Kinos in Kreuzberg

Kreuzberger Kinos

Die Kinos im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg: Pompeji, Intimes, Future, Tilsiter, UCI, Ice Age, fsk, Babylon, Yorck, Moviemento, Rainbow und Sputnik. Das dortige Kino wird jedoch Ende Mai mit einem neuen Konzept wiedereröffnet. Wir veranstalten einmal im Monat den Kinderfilm des Monats. Cinema Moviemento, Kreuzberg, Berlin, Deutschland. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und ausführliche Berichte über das Kino in Kreuzberg.

Kinosäle in Berlin

Die Kinoliste in Berlin-Kreuzberg gibt einen Überblick über alle Kinos, die im Bezirk Kreuzberg existierten oder noch sind. Nach Informationen aus der Recherche im Cinema Wiki[1] wurde die Aufstellung [2] zusammengestellt und mit Kontexten der Filmgeschichte Berlins aus anderen geschichtlichen und gegenwärtigen Referenzen verknüpf. 3 ] Zugleich ist diese Sammlung Teil der Verzeichnisse aller Kinos in Berlin.

Kreuzberg bietet in den 1910er und 1920er Jahren gute Bedingungen für die Ansiedlung von Kinos im Süden der Reichshauptstadt. Das Kinohaus wurde 1958 anstelle eines vom Krieg zerstörten Hauses erbaut. 6 ] Olga Freßdorf eröffnet die A-B-C Lichtspiele mit 748 Sitzen. Der Kinosaal wurde mit einem Dia-N-Gerät für Dias ausgestattet.

Der Bildschirm hatte ein Seitenverhältnis von 1:2,55. Wird jeden Tag mit 21 bis 25 Aufführungen pro Woche wiedergegeben. Auch die ABC Lichtpiele waren wahrscheinlich von der sich verschlechternden Lage der Kinos beeinflusst und das Kinoprogramm wurde 1965 aufgegeben. In der Friedrichstraße 246 ist Wilhelm Feindt im Berlin Adreßbuch 1927 verzeichnet. Der Kinematograph berichtet 1925: "Das Apollo-Theater Berlin wird zum Kinos.

Das Apollo Theater wurde bereits im letzten Jahr als Kinosaal genutzt, aber nach einer zufälligen Uraufführung ( "Baby Peggy", ein obskurer amerikanischer Film) hat es nur wenige glückliche Tage erlebt. Die Kinematographie Nr. 981 Dez. 6, 1925" Kattbusser Strasse 61911-1977In der Liegenschaft Kattbusser Strasse 6, die sich in einem Winkel von 20 m in die Tiefen erstreckt[23], ist das Konzerthaus "Sanssouci" für 1910 im Innenhof ausgeschildert.

24 ] 1911 werden das "Kinematographen-Theater Sanssouci"[25] Die "Theater Sanssouci Lichtspiele G.m.b.H." und der Filmverleih Centrale Engelke & Co.G.m.b.H. 1912 in das Adressverzeichnis von Berlin eintragen. Der Kinematograf kündigt für den sechzehnten Geburtstag die Wiedereröffnung des Kinos an, der Regisseur nennt 1200 Sitzplätze für sein "Sensations-Lichtspielhaus" im Kinoadressbuch, die Erben benennen erneut 227 und 231 Sitzplätze für das Kottbuser Tortheater.

Es wurde 1954 umgebaut und innerhalb von drei Monaten nach Entwürfen des Architekten Pierre de Born gebaut, das Theater wurde am 11. 2. 1955 unter dem Namen "BBB-Filmpalast" nach dem Kabarett "Berlins Bunten Bühne" eroeffnet. Der " Germania-Palast " wurde von Willi Warnke an der Kreuzung über der Höhe der Hagelberger Strasse im Zehn-Parteien-Wohnhaus im Gebäude für die Mehringdammstraße 21 (Mehringdamm 60 seit 1947) eroeffnet.

