Stuttgart Hotel one

Hotel Stuttgart eins

Hier finden Sie unsere Hotelauswahl für Stuttgart. Das ***Hotel Motel One im Zentrum. Gut ***Hotel Wartburg im Zentrum. Das Top ****Hotel Maritim im Zentrum. Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt befindet sich die St.

Matthäus-Kirche.

Erfolgsstorys

Wer es nach ein bis zwei Übernachtungen probiert hat, kann ein solches Doppelbett jetzt auch zuhause bestellen, und zwar im hauseigenen Online-Shop auf dem Handy. Dahinter verbirgt sich ein Start-up aus Stuttgart: Hotelshop.one. "Immer weniger Geld verdient das Hotel mit der Übernachtung", sagt Patrick Deseyve, einer der drei Mitbegründer.

Der Gedanke: So wie Fluggesellschaften Uhr, Juwelen und Parfüm in der Lüfte anbieten, können Hotelfachleute auch durch zusätzliche Verkäufe Einkommen erwirtschaften. Über die von den drei Stuttgart Gründern entwickelte Lösung wird das gesamte Programm ins Hotelzimmer gebracht: Über einen QR-Code oder die Startseite bei der Einwahl ins Hotel WLAN gelangt der Kunde unmittelbar in den Shop, der für jedes Hotel einzeln konzipiert ist.

So kann jedes Hotel seine eigenen Artikel in das Standardprogramm aufnehmen, sei es Wein, Handtuch oder ein Teil der Zimmereinrichtung - bis hin zu ganzen Einzelbetten wie im V8, wodurch das Hotelzimmer zum Ausstellungsraum und das Hotel zum Einrichtungshaus wird. "Ich kann jetzt die Gardinen, die Stehleuchte oder den bequemen Lehnstuhl im Hotel bestellen", erklärt Patrick Deseyve.

Mit jedem Kauf erwirtschaftet das Hotel Geld. "Das Hotel wird zur Verkaufsstelle", sagt der Firmengründer. Zu Beginn des Jahres 2016 gründeten Patrik Deseyve und seine Kameraden Daniel Etti und Jannis Gerlinger ihren Hotelladen. Die Grundidee entstand aus einem frühen Projekt: Mit der Firma haben die drei seit einigen Jahren einen Online-Shop mit Einkaufstaschen für Geschäftsreisende - das Ergebnis des Lederwarengeschäfts von Daniel Etti's Mama in Backnang.

"Wir haben bei uns festgestellt, dass wir unsere Gäste am besten im Hotel erreichen", erzählt Patrick Deseyve, der vor der Firmengründung an der Macromedia Universität in Stuttgart Medienmanagement studierte und lange Zeit bei einer Hausbank arbeitete. Die drei Firmengründer haben eine Zeit lang versucht, ihren Taschenladen mit so genannten Endgeräten in ein Hotel zu holen, eine Form des Verkaufsregals mit integriertem Pult.

"Uns wurde klar, dass wir uns von der Hard- und Hardware trennen müssen und uns nun ganz auf das Thema Informatik und Logisitk fokussieren. Bei den gebräuchlichsten Produkten im Kleinformat erhalten sie eine " Instant Box ", die an der Reception aufbewahrt werden kann. Wer eines dieser Artikel kauft, kann es entweder gleich an der Reception oder in seinem Hotel- und Zimmergeschäft abheben.

"Wir sind dank unserer Erfahrungen mit der Firma gut aufgestellt", so Deseyve. Grössere Artikel werden in der Regel vom Produzenten an die Gäste ausgeliefert. Bei anderen Hotels arbeiten die Stuttgart-Stifter mit einem der grössten Hotelanbieter Europas zusammen: Die Frankfurter Bettenfabrik FBF erschliesst einen grossen Teil des Hotelmarktes in Deutschland und steigt zum ersten Mal mit dem Hotel-Shop in den Privatkunden-Markt ein.

"Bettwäsche, Bettdecke, Matratze in Hotel-Qualität - als Verbraucher konnte man sie vorher nicht so kaufen", sagt Deseyve. Der Firmengründer betrachtet daher neben den Nebeneinnahmen auch den Dienstleistungsgedanken als vorteilhaft für die Hotellerie. "Als die Hotelgäste zum Empfang kamen und sagten: "Ich habe gut geschlafen, ich will die Matratze", konnte das Hotel bisher nicht helfen.

Doch mit dem Hotel-Shop können diese Wunschvorstellungen nun auch erfüllt werden. "Der Hotelladen ist bereits in vier Häuser integriert, zwei große Handelsketten prüfen es. Deseyve, Etti und Gerlinger haben viele Vorstellungen und Pläne: Gemeinsam mit einem Bekleidungsunternehmen aus der Stuttgarter Gegend entwickelt man zum Beispiel eine Instantbox für Business-Hotels: Wenn der Kaffe am Morgen auf einem Shirt landen sollte, steht eine neue an der Rezeption des Hotels bereit.

Gemeinsam mit der Stuttgart marketing gGmbH entwickeln sie eine Vertriebskooperation für Andenken. Hohe Erwartungen verbinden die Firmengründer auch mit der engen Partnerschaft mit dem Stuttgarter Dienstleister für elektronische Gästeordner Code2order. Mehr und mehr Hotelbetriebe geben ihren Besuchern die Gelegenheit, sich per Tablett oder Handy über die aktuellen Möglichkeiten im Hotel und in der näheren und weiteren Umgebung auf dem Laufenden zu halten.

Es ist sinnvoll, den Laden unmittelbar in dieses Gesamtsystem zu übernehmen. "Andenken und Karten sind nur zwei von einer Art", sagt Patrick Deseyve. "Die Gäste können sich auf ihren Smartphones über die touristischen Plätze erkundigen und erhalten in Zukunft in unserem Geschäft Karten für sie - alles auf einer einzigen Bühne.

Die Hoteliers verdienen einen Anteil an jedem Verkauf."

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