Kinofilme Berlin heute

Filme Berlin heute

Das 20. Jahrhundert ist noch heute auf der ganzen Welt zu sehen. Der Geiselnahmeexperte des FBI, Will Sawyer, ist jetzt für die Sicherheit der Wolkenkratzer verantwortlich. Filmprogramm mit Art-House und Independent-Filmen in zwei Kinos am Ostkreuz in Berlin. Als Kriegsveteran war Will Sawyer ein FBI-Geiselnahmeexperte, heute ist er für die Sicherheit von Wolkenkratzern verantwortlich.

Und wie hat es angefangen?

Dort wo Marlon Brando früher flackerte, gibt es jetzt Bio-Käse, Biopizza oder Fitness. Die B. Z. machte sich auf die Suche nach den Ex-Kinos in Berlin. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes geht jeder von uns durchschnittlich dreimal im Jahr ins Theater. Oberhalb einiger Eingänge spürt man noch die Wände der Filmanzeige. Dort, wo früher Marlon Brando flackerte, wie im "Spiegel" in Lichterfelde, gibt es jetzt Bio-Käse.

Unter den Linden 21 eröffnete am 25. 4. 1896 das erste deutsche Kinofilm. Im Zweiten Weltkrieg wurden viele zerstört, aber in den 1950er Jahren boomte das Filmgeschäft wieder im Wirtschaftswunder. Der unter Denkmalschutz stehende Bau wurde 1912 erbaut. Zwischen 1919 und 1966 wurden im " Haus Stiller " (benannt nach dem berühmten Schuhgeschäft) in einem mittleren Kinosaal mit rund 300 Sitzplätzen Filmvorführungen durchgeführt.

Das 1946 eingeweihte Filmhaus heißt heute " Schnell ". Danach folgte ein Umstieg auf 1000 Sitzplätze und das Theater wurde zum "Primus-Palast". Es wurde 1951 für die US-Luftwaffe in Tempelhof errichtet und benutzt. In der " Columbia " gibt es heute Auftritte. Schon 1911 flackerten hier in Kreuzberg Stille Filme. 1926 gab es ein Theater mit 1500 Sitzen.

Das BBB wurde nach der Zerstörung des Krieges 1955 wieder eröffnet und bis 1977 gespielt, in jüngster Zeit vor allem in türkischen Spielfilmen. In jüngster Zeit wurde das Film auch als "Welttheater" bezeichnet. In der Ludwigkirchstraße 6 ist nichts mehr von einem Film zu sehen. Von 1913 bis 1963 gab es hier jedoch ein kleines Kinosaal mit rund 350 Sitzen.

Im Jahre 1965 bezog Volker Ludwigs "Reichskabarett" (Vorläufer des Grips-Theaters) für eine Weile, heute wird in einem Lokal gegessen. Dass bis 1983 ein Kinosaal an der Straßenecke stand, kann man noch gut erkennen. Im Jahre 1946 wurden die "West-Lichtspiele" ins Leben gerufen, später hießen das Kinosaal mit 220 Sitzplätzen "Marina" und "Kleines Lichtspielhaus", von 1967 bis zu seiner Schliessung dann "Capitol".

Mitten in der Gärtnerstadt Frohnau flackerte das Kapitol von 1939 bis 1965. Das Theater hatte 600 Sitzplätze und überlebte den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet. Nachdem der Film zu Ende war, bezog man einen Laden, heute kaufte man hier in einem neuen Haus in "Edeka". Nach wie vor ist das Haus als Kinosaal erkennbar und fungiert heute als Warenhaus.

Noch bis 1963 flackerten die Kinofilme am Hasselhorster Damm, das Kino hatte knapp 650 Sitzplätze. Die bekannte Anlage am Theodor-Heuss-Platz (erbaut zwischen 1928 und 1930) ist heute Sitz der "Wühlmäuse". Das " Oberon " wurde 1935 im Amerika-Haus eröffnet, nach dem Kriege war es bis 1990 der "Naafi-Club" mit dem "Globe Cinema".

Im Jahre 1931 wurde das "Kino Siemensstadt" in einem Eckgebäude erýffnet. Jeder, der heute bei Kik Textilien kauft, wird noch die alten Dimensionen (440 Plätze) des Kinos erkennen, das 1963 seine Pforten geschlossen hat und letztmals "Kammerspiele Siemensstadt" nannte. Die Graffitis wurden 1932 unter dem Titel "Emser-Lichtspiele" wiedereröffnet. Früher hiess es "Pali", dann kam ein Einrichtungshaus.

Im Jahr 1984 wurde das Theater als "Graffiti" mit 164 Sitzplätzen wiedereröffnet und flackerte bis Ende 1996. Heute gibt es hier Bäckereien. Der " Puck " am Stephansplatz wurde wie viele andere Kinos in den 60er Jahren zum Markt. Von 1939 bis 1967 wurden in Neu-Westend Kinofilme im Puck-Filmtheater gezeigt. Der 1962 eingeweihte "Kosmos" war eine berühmte Persönlichkeit, hatte 1000 Sitzplätze, das grösste Kinosaal der DDR. 1973 feierte hier die "Legende von Paul und Paula" ihren Auftakt.

Mit der Wiedervereinigung wurde das Kinosaal von der Ufa aufgekauft und in ein Multiplett umgewandelt. Im Jahr 2005 wurde das Kinosaal geschlossen, heute wird das unter Denkmalschutz stehende Haus für verschiedene Anlässe genutzt. Dort, wo sich heute das Einkaufszentrum "Forum Köpenick" befindet, war von 1933 bis 1966 unter anderem das "Bali". Der Kinosaal an der Bahnhofstraße hatte über 500 Sitzplätze und ist bei vielen Köpenickers noch gut in guter Erinnerung. 2.