Der Kinosaal mit Tagesprogramm hatte 215 Sitzplätze und der Stummfilm wurde von drei Musikerinnen (manchmal nur einem Musiker) untermalt. Der Auftritt wurde von Willi Mertink gehalten. In den sieben Tagen der Veranstaltungswoche gab es 22 Aufführungen ( "21 plus eine Jugendvorstellung"), die Technologie besteht aus dem Ernemann-Projektor und Verstärker von Klangergfilm, mit einer Bühnengrösse von 2,5 x 5 Metern.

Seit 1913 finden unter dem Titel â??BlÃ?cher-Lichtspieleâ?? in der BlÃ?cherstraÃ?e 61 schrÃ?g gegenÃ?berliegende FilmvorfÃ?hrungen statt. 33] Ernst R. Wagner ist als Eigentümer und R. Wagner jr. als Filmvorführer für diesen 1913 gegründeten Veranstaltungsort an der Urbanstraße [34] im Kinoadressbuch von 1920 registriert, und es fanden tägliche Aufführungen im 350 Personen fassenden Auditorium statt.

R. Wagner ist im Berlinischen Adreßbuch (1927) bei den Blücher Festspielhäusern registriert. 35] Das Kinosaal in der Nr. 22 hat auch 350 Sitzplätze im täglichen Spiel und zwei Programmwechsel pro KW, später wird die Zahl der Sitzplätze mit einem Wert zwischen 278 und 328 registriert, in den 50er und 60er Jahren: 3200. Die Operatoren des Kiezkinos haben in den ersten Jahren immer wieder gewechselt: 1927 Benno Kagan, 1928 wieder Max Woischke, 1929-1931 A.

Der Bau mit dem Kinosaal war während des Krieges unbeschädigt erhalten und wurde bis 1969 mit 16 Aufführungen pro Woche/Land (eine davon spät) betrieben, die Räumlichkeiten werden seitdem als Geschäfte und Geschäftslokale genutzt. Im Jahre 1918 betrug die Zahl der Sitze 821 und danach 675. Im Jahre 1930 wurde das "Filmtheater Hasenheide" privater und H. Bäsch (Weinstock & Levie) übernahm es als "Capitol-Lichtspiele",[41] wird jeden Tag vor 700 Sitzplätzen aufgeführt, der Klang wird von sechs Musikern begleitet.

Die Filmvorführung wird im folgenden Jahr durch die Kinoton-Technik ermöglicht, als Amalie Alpern [42] das Kinosaal übernahm, die Band bestand noch aus vier Personen. 1934 wird die Band durch Mechanik abgelöst, da Dr. Z. Lewkow die Leitung des Unternehmens durch Hans Herkenrath uebernimmt. Nach 1938 wird im Berlinischen Adreßbuch nur noch Pater Gruhl mit den Bankettsälen der Schultheißbrauerei erwähnt.

Der Kinosaal "Capitol" wurde wahrscheinlich 1938 geschlossen, in der Schlesischen Strasse 261952-1961 Die Liegenschaft in der Schlesischen Strasse 26 befindet sich an der oberen Schleuse des Landeswehrkanals von der Spree. Dieser wurde nach Entwürfen des Baumeisters Gerhard Fritsche in die Casino-Lichtspiele umgewandelt, in denen Erich Christ am 16. Mai 1952 das Kinosaal mit 391 Plätzen einweihte.

Berlins erstes Kinofilmtheater wurde in einem Raum errichtet, der nicht nur für Filmvorführungen, sondern auch als Restaurant und für Events genutzt wurde; es standen mehrere Möglichkeiten der mobilen Modifikation zur Verfügung. Der Mauerbau reduzierte die Besucherzahlen und Anfang 1962 schloß das Museum. Die Zunft des Baugewerbes hatte in der Königlichen Strasse 38 (in der nördlichen Ecke von Kreuzberg zwischen Tiergarten und Mitte[48]) ihr Vereinshaus, 1913 wurde der Meisterschaftssaal eroeffnet.

1951 wurde das Kinosaal im Erdgeschoß eröffnet. Die Kinobestuhlung wurde von der UFA mit AEG und Askania Projektoren geliefert, die Sitzplätze kamen aus Löffler-Stuttgart[50] (Hochstuhl Stüssel). Auf der Filmbühne gab es 6 x 2,5 x 2,5 x 42 Aufführungen pro Tag.

