Wg Zimmer in Stuttgart

WG-Zimmer in Stuttgart

Sie hat einen Balkonzugang. Hallo Leute, wenn ihr für ein paar Tage in meiner super schönen Wohnung bleiben wollt, meldet euch einfach. Gibt es ein Zimmer in Ihrer Wohnung? Bitte bieten Sie Zimmer oder Appartements mit Dusche/WC und Kochgelegenheit an, auch in Wohngemeinschaften: Möbliertes, modern eingerichtetes Wohngemeinschaftszimmer in Stuttgart Ost.

Das wollten Sie schon immer über die Archäologie wissen: Hauke Kenzler - Indiana Jones von Berufs wegen

Der Archäologe ist eine ungewöhnliche und merkwürdige Art. Bitter beschweren sie sich über die unrealistischen Darstellungen ihres Berufes in relevanten Kino- und TV-Produktionen, inszenieren sich aber gern als wagemutige Entdecker, wenn sie die lokale Presse besuchen. Von den Gräbern der ägyptischen Philosophen, den geheimnisvollen Steinfiguren der Osterinseln oder irgendeiner bronzezeitlichen Himmels-Scheibe aus der Umgebung will dieses Werk nichts wissen.

Stattdessen wird mit viel Sachverstand und Witz ein sehr persönliches Bild des universitären und beruflichen Alltags vermittelt. Wer also mehr über das Thema Archeologie wissen möchte, vielleicht schon immer davon geträumt hat, selbst zu studieren oder seine Kinder davon abbringen möchte, findet hier die Antwort auf alle seine Fragestellungen.

Sterben in Venedig

"geht alles aus. Death in Venedig in Stuttgart wirkt lebendig und lebenslustig, ruhelos, ausgesprochen erotisch. In der Regie von Kyrill Karabits ist die musikalische Begleitung ein wesentlicher Bestandteil dieser Reise, bunte Schluchten öffnen sich und erlauben den Blick und das Zuhören in inneren Welten, in denen nicht von Inaktivität gesprochen wird.

"In symbolisch verkleinerten, stimmungsvollen Aktionsorten und surrealen Aufnahmen seiner langjährig tätigen Equipment-Partnerin Katharina Schlipf[Regisseurin Demis Volpi] offenbart sich die von Aschenbach angeregte Psycho. Sowohl Völpi als auch ?lipf sind wundervolle Zuhörer. Mit ihrer grandiosen Neuinterpretation zur Introspektion mit ihren gut gesetzten und dosierten Tanz-Passagen auf hohem Level läßt sie jeden einzelnen Abdruck durch Aschenbach's Auge erahnen.

"Wenn man sich auf[Regisseur] Demis Volpis' ganz eigenen Sprach- und Körperdialog einstellt, indem er als Choreograf einfach stille Charaktere versetzt, anstatt sie auf komplizierte Weise zu erläutern, dann merkt man die Subtilität, mit der hier Aufnahmen entstehen und Menschen geführt werden. "Der große Sänger-Schauspieler Matthias Klink war in Stuttgart noch nie so groß wie hier: Der Bereich seiner Gesangsstimme [....] ist weit und als der über drei stundenlang anwesende Künstler verbrachte sich der Tenor ergreifend.

Georg Nigl als Botschafter des Todes in verschiedenen Formen ist neben ihm ein verlockender, cynischer Gegner, der sowohl in baritonaler Tiefgang als auch in künstlichem Falschspiel überzeugt. Sie dürfen sich dabei von einem kammermusikalischen Ensemble tragen lassen, das unter der Regie von Kyrill Karabit und mit einem Rezitativklavier (Stefan Schreiber) in bester Besetzung und immer mit Bühnenblick" Matthias Klink nicht haben konnte: konkret, lebensecht, witzig und äußerst vielseitig.

"Georg Nigl zieht in seinen sieben Partien auf gleicher Höhe mit dem herausragenden Matthias Klink um. "Matthias Klink vollendet die Meisterleistung der Partie mit spielerischer Kraft, ohne Verluste - seine englischsprachige Sprache ist vorbildlich, vom gefühlvollen Klavier über den groben Vorwurf bis zum Gesang sind ihm alle Schattierungen zugänglich.

"Ein toller Tag für Stuttgart. "Singen und Spielen ] der Asschenbach grandios: sehr human offensiv, mit einem kraftvollen Charakter-Tenor sowie mit wilder schauspielerischer Ergebenheit. "Der] berauschende Gott[Dionysos] wird vom Bariton Georg Nigl wie eine ganze Serie von Gestalten dargestellt, vom Wanderer, dem Gondolier, dem Hotelmanager bis hin zum Gott der Extase, der zuerst Apollo trumpft und dann seine goldene Farbe entfernt.

"Was in[ Matthias Klink] mehr zu bewundern ist, ist schwierig zu sagen: "Aschenbachs Gegner ist Georg Nigl [....] ein verführerischer Mephistophelianer, der mir mit seiner physischen Anwesenheit und der Ausdruckskraft seines baritonischen Körpers vom donnernden Hammer bis zum Gebrauch einer androgyne Kopf- und Fistel-Stimme in der Regel nur kleine äußere Veraenderungen als geheimnisvoller (Todes-)Gondolierer zeigt,

"Erwähnenswert ist das Engagement des Staatsopernchors (einstudiert von Christoph Heil), der neben der landschaftlichen Verschönerung sehr differenziert von den Backgroundstimmen zur wildromantischen Dionysos-Sequenz mit großer Präzision und reichen Klangfarben beiträgt" als Aschenbach-Gegner - eine Mephisto Figur in sieben Auftritten - ein herausragendes, am Ende stürmisches gefeiertes Zweiergespann.

Die erste Solistin des Ballett Stuttgart tanzte als lebendige, mit Macht und Anmut vergoldete Statue des Apollon und erstarrte immer wieder in klassische Skulpturen-Posen wie Tadzio. "Sie spürt den Gedankenprozessen von Aschenbach mit minutiöser Intensität nach und ist zu verzückten Aufwallungen mit unendlicher dramatischer Beredsamkeit imstande.

"Georg Nigl ist die facettenreiche Mephisto-Figur des Dionysios, dem er mit seinem düsteren, sanft gerundeten Bart immer wieder neue Mienen gibt. "Wie Kirill mit der filigranen Filmmusik des Staatsorchesters Britten, die sich an entscheidender Stelle zum großen Pathetismus entwickelt, und wie Matthias Klink das enorme Passionsdrama im Charakter von Aschenbach widerspiegelt, führt zu einem äußerst eindrucksvollen Opernaben.

Mehr zum Thema