Kinoprogramm Erfurt

Filmprogramm Erfurt

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Filmprogramm Erfurt. Erfurter Kinos und Umgebung

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Kunsthof zum Gýldenen Krýnbacken| Kunstmuseen Erfurt

Das Waidlager im Hinterhofbereich als Empore in Verbindung mit dem heute noch nicht sanierten Vorbau - dem heutigen Wohnhaus in Günther Krünbacken - hat seit der Bausanierung zwischen 1990 und 1994 (einschließlich Teile des Hofes und des Funktionsanbaus) durch anspruchsvollere Ausstellungen und verstärkte Aktionen ein immer größeres öffentliches Interesse gefunden.

Derzeit werden in der Gallerie mit 10 bis 14 Einzelausstellungen pro Jahr ca. 100 Künstler auf einem Podest gezeigt. Sowohl die Gemäldegalerie als auch der Kunsthof werden seit Jänner 1996 von der Kulturabteilung der Stadt Erfurt geführt. Aufgrund der Überlegenheit des denkwürdigen Gebäudeensembles werden vorzugsweise großformatige Gemälde und Videoarbeiten gezeigt, aber auch die Gallerie Waidspeicher ist ein fester Standort für Kunstgewerbe.

Die Waid war einst der Wohlstand unserer Gemeinde; vom dreizehnten bis zum sechzehnten Jh. prägte der Anbau und Handel von Waid das wirtschaftliche Leben in Thüringen. Der gelb blühende Kulturwaid (lateinisch: Isatis tinctoria), der später mit dem Färberwaid konkurrierte, war die bedeutendste farbgebende Pflanzenart im Mittelalter Europas - damals auch als "Goldenes Vlies von Thüringen" bekannt.

Günstig durch die klimatischen und bodenbedingten Bedingungen entwickelte sich zwischen Erfurt, Langensalza, Gotha, Arnstadt und Weimar vor allem im XIV. bis XVI. Jh. ein reiches Anbaufeld. Lagerhallen entstanden in den Großstädten, vor allem aber in Erfurt, das im Schnittpunkt der großen Ost-West- und Nord-Süd-Handelsrouten liegt. Der Färberwaid wurde über mehrere lange Stufen verarbeitet, d.h. unter Wärme und Wasserdampf vergoren und zu Waidpulver gemahlen, das schliesslich in Eichenfässern zum Kauf angeboten wurde.

Weil der erhaltene Farbton durch den Zusatz von Kleie, Färber und Kali eine Vielzahl von Blau-, Grün-, Braun- und Schwarztönen ergeben konnte - vor allem von Bürgerinnen und Bürger und Bauern gemäß den Berufsregeln getragen -, war das eingeführte Violett dem Edelmann reserviert - Waid wurde damals beinahe als Universalfarbe angesehen und mit dem Goldfarbton ausgeglichen.

Der Anbau und Handel von Waid als Rohstoff für den Reichtum der Bürger Erfurts ging nach dem Triumph des billigeren, weil ertragreicheren Indigos und der Chemiefarbstoffe wie z. B. des Indanthrens stetig zurück und wurde 1912 bis auf weiteres aufgegeben. Engagierten Thüringern gelingt es jedoch seit Jahren, nicht nur die regionale Geschichte des Waids, dieses umweltfreundliche Färbemittel, wieder aufzugreifen.

In Neudietendorf bei Erfurt, wo bis 1820 die jüngste Waid-Fabrik Europas stand und wo 1992 die erste international ausgerichtete Waid-Konferenz stattgefunden hat, ist heute ein Forschungszentrum angesiedelt. Es gibt auch eine Waid-Schule in Erfurt und zwei vollständig erhaltene und für die Öffentlichkeit zugängliche Waidspeicher: das nun vom Marionettentheater und Cabaret genutzte Haus am Domplatz/Marktstraße und die Gallerie Waidspeicher des Kulturhofes zum Güldenen Kronbacken Michaelisstraße 11 Bei der Restauration des Kronbackenspeichers wurde die Waise, die nun auch als Holzschutz entdeckt wurde, vor allem in Neudietendorf (seit 1980) und Wutha/Eisenach in großen Stückzahlen eingesetzt.

In der Michaelisstraße 10 im Ältesten der Altstadt befindet sich der Gebäudeensemble des Kulturhofes Kronbacken, das die lebhafte Geschichte Erfurts und seiner Architektur vermittelt und gleichzeitig den Wohlstand und das künstlerische Empfinden der Patriziers belegt, die als Hauseigentümer an der Mittelalter-Hauptstraße in unmittelbarer Nähe der Königsstraße bereits im XII Jahrundert.

Der hölzerne Träger im Erdgeschoß mit gotischem Dekor ist stilbildend bis ins XIV. Jh. einzuordnen und kann auch zu dieser Konstruktionsphase gehören. Im Jahre 1500 wurde die Trinitätskapelle - nach ihrem Gründer auch Laasphe-Kapelle - zur Michailiskirche hinzugefügt und mit dem Hause durch eine gemeinschaftliche Steinmauer mit den Günther Krünbacken verknüpft, ohne den Grundbesitz der Krönbackenschen Kirchen, nur von 1682 bis 1690 befand sich der Hofe im Besitze der Michaeliskirchengemeinde.

Schon während der über vierhundert Jahre andauernden Austreibung der jüdischen Bevölkerung aus der Innenstadt (bis 1454) gingen 1431 Wohnhaus und Hof in den Besitz der bekannten erfurtischen patrizischen Familie der Sachse über, die anscheinend auch den Dachboden 1469 baute. Die Chronik der Eigentümer des Hauses zum Gýldenen Krýnbacken benennt bis in die 1960er Jahre hinein eine Vielzahl namhafter Gastfamilien (u.a. die Familie Millwitz und Nacke), die zum Teil gemeinsam mit dem benachbarten Hause Zum weissen Kreuz in der Michaelisstr. 9 gehalten werden.

Wie bei vielen anderen Hausbezeichnungen in der Großstadt wird ein Bibelursprung angenommen: Neben den Begriffen "Backen von Meerrettich", "Backkränen" oder "Backpfeile" herrscht "Backen für das Kino" vor, was dem alttestamentlichen Held Simon zugeschrieben wird, der die Gegner mit einem Eselskinn vernichtet haben soll (Altes Testament, Richterbuch 15.15f).

Der Vorderbau an der Michaelisstrasse besticht durch seine zwischen 1994 und 1999 nach und nach renovierte Front mit einem reliefverzierten, mit Wappen verzierten Nischenportal aus der Hälfte des XVI Jahrhundert. Ein zweistöckiger Fachwerküberbau aus dem Jahr 1563 ragt über das spitzbogig-gotische Hofportal von 1534 Große Umbauarbeiten während der langjährigen Bauzeit prägten den heute sichtbaren Renaissance-Charakter des Haupthauses an der Straßenseite: Wie bei anderen Pforten und Fensterrahmen dieser Zeit in Erfurt sind die korinthischen Pfeiler mit einem dreieckförmigen Tympanon versehen.

Ausdrucksvoll sind die nahezu vollplastischen Reliefs aus Sandstein im Familienwappen des Hausherrn - seit 1569 der Jäger und Nachkomme eines Pfarrers der Uni Erfurt, llgen von Milwitz, und seiner Gattin Anna Schwanfoglin -, die wie die ganze Hausfassade gemalt wurden, was sich aus den Spuren der gefundenen Farbe ableiten läßt.

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