Durch den Eigentümerwechsel von Werner Blank (Treuhänder von Stockum) zu Willi Gruhn reduziert sich die Zahl der Aufführungen auf 33 pro Kalenderwoche. Der Kinosaal wurde mit 1845 Sitzplätzen pro Tag genutzt. 1932 wurde mit dem geschäftsführenden Gesellschafter C. Brüggmann zum Soundfilm mit Tonfilmtechnik und 1885 Sitzplätzen umgestaltet. Bei der Rekonstruktion 1935[76] werden die Europa-Palast Lichtspiele im Kino-Adressbuch mit 1926 Sitzplätzen (1116 im Stall, 810 im Rang), ab 1937 mit 1843 Sitzplätzen verzeichnet.

1949 die Kinobühne Gräfestraße mit 200 Sitzplätzen, eine 7 x 4 x 5 Meter große Kulisse von Allan Hagedorf,[81] Die Technik besteht aus einem Nitzche Projektor Saxonia und Verstärker von Europa-Klangfilm (1952: von Martin R. K. Lorenz, 1953 von Kinoton).

Täglich gab es 2-3 Aufführungen, von denen die Anzahl zu Beginn der 1950er Jahre auf 24 anstieg. Vor 194 (im folgenden Jahr wieder 200) Sitzplätzen findet die Leinwandprojektion im Maßstab 1:1,85 statt, zum Teil mit flachen und hochgepolsterten Sesseln von Kamphöner. Im Jahre 1955 wird Georg Haegert Eigentümer des Kinos, dessen Geschäft von Johannes Wöhlermann geführt wird, 21 normale, eine Jugend- und eine Spätvorstellung werden unter der Woche veranstaltet.

Die Lichtshow mit 227 Sitzplätzen eröffnete Robert Welzel[84] 1920 und zeigte jeden Tag neue Spielfilme. Im Jahre 1924 (nach den Jahren der Inflation) wurde Alexander Pilpel Eigentümer und bezeichnete sein Kinosaal mit 246 Sitzplätzen als "Elite-Lichtspiele". Die wurden 1927 an "H. Leuschner & K. v. Hörschelmann" vergeben (Spieltag: Tägliche und Programmänderungen am Dienstags und Freitags).

Wahrscheinlich wurde das Museum zwischen 1931 und 1933 geschlossen, bevor es 1934 von Fritz Gregor als "Stern-Kino" wiedereröffnet wurde, wonach es 1932 gegründet wurde. Mit der Übernahme des Kinos durch Ernst Böhmer (seit 1939: Ernst Böhmer und Gerda Rasp) wählte er den Namen "Film-Bühne" und gab 1917 als Stiftungsjahr an.

Anmerkung 13] Das Filmhaus überlebt die Kriegszeit unter diesem Titel und wurde in den Nachkriegszeiten zunächst von Georg Schenk (306 Plätze) und ab 1952 von Kurt Schwarz geführt. Der Kinosaal verfügt über 340 Sitzplätze mit Holz- und Polsterbänken von Kamphöner, zwei Beamer Ernemann III und IV und Verstärkern von Klangfilm, mit Diashow, 21 Aufführungen pro Woche an sieben Tagen.

Seit 1953 leitete sie die Naunynstraße und gab an sieben Tagen 30 wöchentliche Aufführungen in 316 Sitzen. "86] Von 1951 bis 1961 hatte die Filmbühne einen Kilometer von Friedrichshain den Status eines Grenzkinos, blieb aber mit dem Bau der Mauer noch offener als in anderen Kinos. 87] 1973 wurde die Kinobühne - immer noch mit 21 wöchentlichen Vorstellungen und 313 Sitzplätzen - gesperrt.

Anlässlich der Einweihung der neuen Kinos in der Skalitzer Eck Zeughofstraße wurde am Samstag, 5. November 1921 unter dem Namen'Filmeck' ein neuer Kinosaal eroeffnet. Den Auftakt bildete die charmante Filmoperette'Miss Venus', der der aktuelle Film'Autorennen auf der Grunewaldbahn' vorausging:[88] Das Kinosaal wurde über den Eingang der einstigen Kaserne mit einer kolossalen Schweinefassade und dreieckigen Giebeln durch den Eingangs- und Kassensaal erschlossen.

