Uferpalast

Flusspalast

Vor seinem "Uferpalast" stapelte sich Sand für eine Strandbar mit Liegestühlen. Das Staatstheater baut wie schon vor einigen Jahren auf dem ehemaligen Flugplatz den Uferpalast am Oldenburger Hafen. Das Staatstheater baut wie schon vor einigen Jahren auf dem ehemaligen Flugplatz den Uferpalast am Oldenburger Hafen.

FuerthFaktor + Uferpalast und Kunsthauskino

Die Aktivmitglieder der Cinema Cooperative arbeiten ausschliesslich ehrenamtlich an einem Programm ausserhalb des Mainstream. Es gibt nur eines: Der Uferpalast ist das "Kino ohne 3-D garantiert". Auch hinter der Open-Air-Kino-Serie "Mauerflimmern" im Innenhof des Kulturforums, hinter den French Film Days, den Japanese Film Days und vielen anderen Events mit verschiedenen Mitwirkenden.

Da die Arbeiten nicht auslaufen, ist der Uferpalast immer auf der Suche nach Interessierten, die sich am Kinobetrieb engagieren wollen.

und Alice öffnet den Theater-Hafen -

Veranstaltungsort der Stücke ist der "Uferpalast", ein Circuszelt von Roncalli mit einer Kapazität von 960 Zuschauern. An dieser Stelle beginnt die Uraufführung von " Alice im Wunderland: L-S-Dreamland " von Robert Gerloff und Jonas Hennicke am Abend des 20. März um 19.30 Uhr. Die Produktionen "Scheherazade tells from 1001 Nights" in der Ballettchoreographie von Eleonora Fabrizi am Samstag, den 8. Juli und das Musical "Die Comedian Harmonists" von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink am Samstag, den 13. Juli werden uraufgeführt.

Außerdem wird ab dem 27. April das Musikal "Jesus Christus Superstar" von Andrew Lloyd Webber inszeniert. Gastauftritte von Matthias Brandt, Rainald Grebe und Ödo Kuipers, dem Stern von "Jesus Christus Superstar" sowie zahlreiche weitere Events runden das Angebot ab. Den Theater-Hafen erreicht man bequem mit Autobus und S-Bahn. Tickets für alle Events im Uferpalast sind im Internet unter 0441 2 22 51 11 zu haben.

Der Kartenverkauf im Theatrehafen ist eine knappe Autostunde vor der Vorstellung geöffnet.

Fürth: Uferpalast steigt ins Digitalzeitalter ein - Fürth

Jetzt ist er hier, der lang erwartete digitale Projektor des Uferpalasts im Kunstforum - und kann beweisen, was er kann. Für die Zukunft des Kinos gerüstet: Katja Waldhauser und Thomas Kruppe vom Uferpalast und Anne Haßler vom Unternehmen Spender ebl (von links) mit dem Digitalprojektor und - rechts im Bild - der sperrigen 35 mm-Kopie.

"Bei Netzausfall greift das System umgehend ein, damit die Lampe nicht zu heiß wird und bei fehlender Kühlung der Luft platzt", erläutert Katja Waldhauser, aktive Mitarbeiterin der Filmgenossenschaft. Auf der rechten Seite befindet sich noch der 35 Millimeter große Filmprojektor mit Coils, der im Uferpalast verbleibt. Während ein analoger Spielfilm auf zwei oder drei große Walzen aufgeteilt ist, die mit beiden Händen ausgewuchtet werden müssen, liegt der gleiche Band in Digitaltechnik komfortabel in einer einzigen Handfläche auf einer Disk.

Ein halbes Jahr zuvor schmückte der Slogan den Vorführwagen beim Open-Air-Festival "Mauerflimmern", als die Filmgenossenschaft befürchtete, dass dies wohl die allerletzte derartige Aktion sein würde - denn neue Spielfilme werden nicht mehr in analoger Form ausliefern. Die Entscheidung, auf digitale Technologie umzusteigen, war bereits gefallen, aber es war noch unklar, ob das Budget ausreicht: Nicht nur ein moderner digitaler Projektor, sondern auch ein neues Soundsystem mit 5.1-Surround-Sound war notwendig.

"Beides musste zusammen sein, das eine wäre ohne das andere nutzlos gewesen", so Katja Holzhauser. Die Filmgenossenschaft hat im vergangenen Jahr um Unterstützung gebeten - mit großem Erfolg, wie Katja Waldhauer berichtet. Doch erst als die ebl Naturkostkette im Monat September mit 15.000 EUR eintrat, wusste man: "Das können wir", so der Bürgermeister Thomas Jung, der das Gerät vorstellte, ist auch über die Spendebereitschaft hinaus lobend: Weit über das hinaus, was kleine und mittlere Unternehmen normalerweise aufbringen.

Der FFF unterstützt derzeit kommerzielle Filme. "Doch als sie 2013 erkannten, dass alle kleinen Filmclubs und nicht-kommerziellen Kino nicht auf digitale Technologie umsteigen konnten, dachten sie zweimal nach. Sonst hätten zehn Prozentpunkte der Lichtspielhäuser in Deutschland geschlossen", sagt er. Die Filmgenossenschaft konnte sich mit einem halben Kilo steigern, natürlich mit den vielen Preisen des FFF für sein hochkarätiges Spiel.

Der Uferpalast erhielt erst kürzlich nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch 4000 EUR. Die heutigen neuen Spielfilme kommen nur noch sporadisch auf den digitalen Filmmarkt - am liebsten mit historischen und künstlerischen Spitzenstummfilmen, die immer noch aufwändig wiederhergestellt werden.

"Die übrigen alten Spielfilme sind noch auf analogen Filmrollen erhältlich", erläutert Genossenschaftsmitglied Thomas Klum. "Je nach Art des Materials, der Speicherqualität, der Wiedergabehäufigkeit und der Güte der Beamer altert der Film unterschiedlich", stellt Krupp fest.

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