stichtag und Datenbasis ein: Einwohner- und Mietangaben beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume und Erhebungen. Vergleiche sie nur, wenn Bezugsraum und Messgrundlage zusammenpassen.
  • Plane Wege mit den Höhenunterschieden: Talkessel, Hanglagen und Stäffele prägen den Alltag. Stadtteile wie Bad Cannstatt, Degerloch, Vaihingen und Zuffenhausen zeigen die Unterschiede innerhalb der Stadt.
  • Sieh Stuttgart als vielfältigen Standort: Industrie bleibt wichtig. Zum Stadtleben gehören auch Hochschulen, Forschung, Kultur und Freizeitangebote.
  • Trenne Planungen und lokale Befunde von stadtweiten Aussagen: Termine zu Stuttgart 21 sind angekündigte Planungen. Klimastudien zu einzelnen Gebieten gelten nicht pauschal für ganz Stuttgart.

FAQ

Wie viele Menschen leben in Stuttgart?

Die kommunale Tourismusübersicht nennt 605.663 Einwohnerinnen und Einwohner zum 31. Dezember 2025. Bei anderen Angaben sollten Stichtag und Datenbasis geprüft werden, denn Melderegister, Zensus und amtliche Bevölkerungsfortschreibung beruhen auf unterschiedlichen Verfahren.

Was gehört zur Region Stuttgart?

Zur Region gehören neben der Landeshauptstadt die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Zusammen umfasst sie 179 Kommunen und rund 2,8 Millionen Menschen.

Wie viele Stadtbezirke und Stadtteile hat Stuttgart?

Stuttgart ist in 23 Stadtbezirke und 152 Stadtteile gegliedert. Bad Cannstatt, Degerloch, Vaihingen und Zuffenhausen zeigen, wie unterschiedlich die Stadtteile geprägt sind.

Was sind die Stäffele und warum gibt es sie?

Stäffele heißen die öffentlichen Treppen, die Straßen und Hanglagen miteinander verbinden. Viele gehen auf Wege durch frühere Weinberge zurück. Die Stadt nennt mehr als 400 Anlagen, aber keine exakte Gesamtzahl.

Welche Branchen und Angebote prägen Stuttgart?

Fahrzeugbau und Maschinenbau prägen die Wirtschaft. Elektronik, Informationstechnologie, Hochschulen und Forschung gehören ebenfalls zum Standort. Kulturangebote wie die Staatstheater und Museen sowie Einrichtungen wie die Wilhelma prägen das Stadtleben.

Wie ordne ich unterschiedliche Mietpreise in Stuttgart ein?

Der städtische Bericht nennt für April 2024 eine durchschnittliche ortsübliche Vergleichsmiete von 11,15 Euro nettokalt pro Quadratmeter. Online angebotene Wohnungen kosteten im ersten Halbjahr 2024 durchschnittlich 15,51 Euro pro Quadratmeter. Die Werte beziehen sich auf unterschiedliche Marktausschnitte und sind keine Mietsteigerungsrate.

Wann soll der neue Stuttgarter Hauptbahnhof in Betrieb gehen?

Der Stufenplan der Deutschen Bahn vom 26. Juni 2026 sieht die Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs für Dezember 2031 vor. Das ist ein geplanter Termin und keine Fertigstellungsgarantie.

Was, wenn ich für Stuttgart und die Region unterschiedliche Einwohnerzahlen finde?

Prüfe zuerst, ob sich die Zahlen auf die Stadt oder die Region beziehen und ob sie denselben Stichtag haben. Vergleiche außerdem die Datenbasis. Zahlen aus Melderegister, Zensus und amtlicher Fortschreibung sollten nicht direkt zu einer Veränderungsrate verrechnet werden.

Quellen & weiterführende Informationen

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Die Bilder sind KI-generierte Symbolbilder. Prüfe veränderliche Angaben vor deinem Besuch direkt bei der Stadt, den Institutionen oder Betreibern.

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