Als Weltpremiere feierte das Theater noch im Jahr 1944 seine Premiere. Im Jahr 1932 war Max Warschawski Prokurist der "Stern Theater und Varieté Betriebges. mbH", die das Theater eroberte. Der Kinosaal hatte ca. 220 Sitzplätze, wird jeden Tag genutzt, das Angebot ändert sich zweifach. Im Jahre 1935 benannte Werner Schallehn die "Halleschen Tor-Lichtspiele" mit 212 Sitzplätzen und einer 3,5 x 2,6 Meter großen Býhne um.

Der Film überlebte die Kriegszeit und wurde in den Nachkriegszeiten von Max Leschonski weitergeführt. Im Jahre 1950 übernimmt Karl Buttler das Dia-Equipment, den Projektions-Apparat Bauer Ernon IV und die Endstufen von Klangergfilm und spielt zunächst 2 bis 3 Aufführungen an jedem Tag der Woche. Der Kinosaal hatte 213 Klappstühle aus Holz. 1916 wurden im Festsaal die Hofjäger Lichtspiele mit einer Fassungsvermögen von 650 Sitzplätzen aufgestellt.

114] Die Zahl der Sitzplätze ist unten angegeben: 1919/1920 mit 600 von C. Lorenz, 1921 mit 450 von R. Knopf & C. 1924 gibt die National Film AG 550 Sitzplätze an, die Etappe ist 8 x 4 Meter, täglich Aufführung und zwei Programmänderungen. Seit 1925 benennt Gerhard Damann als Mieter der Nationalfilm AG (vermutlich) wieder 600 Sitze.

1928 übernimmt die Hofjäger-Lichtspiele Gesellschaft das Geschäft, L. M. Zwingenburg führt das Geschäft und 1932 ermöglicht die "Kinoton"-Technologie die Filmvorführung von Tonaufnahmen. In der Großbeerenstraße 571962-20021962 eröffnet der passionierte Filmmann und Kunstsammler Max Cichocki das "1st Berlin Cinema Museum" mit vielen seiner Sammelobjekte. In der Riehmers Hofgarten (Großbeerenstraße 57, ein zweistöckiges Wohnhaus aus der Zeit um 1930 ) errichtete er auch ein kleines Einzelhandelskino mit 30 Sitzen.

1910 wurde in der Schönen Strasse 421910-1923 das Filmtheater von Ernst Moniak eröffnet. 124] Die Aufführungen wurden von Minna Ziske und Ernst Moniak vor 221 Sitzplätzen am Anfang gehalten, ab 1920 werden noch 150 Plätze im Kino-Adressbuch erwähnt. In dem Inflations-Jahr 1923 wurden die Aufführungen abgebrochen. Die Parzelle Nr. 2 lag etwas weiter an der im Jahre 1947 umbenannten ehemaligen Ringstraße gegenüber dem Haus gegenüber dem Mehringplatz21.

Wallerstein besaß 1920 die 250-sitzigen Kolibris und 1924 übernahm Adolf Reich die Kolibris, die er 1937 an Fritz Mischke auslieferte. Zur akustischen Begleitung der stummen Filme wurde das Theater jeden Tag von zwei Musikanten (ab 1932 von einem Musiker) mitgeschnitten. Das Süd-West Theater mit 300 Sitzplätzen wird von der Firma Sindinger betrieben.

Durch den Eigentümerwechsel zu Artur Baumann (Geschäftsführer: Hugo Deutschland) werden in den südwestlichen Lichtspielen mit dem Gründerjahr 1910 250 Sitze genannt, 1923 übernimmt Gustav Landeck mit Aufführungen mit Tagesprogramm und zwei Wechsel in der Kalenderwoche. Noch bis zur Vernichtung des Kinos 1943 leitete Wilhelm Beyrich die Lichtpiele Südwest.

Die Immobilie wurde mit einer Einkaufshalle in einer Höhe von 20 Metern von der Strasse gebaut, nachdem sie in den 60er Jahren geräumt wurde. Laut den Informationen im Kino-Adressbuch war es nur bis 1922 in Gebrauch, zunächst mit 197 bis 1920 mit 227 Sitzen. 111907-1921In der Wienstraße 11 (unweit des U-Bahnhofs, dann "Haltestelle Oranienstraße der Elektrohängebahn ") wurde 1907 ein Kinotheater mit etwas mehr als 100 Sitzen für Stummfilmvorführungen erbaut.