Das" Forum" begann 1933 und war das grösste Kinosaal in Köpenick (800 Plätze). Neugierig: Nach dem Wiederaufbau des Zoo-Palastes landeten die alten Sitzplätze damals im Foren. Im Jahr 2002 wurde das Haus abgebrochen, heute beherbergt es eine Wohnanlage. 1928 eröffnet die Firma Busch ein Kinosaal mit 600 Sitzplätzen in der Alt-Friedrichsfelde-Straße.

Sie wurde bis 1992 zunächst unter dem Titel "Corso", ab 1948 dann "Volkshaus" inszeniert. Die" Prater-Lichtspiele" hatten 750 Sitzplätze, wurden nach 1949 "Defa Kastanienallee" genannt. Jeder, der heute noch den Schriftzug des Kinos entdeckt, muss auf ein Gerüst aufsteigen. Seit 1949 finden hier Filmvorführungen statt, zunächst unter dem Titel "Oranienburger Tor-Lichtspiele" (kurz: OTL), später "Studiokamera".

Um 1850 eröffnet Carl Puhlmann ein Gartenrestaurant an der schönen Hauser Straße, kurz darauf folgt ein Varietétheater. Etwa 1909 kam ein Kinosaal hinzu, der frühere Namen "Puhlmann" wurde beibehalten. Hier wurden bis 1961 Filmaufnahmen gezeigt, dann wurde das Altbau abgetragen. Von 1933 bis 1968 war Unter den Eichen ein gemütlicher Ort, um ins Theater zu gehen, aber heute gibt es ein neues Wohnhaus.

1927 wurde " Splendid " im Eckgebäude am Kaiserstamm 29 eroeffnet. Bei der Eröffnung einer Pizzeria 20 Jahre später kam nach der Sanierung ein großartiges Kinostück ans Licht. Das ehemalige Kino ist im Jahr 2018 leer. Vorsichtige Bio-Reorganisation brachte das Kino-Flair zurück. Maxime wurde im Hochsommer 1956 in der Towerstraße eingeweiht und hatte 850 Sitzplätze.

Im Jahr 1974 schloß das Kinosaal und ein Diskonter bezog den Laden, mittlerweile hat ein Bio-Supermarkt das Geschäft eingenommen. Der Beamer war bis 1972 für bis zu 600 Personen ausgelegt, jüngst unter dem Titel "VEB Berlin Filmtheater". Ein Jugendklub benutzt heute das Haus. Der berühmte "Turm-Palast" ist heute nur noch ein gewaltiges Gerüst.

Ein Juwel war die ehemalige "Ufa-Palast Turmstraße", die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Im Jahre 1975 übernimmt die Firma die Firma Áldi, endlich gibt es Reste von Teppichen und Gewirr. In den Jahren 1920 bis 1921 sind unter dieser Anschrift die "Komet-Lichtspiele" mit 95 Sitzplätzen aufgeführt. Der Operator heißt Max Mustermann und es gab tägliche Vorführungen. Den alten Kinonamen Capitol, der früher in Berlin sehr verbreitet war, gibt es immer noch.

Zuerst wurde das Filmtheater "Union" genannt, ab 1933 "Capitol". Mit der Wiedervereinigung bezog man eine neue Halle, heute befindet sich hinter dem Schreiben ein Fitnessstudio und daneben ein Nagelstudio. Der Name ist nicht umsonst. Im Jahre 1982 wurde der Festsaal mit dem ehemaligen Kinosaal abgebrochen, nur der prachtvolle Eingang ist bis heute intakt.

Von 1910 bis 1962 existierte das kleine Kinosaal mit rund 150 Sitzplätzen, das in diesem Halbjahr viele Bezeichnungen hatte, darunter "Swedish Cinema", "People's Cinema" und "Fortuna". Ein prominenter Kinostandort, später "Luxor Palast" genannt, ab 1948 das "Capitol" mit 900 Sitzplätzen. Diejenigen, die den alten "Sputnik" suchen, werden in der Passage der Rheinickendorfer Strasse 113 noch unzählige Eindrücke finden.

Dort, wo es bis zu seiner Schliessung 1998 Filmplakate gab, erinnert uns die Informationstafel an das 1952 eingeweihte Kinofilms. Die Halle mit fast 500 Sitzplätzen musste jedoch schon lange einem Stellplatz Platz machen. Der Rio wurde um 1911 in einem früheren Tanzlokal eröffnet. Früher hiess es "Backhaus-Kino", später auch "Alhambra" und "Corso". Noch bis 1997 wurde der "Rio" im Haus an der Strandpromenade genutzt, dann musste das Theater zu.

Dort, wo heute ein Leichenbestatter seine Dienstleistungen erbringt, gab es einen Kinodinosaurier aus Berlin. Seit 1994 gehört das Museum zum neuen AlliiertenMuseum. Die auffällige filmische Beschriftung der Lehmallee ist bis heute beibehalten. In Alt-Kaulsdorf war der ehemalige Ortskrug von 1936 ca. 25 Jahre lang ein Kinosaal mit ca. 250 Sitzplätzen.

Zuerst hießen sie "Kaulsdorfer Lichtspiele", ab 1948 dann "Volkslichtspiele".

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