Kinoprogramm Berlin heute

Filmprogramm Berlin heute

Einzig der Zoo Palast bietet heute etwas Vergleichbares in Berlin. Heute sind wir in Paris, die Autos auf der Straße zeigen es. abschießen Spezielle Events mit Gäste und Filmgespräche. Interessante und unterhaltsame Informationen zur Historie der Filmateliers Babelsberg und zu Themen der Medien. Filmklassiker und laufende Inszenierungen mit internationalem Publikum.

Mehr als eine Millionen Exponate, darunter Props, Trachten, Drehbücher, Filmtechnologie aus mehr als 100 Jahren Filmhistorie in Babelsberg. Sammlungsprojekte, Ausstellungsprojekte, neue Forschungsfelder, z.B. mit Hochschulen, Stifter.

Infos über die Historie des Film-Museums, aktuelle Entwicklung, Publikationen, Mitarbeiter und Bekannten.

Der neue Christian Petzold-Film "Transit": In der Schleife der Zeit eingefangen

Heute sind wir in Paris, die Wagen auf der Straße sind es. Aber schon die erste Szenerie ist zweifelhaft. Georg, ein Jüngling, wird gesandt, um jemandem einen Brief zu unterbreiten. Als Georg wenig später in Marseille ankommt, das Manuskript des Menschen in der Tüte, der die Buchstaben erhalten sollte, wirkt die Großstadt wie die heutigen Stadtteile.

Die Zeit verlässt Christian Petzold annähernd in "Transit". In einer zentraleuropäischen Großstadt kann man sich eine solche Demontage nicht mehr ausmalen. Das kleine Kind, das auf der Strasse Fussball macht, sagt, er spricht nur ein paar Wörter Deutsch: "Scheiße, doppelter Pass, Borussia Dortmund? "Er sieht aus wie ein Flüchtling von heute.

In der wahrhaft unwirklichen Großstadt sind die Menschen, an die sich der Kurzfilm wendet, auf Eis gelegt. So wie Georg, der als der Autor gilt, dessen Handschrift er bei sich hat - ein Wort, das ihn beim Vorlesen in Trance versetzt. Dieser Georg wird von Franz Rogowski als Sucher gespielt, der dem Glücksgefühl, das ihm widerfährt, nicht widerstehen kann.

Wie ein verwundetes Haustier verhält sich Paula Beer. Wenn Georg Marie trifft, steht zu viel zwischen ihnen und zieht Gewicht auf seinen Schultern. 2. Wer schlicht weggehen will, muss letztendlich übersehen, dass die Schriftstellerin das Werk unter dem Vorwand ihrer eigenen Naziverfolgung, auch in Marseille, geschrieben hat und das Warten mit zahllosen Menschen teilt.

Die Produktion von Christian Petzold ist erfolgreich, weil sie den forschenden, nachdenklichen Spirit des Buchs hat. Ein unlösbares Geheimnis, welche Unterlagen wo und wann eingereicht werden müssen, bringt die Gestalten wie K. in Kafkas "Das Schloss" umher. Es handelt sich um den Darsteller Matthias Brandt, der nur hinter der Ladentheke des Bistro zu sehen ist, wo Georg Kaffee getrunken oder gegessen hat.

Mehr zum Thema