130] 1917 wurde R. Wagner als Kinobetreiber registriert, 1920 stand das Luzentheater im Berlinischen Adreßbuch "Kurt Weise & Co. im Besitz der Firma Reichenberger Straße 341921-1943 Auf dem Grundstück Reichenberger Straße 34. 133] Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter A. Wollenberg und Harry Blumann traten auf. Im Jahre 1928 benannten David Hirschberg und Heinrich Hadekel das Theater in "Luisen-Theater, Film- und Bühnenschau" mit 90 m² Bühne um.

Diese Film- und Bühnenshow wird im folgenden Jahr von der Firma als Kinobesitzerin betrieben. Im Jahre 1930 übernahm der Berliner Filmbetreiber Georg Galewski die Firma und stattete sie mit Tonfilmtechnologie von Tobis (und Kinoton) aus. Im Jahre 1932 geht das Haus mit der Film- und Bühnenshow an die "Stern-Kino und Variete Operations. mbH" von Georg Goldstein, die Lemke & Co. 1937 wieder aufnimmt.

Im Jahre 1943 wurden der Kinosaal und die angrenzenden Bauten bombardiert und das Kinosaal musste geschlossen werden. Der Kinosaal bleibt Eigentum von "Blank & Genetzky" (Inhaber Hans Blank und Katharina Genetzky, ab 1957 Hildes und Katharina Genetzky), das Unternehmen wird von ihnen in den Jahren nach dem Krieg wiederaufgenommen. Die beiden Räume des Kinos wurden bis 1946 über separate Treppen erschlossen, entsprechend gab es auch zwei Buffeträume mit Tisch.

Es gab 2-3 Auftritte pro Tag, was die Gesamtzahl der Auftritte auf 17 pro Kalenderwoche erhöhte. Im Jahre 1959 übernahm die Kleinersfamilie ( "Herbert und Irmgard Kleiner, Harald Holberg-Hofmann") das Filmhaus als "Taki-Lichtspiele", ab 1960 als "Tali-Lichtspiele". Auf 362 Kamphöner Klappstühlen wurden an sieben Werktagen 23 Aufführungen und eine Verspätung pro Tag aufgeführt.

Das Tali wurde von Manfred Salzgeber als Kunsthauskino abgelöst, Wieland Speck war für das Offkino "Tali" mitverantwortlich. Das Wohnhaus Öppelner Str. 151919-1961Die Wohnanlage Öppelner Str. 15 mit Geschäftsräumlichkeiten im Erdgeschoß wurde 1918 unter Zwang verwaltet.

Im Jahre 1919 wird Willy Rudolff (ab Öppelner Strasse 16) die "Oppelner-Lichtspiele" übernehmen und einrichten, sie hat 4 x 2 Meter, 300 Plätze und wurde tagtäglich genutzt. Im Jahre 1924 wurde Paul Berndt Pächter und 1927 G. Schwulera, 1928 war Fritz Naß Eigentümer mit seinem Filmvorführer Gustav Eigner für das bis 1931 mit nunmehr 270 Sitzplätzen. G. Stapelfeldt und A. Stapelfeldt bauten die Lichtpiele für den Soundfilm als neue Eigentümer um, woraufhin Hugo Sampich und H. Deider 1937 Eigentümer wurden (285 Plätze).

Bei der 600 Meter langen Wanderung von Ost-Berlin (Berlin-Friedrichshain) über die obere Baumbrücke wurden die Öppelner Lichtspiele mit den 290 unpolsterten Sitzplätzen von Kamphöner als Grenzkino eingesetzt, mit 42 Aufführungen und drei Matinee/Spätaufführungen an allen sieben Werktagen war die Wirtschaftlichkeit abgesichert. Im Jahre 1918 als Österreichische Lichterspiele mit 190 Sitzplätzen von Johanna Wilde (Wilde & Marczynski), 1920 von W. Stone.

