Ufa Kristallpalast

Ufa-Kristallpalast

Das Kinogebäude Ufa-Kristallpalast liegt im Zentrum Dresdens. Die Details zum Kino UFA Kristallpalast Dresden in Dresden finden Sie hier. Dies ist heute im UFA Kristallpalast Dresden in Dresden. Kristallpalast Dresden, Dresden, Deutschland. Reservieren Sie noch heute Ihr Hotel im Ufa Crystal Palace in Dresden.

mw-headline" id="Architektur">Architektur[Bearbeiten | | | Quellcode bearbeiten]>

Es liegt zwischen Pragstraße und St. Petersburgstraße neben dem Rundfunk. Es wurde am 27. Mai 1998 eingeweiht und verfügt über 2.668 Plätze in acht Kinos auf fünf Fußboden. Die Entwürfe für das Haus wurden 1996 im Büro Coop Himmelb(l)au in Wien erstellt. Als Beispiel für Dekonstruktion steht das Bauwerk in krassem Gegensatz zu den umgebenden Fertighäusern aus der DDR-Zeit.

Der gläserne Teil der Außenverkleidung, der von einem Stahlgerüst getragen wird, bildet eine kristalline Konstruktion, die dem Bauwerk seinen Namen gibt.

Der Kristallpalast in Dresden von Coop Himmelb(l)au 1996

"Die schmalen Wolkenkratzer an der Dresdner Prärger Strasse formen in einer klaren, geometrischen Ordnung ein städtebaulich geprägtes Ganzes, das zusammen mit dem Südbahnhof und dem Wechsel zum nördlichen Teil des Altmarktes ein charakteristisches Resultat der städtebaulichen Planung in den 1960er Jahren ist. Mit dem Kinocenter wurde diesem Gebäude ein weiteres Bauelement zugefügt, das einen neuen Stadtraum im Osten der Pragstraße bildet und damit die Querverweise zur großen Mittelachse untermauert.

Der breite Eingangsbereich, die skulputrale Treppe, die in einem Drahtkonus aufgehängte Theke und weitere Service-Funktionen sind im Publikumsbereich schon von weitem zu sehen und von einer kristallklaren Stahl-Glas-Konstruktion umgeben, die diesem neuen Meeting Point in der Mitte der City ein fesselndes Schild mit weitem Charisma verleiht. Das durchsichtige Gebäude selbst wird durch die Sicht auf die Bewegung und Interaktion im - vor allem am Abend lichtdurchfluteten - "Kristall" sozusagen zum Publikumsmedium, das einen vorbildlichen Anteil an der Erholung der Städte haben kann.

Das Glasfoyer weist auf die unbenannte Allee zwischen Prager- und Peters-burger Strasse hin. Neben der stark frequentierten E55 in Europa bietet das Kinosaal einen geschlossenen, schroffen Rückraum, d.h. lieber den "Rücken" als ein "Gesicht". Das durchsichtige Glas im "Frontbereich" entfaltet vor allem bei Nacht seine eigene Zauberkraft.

Doch aus der Ferne sind die Rohaluminium-Gitterplatten eine "Fassade", die vor dem Rohbeton hängt, und diese raue Schönheit von Rauheit und Festigkeit für die Altstadt von Dresden ist auch ein recht kräftiger Tabak. Dieses umlaufende Treppensystem ist eine der aufregendsten Kompositionen der Stadt.

Eine städtebauliche Wirkung hat das Haus nur durch die Folien des langgestreckten Wohnhauses, dessen überlegter Abbruch, den das Kristall-Kino ohne "Hinterland" auf einmal splitternackt erscheinen würde, glücklicherweise abwehren konnte. Prof. Wolf D. Prix, leitender Baumeister am Kristallpalast, erklärte in einem Gespräch mit dem DNN am Samstag, den 24. Juni 2004, dass nicht alle Vorstellungen, die für die Verwendung des Films als öffentlichen Ort gedacht waren, umsetzbar seien.

Die Metallgitter an der Peters-burger Strasse zum Beispiel waren tatsächlich als Medienfassaden vorgesehen, an denen die Operatoren viel stärkere und visuell eindrucksvolle Folienwerbung hätten befestigen können. In 8 Kinos befindet sich das Multiplex-Kristall-Kino mit 2600 Plätzen in einem Konkursverfahren. Das neonexpressionistische Quarzkino ist derzeit das einzigste in Dresdens Stadtzentrum vom Alberplatz bis zur Technischen Universität im Sýden.

Nur in der ehemaligen Prärger Strasse gab es drei getrennte Kinos: das Capitol, das Universal und das Prinzeß. Nach den Filmpalästen der Ufa in Stuttgart, Berlin und Osnabrück übernahm die FSF in Düsseldorf (geführt von der Riechfamilie ) nun auch das Kristallpalast in Dresden. Beschreibung für www.baunetz. de (Jan. 07): Das Kinosaal in der Dresdner Prager Strasse ist eines der ersten grösseren Gebäude von Coop Himmelb(l)au, einem Büro der wienerischen Architekturbüros Helmut Swiczinsky und Wolf D. Prix.

Der Kinosaal wurde in Gestalt eines verzerrten, spitzwinklig schmelzenden Glaskristalles gebaut. Der Auftraggeber entschied sich für eine Lücke zwischen der St. Petersburg Strasse und der Prärger Strasse in der Dresdner Innenstadt als Ort. Das neue Ufa-Palais befindet sich in direkter Nachbarschaft zum vorhandenen unter Denkmalschutz stehenden "Rundkino" (1970-72 gebaut von der Architektengemeinschaft Gerhard Landgraf, Waltraud Heischkel), das mit seiner aussergewöhnlichen Rundbauweise das berühmteste Dresdner Kinosaal war.

In Richtung St. Petersburg ist die Rohbetonkonstruktion des neuen Gebäudes mit einem Rost abgedeckt. Der Eingang und die geknickte Glasfassade sind zur Pragstraße ausgerichtet. Man kann das Kinosaal in zwei verschiedene Räume aufteilen: den Hallenkomplex und das Vorzimmer.

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