Kino in Wiesbaden

Wiesbadener Kino

Geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse ein und wir informieren Sie über weitere Veranstaltungen in Wiesbaden oder Umgebung. Die Stadt Wiesbaden kaufte es nach dem langen Tod des Kinos und mehreren Besitzerwechseln, bevor es ganz oder teilweise verrottete. Der komplette aktuelle Kinostand des Apollo Wiesbaden: Die Friedrich Wilhelm Murnau-Stiftung ist eine bedeutende deutsche Filmstiftung mit Sitz in Wiesbaden.

Wiesbaden, 29/11/17, 20:00 // Eintrittskarten // European Outdoor Film Tour

In diesem Jahr begehen wir unser 30-jähriges Bestehen! Die Firma ergos begann in der Andelheidstraße auf fast 100 qm aus einer Ideenfindung - heute sind wir ein mittelständisches Familienunternehmen mit 30 Mitarbeitern auf 1500 qm Nutzfläche - über zwei Etagen - in guter innerstädtischer Lage. Für Ihren sportlichen Zweck haben wir die richtigen Produkte und beraten Sie gerne.

Wollten wir das Thema Ergo in einer metaphorischen Form zusammenfassen, dann wäre "die Reise" wahrscheinlich die richtige.

OmU-Filmwoche der OmU-Filmtage in Wiesbaden und Wiesbaden

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Zur Wahl steht eine Serie, in der jeder einzelne Teil des Films Begleitmaterials und Filmrezensionen enthält, von denen die meisten für den Fremdsprachenunterricht produziert wurden. Diese flankieren die Vor- und Nachbereitung von Filmen in sprachlichen und interkulturellen Fragestellungen. Oftmals bietet das Material detaillierte Ablaufanalysen, um die Sensitivität für die künstlerische Gestaltung zu erwecken.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei Events in der Caligari EventBühne ein Konsum nicht erlaubt ist.

Zum Thema Kino (Wiesbaden)

v. Gert Redlich - Als gebürtiger Westbadener (ich lebe seit über 66 Jahren hier) nutze ich natürlich die Westbadener Lichtspielhäuser als Vorbild für die Erzählungen und Erzählungen über die Lichtspielhäuser der Zeit. Im Jahr 2014 - Mit etwas GlÃ?ck habe ich vor kurzem Roland Schütz aufgesucht, der in den "Arkaden am Ring" und den anderen EwertKinos die alte und neue Kinotechnik verantwortet.....

Der nur wenige Jahre ältere Roland Schütz hat bereits im Frühjahr 1965 (in der " Astoria " in Wiesbaden) die ersten Aufnahmen professionell gezeigt. Als einer der Ã?ltesten, mir vertrauten Moderatoren, der seit 1965 im Kino tÃ?tig ist, kennen wir auch die meisten Wiesbadener Kioske von Grund auf.

Mittlerweile ist diese anfangs ganz gewöhnliche "Kinos in Wiesbaden" Seite sehr lang geworden und wir mussten sie in mehrere Abschnitte unterteilen..... Anhand alter Berichte und Bücher kann ich feststellen, dass Wiesbaden es wirklich groß machen wollte..... Nach dem großen Zusammenbruch in den späten 1960er Jahren sind nur noch wenige Filme verfügbar, die hart kämpfen.....

Keine dieser Multiplexpaläste mit 7 oder mehr kleinen Hallen haben wir hier in Wiesbaden. Wir haben ( "neben den normalen" Kinos) 4 vom Land und der Gemeinde finanziert. Um 1959 zogen wir Redlichs von einem Stadtteil ( "Wi-Dotzheimer Stadtteil Kohlheck ") in die Adelheidstraße Eck Oranienstraße (im Stadtzentrum von Wiesbaden).

Seit 1948 errichtete er die Bild- und Tontechnik der Lichtspielhäuser und sollte sie erneuern, "warten" und instand setzen. Es gab in Wiesbaden vier oder mehr Entrepreneure, die mehrere grössere Lichtspielhäuser geleitet hatten. Das Geschlecht Ewert in der Moritzstraße (Apollo, Arkaden, Arkaden, Kapitol - einige davon noch heute aktiv), W. H. Zickenheimer (Walhalla, Bambi, Scala), Rolf Theile (mit Kapitol am Hureck, Neuem Filmpalast, der UFA im Schlosspark und Thalia, sowie einem zweiten Thalia-Schauplatz in Darmstadt und weiteren Kinosälen in Kassel).