145] Noch 1920 ändert sich das Anwesen zu Emil Pohl, der die "Orania light plays" mit 250 Sitzen vorgibt. Das Oranien-Theater wurde 1919 von Leopold gutmann erýffnet. Im Tageskino stehen 310 Sitzplätze zur Verfügung. Im Jahre 1928 wurde Egon Behren Eigentümer (täglich 241 Plätze), der das Theater in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg weiterführte, obwohl Alfred Peters 1949 benannt wurde.

Mit dem Ernemann-Projektor und dem Lorenz-Verstärker gibt Behrens drei Aufführungen pro Tag. Mit der Übernahme des Oranientheaters durch Kurt Schwarz im Jahr 1957 mit vier Tagesaufführungen und einer Matinee und einer Spätaufführung pro Woche wurde die Breitbildtechnik installiert: 297 unpolsterte Kampfersitze, Dia-Sound, Tonfilmverstärker, CS 1 KB Bild- und Tonanlage im Bildformat 1:2,35. Der Kinobereich wurde 1966 aufgegeben und der textile Großhandel übernahm die Räumlichkeiten auch.

152 ] Ab 1912 leitete George Goddeng (SW 68, Lindenstr. 81) das Kinotheater, dann das 221-sitzige "Parade-Kino-Theater" bis zur Schließung der Kompanie 1918. ý House 46 wurde im Kriege zerschlagen. Die Liegenschaft an der Zimmerstraße an der Grenze von Kreuzberg und Zentrum befand sich unmittelbar am Checkpoint Charlie, so dass sie unerschlossen geblieben ist und erst seit den 2000er Jahren ein neues Bürogebäude mit der Adresse 45 - neben dem Gebäude des Mauermuseums am Checkpoint Charlie - steht.

Bärwaldstraße 69/701914-1962 1914 wurde im Eckgebäude Bärwaldstraße 69/Herz-Ufer 59 (seit 1965: Carl-Herz-Ufer) ein Filmtheater mit 230 Sitzplätzen erbaut. Als Park-Lichtspiele wird das Kinosaal am Urbanhafen[153] 1920 für P. Meyer und Hermann Schönfeld zum ersten Mal erwähnt, 1921 war der Regisseur Fritz Nafz und ab 1923 Walter Krön, der sein Kinosaal mit 192 Sitzplätzen und einem täglichen, von zwei Musikern begleiteten Kinoprogramm anmeldete.

Walter Krohn führte das Theater in den Jahren nach dem Krieg bis 1962 weiter. Das ehemalige Kinosaal verfügt über ein Cafe und einen Fahrradgeschäft. Im Jahre 1949 liess Budde zusammen mit Paul Grasse das gesamte Gebäude zum 1000-Platz-Theater ausbauen, das 1950 mit einer Theaterkonzession als Primus-Palast mit 949 Sitzplätzen wiedereröffnet wurde. Das Bühnenbild war 11 x 6 x 8 Meter, der Beamer war ein Ernst mann IV mit Tonfilmverstärker, der an allen sieben Tagen der Welt 17 Aufführungen pro Tag bot.

Koepenicker Strasse 141929-1961Zwischen Koepenicker Strasse[178] und Spree befanden sich auf dem Grundstueck 11/12 bis 1919 die Kasernen des Guard Pioneer Battalions und 13/14 die Kasernen des ersten Telegrafenbataillons, vor allem das Offiziers-Kino. 179 ] Die Brommy-Brücke zwischen Kreuzberg und Friederichshain existierte hier bis 1945, und 1925 wurde die Baracke als graues Gebäude für den Abbruch bezeichnet.

Der Stella-Palast mit 1780 Sitzplätzen (1428 Parquet, 352 Etagen) wurde am 13. Dezember 1929 mit der Weltpremiere des Filmes "Frühlings Erwachen" eroeffnet. 181 ] 1930/1931 war Georg Warschawski der Operator, dann führte Max Knapp die Läden der "Stern Theater und Varieté Betriebe. mbH" und ab 1937 Lemke & Co.

Die Oranienstraße 1701951-19671951, unweit des Oranienplatzes, eröffnet die "Texas light games" mit 313 Sitzplätzen in einem 14-Parteien-Wohnhaus, dessen Rückgebäude abgefallen war. 184] Die Endstufen waren von Eurodyn, die Bühnengröße beträgt 5,0 x 1,0 Meter und jede Woche/Tageszeit wurden 23 Aufführungen aufgeführt. Im Jahr 1967 wurde der Kinobereich in der Ära des "Kinolebens" aufgelassen.

Hinter den Wohnhäusern der Liegenschaft war vor 1910 ein unbebautes Stück Land zwischen der Liegenschaft 79/80 und dem kottbussischen Ufers 8, das 1911 als neues Gebäude (Gewerbehof mit fünf Hinterhäusern, fünf Innenhöfen und vier Querbauten zum ufk. 192] Das Berlin Address Book 1912 listet 18 Pächter, darunter sieben Gewerbebetriebe.

Im Jahre 1913 wurde das Haus Kinematographisch von der Firma Serbe & Sohn in das Adreßbuch von Berlin und 1915 in das Adreßbuch des Kinos, das so genannte Universtitätstheater, miteinbezogen. 193 ] Ab 1918 hat Hans Cerf (Adressbuch 1918: Kinobetreiber, SO 36, Graetzstraße 58) das Kinosaal mit 221 Sitzplätzen übernommen und als Gründerjahr in das Kinoadressbuch 1910 eingetragen. Fritz Nafz wurde nach der Inflation sphase Eigentümer (Adressbuch 1928: Fritz Nafz, Kinobetreiber, SO 16, Cöpenicker Straße 86. 87) und 1928 expandierte er auf 254 Sitze.

Im Adreßbuch erwähnt er 1916 als das Jahr der Gründung 1916, wahrscheinlich die Bezeichnung als Universumsspiele des Lichts. Im Jahre 1933 kam die Firma unter der Regie von Albert Seipp und Ing. Ernst Schumann in den Kinobesitz und Georg Schibelski gründete die "Universumstheater Reichenberger Str. 79/80 GmbH"[194] und wechselte 1937 wieder zu Walter Schibalski und seiner Ehefrau Antonie Rudzki, die täglich vor 360 Besuchern auftraten.

Das Grundstück 78, 79/80 und die Liegenschaft wurden (....) durch einen Bombenschaden vernichtet und geräumt, um 1960 wurde ein Vorbau errichtet und um 2000 ein neues Bürogebäude auf dem ganzen Grundstück an der Ecke. 1907/08 errichtete Boswau & Knauer zwischen der Spree und der Spree fünf Innenhöfe (mit fünfstöckigen Geschäftshäusern) und das Gebäude, das den Zweiten Weltkrieg als Handelsplatz überstand und unter Denkmalschutz gestellt ist[206] In diesen Gebäuden wurde 1908 ein Biographentheater eröffnet, in dem ein Biograf namens Cinematograph verwendet wurde.

F. Gilies F. leitete das Biographie-Theater bis 1910, bevor Edmund Winter 1911 die filmischen Aufführungen im Biographie-Theater fortsetzte. Im Jahr 1917 der Kinoeintrag des "Welt-Biograph-Theaters" (SO), Schlesischestraße 29-30, Besitzer Edmund Winter, Sitzplätze: 206, Kartenpreise 0,29-0,50 DM, Programmänderungen: Dienstags und Freitags, Spieltage: Tagesaktuelle. Der Kinobetrieb ist immer noch im Besitz von Gerhard Kollat, das Geschäft wird von Charlotte Richter geführt, der Vorführapparat ist ein Ernst II, die Endstufen von Klang-Film. 1952 kommt ein zweiter Beamer hinzu (Ernemann und Erko) und die Endstufen sind jetzt von Eurodyn. Die Leistung steigt ebenfalls: 1950 2-3 Aufführungen jeweils an den sieben Tagen der Woche, 1952 20 pro Woche/153 36 Aufführungen.

Die Bauherren B 5 und 11 bei der Kinobesetzung durch die Film-Theaterbetriebe Süd-Ost Krüger & Co. Aufgrund der Sperrung der Berliner Mauergrenze fällt die Zahl der Zuschauer unter den finanziellen Wert: Die W.B.T. Lichtspiele finden seit 1962 statt. In der Wienstraße 341912-1960 finden seit 1912 Filmvorführungen statt.