In der Folge trat Rolf Theile aus Wiesbaden (nach dem Tod seines Sohns in der Wiener Sonnberger Straße) und aus der Industrie in den Ruhestand. Seit langem gibt es ein anderes, auch sehr uraltes, aber wenig beachtetes amerikanisches Kino, das "Taunustheater". Allerdings ist dieses Kino nur für Militärangehörige geöffnet.

In den drei Häusern von Bernhard Schilling und seiner Ehefrau Luzi in Östrich-Winkel, Mittelheim und Geisenheim im Rheingaus wurden die Wiesbadener weniger frequentiert.... Im Kino "Ufa im Park" (heute Caligari), wo ich 1964/66 das Aufführen erlernt hatte, war es immer ein Ereignis, das dickflüssige, schwer anamorphe Foto (rechts im Bild) vor dem normalen Objektivapparat (das so genannte Standardprojektionslinsen) nach der Breitbildwoche auszugleichen.

Über den Ursprung eines Films gibt es bereits einige wenige erkennbare Züge. Bei den meisten umgebautem Theater oder altem Tanzsaal war der Boden im Flur flach - oder besser gesagt horizontal. Zum Beispiel in Walhalla, Apollo, Thalia und Thalia sowie in den meisten Substadtkinos.

Es waren alles ehemalige Varieté- oder Tanzlokale. Bei den eigens für das Kino errichteten oder vollständig umgebaute Hallen war der Boden in der Regel leicht geneigt (oder gar erstaunlich hoch) zur Leinwand hin. Selbstverständlich gab es auch Ausnahmefälle, zum Beispiel im früheren Residenz-Theater und im jetzigen Caligari (ehemals UFA-Palast), wo der ehemalige Theatersaal ebenfalls leicht zur Buehne hin abfallte oder noch heute ist.

Im alten Kino in der Rheingasse, heute Optiker geschäft, war es genau andersherum, so dass der Boden heute noch leicht geneigt ist - aber weg von der Leinwand. Vor vielen Jahren war ich in Köln in einem verhältnismäßig kleinen, aber recht großen Kino, das als ehemals Elitäre Varietétheater mit 5 Reihen sehr stark auf die ehemalige Theaterbühne herunterfiel, auch im Untergeschoss.

Die Lichtstrahlen der Scheinwerfer (siehe rechtes Bild) gingen ziemlich stark auf die Leinwand, die in der Tiefe der Halle stand. Bereits vor der Jahrtausendwende, also vor 1900, hatte das Walhalla-Theater mit viel Aufhebens als "erstklassiges Spezialtheater" angefangen. Einige der Fotos stammen aus der Sammlung von D. Schaller Wiesbaden. Auch für einen kleinen Filmfan war das Walhalla Filmtheater in Wiesbaden etwas ganz Besonderes, denn als ehemals Varietétheater hatte es ein wirklich nostalgisches Gespür, auch für mich, einen 15jährigen Buben.

Die Walhalla (und das Bambi-Kino im Untergeschoss sowie das Scala-Theater) wurden damals von Wilhelm gebaut. Mr. Schickenheimer war einer unserer juedischen Mitbuerger hier in Wiesbaden, der waehrend Hitlers Zeit im Dritten Weltreich sehr schlecht dran war und vor allem auch danach noch schlecht weitergespielt wurde (nachdem er das ganze Durcheinander als einer der wenigen Wiesbadener - er musste auch ins Konzentrationslager - bei lebendigem Leib überlebt hatte).

Immer wieder wurde er von vielen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden und Ämtern in Wiesbaden bewusst nachteilig beeinflusst, wenn es um Bewilligungen oder "andere Genehmigungen" für den Betreiben seiner Lichtspielhäuser (Walhalla, Bambi, Scala) ging. Ein Zugang zu den Kassentischen von Walhalla befand sich bereits einige Schritte höher im Zwischengeschoss der Mauritiusstraße - der andere Zugang führte über eine Zickzackröhre von der Kirchengasse zu den beiden Kassentischen im Erdgeschoßfoyer, aber das eigentlich große prächtige Theaterfoyer befand sich bereits im 1.

Natürlich lebte er in " seiner " Walhalla " - in der Ferienwohnung gegenüber der Hohenstättenstraße und starb einmal überraschend an einem Herzschlag. Dann erbte das Kino sein Vermächtnis - einen Herrn Levin - und verkaufte es weiter. Zeitweise wurde das Kino auch von der Familie Ewert geführt.