208] Die Berliner Lichtpiele hatten eine Fassungsvermögen von 200 Plätzen und wurden im Restaurant im Erdgeschoß des erhalten gebliebenen alten Gebäudes erbaut. Tägliche Aufführungen fanden in den Vienna Filmspielen statt, zu den Stummfilmen gab es eine Mechanikanlage. Den Kinobetreibern gehörten auch andere Kinos: 1917 Georg Grothe, 1918 Schwarz & Herz, 1920/1922 Emil Koberstein, 1924-1930 Walter Schoknecht, 1930/1931 Helena Schüßler, 1932 Helene Schüßler und Wilhelm Hoffmann.

Hugo Sampich, der die Tonfilmtechnologie eingeführt hatte, übernimmt und führt ab 1937 mit Helene Dider zusammen mit den Österreichischen Rundfunkanstalten und den Österreichischen Rundfunkanstalten (Oppelner Lichtspiele) das Filmtheater in der Kriegs- und Hauszeit weiter. Aufgrund der Aufteilung Berlins wurden die Berliner Lichtpiele mit ihrer Position 600 m über der Wienbrücke aus Treptow und am ehemaligen Hauptbahnhof Görlitz ab 1951 in das Grenzfilmtheater mit vielen Ostberlinern verlegt.

Zu Beginn der 50er Jahre wurden jede Woche 28 Aufführungen ( "Matinee" und "Spätvorstellungen") aufgeführt, am Ende der Kalenderwoche 21 Aufführungen und 10 Aufführungen. Ein Genrekino, das mit West-, Abenteuer- und Thrillerfilmen ein junges Zielpublikum anzog, waren die Lichtinszenierungen in Wien. Der Sitzplatz mit 240 Sitzplätzen stammt von der Firma Simmermann.

Bis 1914 wurden die Kinobetreiber M.Brand & A. John als Veranstalter der Wrangel-Lichtshows genannt,[213] folgten M. Leuschner und ab 1920 Fanny Lewin. Größere (und damit profitablere) und anspruchsvollere "Mariannen-Lichtspiele", die seit 1919 im angrenzenden Urania-Saal, Nr. 11[214], bestanden. Die Yorck Film Theatre mit 522 Sitzplätzen wurde zunächst von Betzel & Natkin[218] geleitet, bevor der damalige Kinobetreiber Friedrich Wilhelm Foss in den 60er Jahren in das Unternehmen eintrat.

Im Jahre 1977 haben Georg Kloster und Knut Steenwerth das heutige Gebäude als Sitz der YORCK Theatergesellschaft übernommen und renoviert. 219] Die Band hat 13 Veranstaltungsorte in unterschiedlichen Stadtteilen, darunter auch in Kreuzberg. Bisher kamen Beamer von der Firma British Kinos Panorama zum Einsatz, die zu einem Markt umgebaut worden waren. Die 1950er Jahre waren 21 Aufführungen mit täglichen Vorführungen.

Die Halle 1 (Yorck) hat 228 Sitzplätze, 3,6 x 8,6 Meter können in Dolby 5.1 und 35 mm (analog) in Dolby 5.1 projeziert werden. Unter dem Titel New Yorck verfügt die andere Halle über 95 Sitzplätze mit der selben Technologie und einer Projektionsfläche von 3,1 x 5,3 Metern.

Filmbilder, vor allem von innen, sind auf der Kino-Website[221] und separat nach aussen, im Eingangsbereich, in den Sälen des Kinokompendiums[222] verfügbar. Die Kinowiki wird derzeit auf filmtheater.square7. ch betrieben. Sie wurden aus den speziellen Adressbüchern Reichskino Adressbuch (Verlag Lichtbühne) und Kinadressbuch (Verlag Max Mattisson) sowie der Filmliste (1907-1910) der ersten Zeitschrift für die Gesamtkunst der Fotografie, Der Kinematograf, zusammengestellt.

Auf diesen Angaben basiert das Kinoprojekt der Berlin Kinos und erweitert die regionalen Zuordnungen.

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