Schliesslich kaufte die Gemeinde Wiesbaden - noch unter Bürgermeister Dr. Müller - sie zurück, vergleichbar mit dem Bau der "Wartburg" in der Schalker Straße um die Ecke und dem Bau des Films CALIGARI in der Wilhelmsstraße. Hier in Walhalla werden seit etwa 90 Jahren Kulturveranstaltungen aller Couleur durchgeführt.

Da saßen sie, die beiden einst hochmodernen Ernst X (10) Geräte, inmitten des sehr großen und geräumigen Raumes, mit 4-Kanal-Magnetklangtechnik, Schallplattenspieler, Beamer und selbst einem echten Bandmaschinen. Nicht jedes Kino hatte damals ein Kassettenrekorder. Die Walhalla hatte damit den mit großem Abstand grössten Kinosaal, den ich je erlebt hatte.

Du könntest beinahe Football mitspielen. Die Räume hatten viele Schaufenster, Aussichten auf die "Kleine Schwalbacher", damals das Dreiecksviertel, etwas genauer: das Freudenhaus oder das Freudenhaus von Wiesbaden. Das Kino prallte vor früherer Pracht, die mächtigen, schlafsaalhohen Stühle oben auf dem Balkon waren beinahe die besten, die es (damals) in Wiesbaden gab.

Oben im Demonstrationsraum befanden sich die 4 x 35 W Rohrverstärker in einem großen, massivem Stahlgehäuse, das war der größte Teil von ganz Wiesbaden. Bei den anderen waren es "nur" 4 x 25 W (UFA im Park) oder gar nur 1 x 6 W wie in Bierstadt. Ich habe in diesem Kino vielleicht ein gutes Stück gespielt, weil ich diesen Ernst 10 betreiben konnte.

Unter dem großen Kino-Saal der Walhalla befindet sich übrigens ein ebenso großes Erdgeschoss, das früher gewölbt war, früher der erste große ALDI-Shop in Wiesbaden und darunter der damals berühmte gewölbte Disco- oder Tanzkeller weit über die Stadtgrenzen Wiesbadens hinaus, in dem Wolfgang Schotts "Big Apple" über viele Jahre untergebracht war.

In der Ortschaft Les Eldi, die sich unmittelbar darüber befand (dies war der erste Einkaufsladen von Alpi in der Innenstadt), zitterte die Welt, und dort "rutschten" die Dosen in Reihen aus den Ablagen. Dieser hatte sich mit seiner Abendmoderation so weit "profiliert", dass die Frankfurter Zeitung einen großen halbseitigen Beitrag über Wiesbadens größte intellektuelle Low-Flyer veröffentlichte.

Hochsommer 2016 - Walhalla ist längst kein Kino mehr. Es wurde nach dem langem Tod des Kinos und mehreren Eigentümerwechseln von der Stadtverwaltung Wiesbaden erworben, bevor es ganz oder teilweise verrottete. Im Obergeschoss im ersten Obergeschoss ist der einstmals schöne große Kino- und Theatersalon nahezu immer frei.

Von außen hat man im einstmals attraktiven Walhalla-Gebäude trotz der denkmalgeschützten Außenfassade einen tristen, teils verfaulten Blick. Der Bambi war das erste Kino, das ich komplett unterirdisch und damit ohne jegliche Fensterscheiben und Beleuchtung von außen kannte. In der Tiefe habe ich mich immer etwas "unbehaglich" gefühlt, "so" im Untergrund, obwohl die recht modernen Baukasten B12-Projektoren später dort ein sehr gutes Ergebnis lieferten.

Ursprünglich zu Zickenheimer Zeit waren es alte benutzte Ernst VIIB-Projektoren mit einem recht schwächlichen Uniphon 6 W Amp..... Während eines wahrscheinlich letzen Besuchs im Herbsten 2016 war die Halle und die gesamte Umgebung so kläglich schmutzig und schmutzig, dass ich erschrocken war zu sehen, wie ein so einst wunderschönes kleines Kino so auf den Vierbeiner übertragen werden konnte.

Seit 1952 holte das neue UKW-Radio noch auf und allein im Kino hörte man so etwas wie "Hifi" und später im Cinemascope so etwas wie "Stereo". Im großen Kino war die musikalische Bandbreite im Verhältnis zum Wohnraum zu Hause bereits beträchtlich. Im Mauritiusstr. 12, also etwas abseits der Walhalla (bergauf in die Schwalbacher Straße) hätte es ein Kino von 1918 nach 1920 geben sollen, die Kammer-Lichtspiele mit 220 Sitzen.

1926/27 trug das Kino zunächst den Namen "UFA-Palast", einst - für diese Zeit - ein echtes Schloss auf dem Wiesbadener Kaiserboulevard, der (Kaiser-)Wilhelmstraße 36. Bald darauf erfuhr die junge UFA mit ihrer Kinoproduktion zu Beginn der 1930er Jahre, dass man am besten in die eigenen Häuser traut, so wie die Warner Brothers in den USA, die ihre Inszenierungen zunächst meist nur in den eigenen Häusern liefen, um ihre eigenen Werke wettbewerbsfrei und ohne dauerhafte Konzessionen zu vertreiben.

Das für Wiesbaden damals riesige Kino hatte zwei ebenerdig gelegene Zugänge, die durch ein lang und breit angelegtes Eingangsfoyer verbunden waren, ein ehemaliges feudales von der Wilhelmstraße 36 (heute eine Passage) und ein etwas einfacheres unmittelbar hinter der Markthalle am Markplatz 9, übrigens noch heute. Unmittelbar an diesem Eingangsbereich befand sich auch das zweite rückwärtige Kassiererhaus, das mit Marmorplatten großzügig bekleidet war.

Gegenüber befand sich die enge, steil abfallende Treppe zu den Büroräumen und dem Projektionsraum. Es war nicht immer so, auch nicht in großen Sälen. Das Kino hatte anfangs (d.h. von etwa 1940 bis 1953) die besten Beamer seiner Zeit, den Ernst VIIB von Zeiss Ikon aus Dresden. In meiner Zeit, nach dem Wiederaufbau 1955 (die Amis hatten 1945 das Kino konfisziert, um sich um die Truppen zu kümmern), waren die sehr fortschrittlichen Filmmaschinen der Marke Ernst X (10) bereits wie in Walhalla.

Der Demonstrationsraum unter dem Hausdach war hier jedoch lang und eng (im Gegensatz zur Walhalla), aber für die Arbeit mit mehreren Fenster zum Marktplatz Wiesbaden geeignet. Unmittelbar am Eingangsbereich befand sich die damals hochmoderne, heute prähistorische Hochspannungsstrom- und Beleuchtungstechnik und der Akkuraum. Sehr spannend war das damals, als eine echte Premierenveranstaltung auf dem Programm stand - wie das "russische Hamlet" mit einer echten Rede zur Lobpreisung und Siegerehrung vor der Kulisse unmittelbar vor der BÃ??hne Ã?ber ein echtes Mikrofon.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass die Amis, als sie 1945 nach Wiesbaden gekommen sind, das Kino bis 1955 für ihre Soldatenunterhaltung "reserviert" (= requiriert) hatten, tatsächlich genau so, wie es die Demokraten in Prag, Wien, Paris, Amsterdam usw. getan hatten. Das Kino wurde nach seiner Rückkehr 1955 grundlegend erneuert und stand dem interessierten Fachpublikum in Wiesbaden wieder zur Verfügung.

Die Halle war groß, klar und beinahe behaglich, es gab eine Halle mit Großbildschirm, es gab auch einen echten Theaterkeller und andere verborgene Räume wie die riesige Heizungs- und Belüftungsanlage unmittelbar unter der niedrig geneigten Raumdecke unter der großen Halle. Das Gebläse mit einem riesigen Staub- und Flusensieb war knapp 2m groß und hatte einen riesigen Zug, als es durchlief.

Die Projektionsdistanz war, wie bei all diesen großen Filmen, bereits beträchtlich. Plötzlich waren es knapp 250m (NF-Sound) und es gab kaum Brummen, jedenfalls weniger als der Laufwerk stisch neben dem Endstufen. Im UFA-Kino in Wiesbaden, an den Automaten der Firma Ernst X, lernte ich von 1965-1968 das Performen und zeigte sicherlich etwa 250 Aufführungen, von denen mindestens 80 "Das war der wildeste Westen" waren.

Ich kann mir diesen Bericht heute noch beinahe merken. Ich erinnere mich nur an das Tonstudio, es war ziemlich schmal mit nur etwas mehr als 100 Sitzplätzen und befand sich in unmittelbarer Nähe der UFA im Parkbereich in der nächstgelegenen Diele. In diesen (für uns junge Leute) "lustigen" Filmen, die dort zu sehen waren, ging damals kaum jemand (zumindest hatte ich noch nie einen Besuch gesehen) hinein.

Es wurden im Filmstudio nahezu ausschliesslich Titel mit der Bewertung "besonders wertvoll" ausgestrahlt. Ich hatte den Moderator auch noch nie gesehen, er hat in keinem der anderen Kioske gearbeitet. Älteren Zeugen zufolge war es gar ein Besitzer, der das Kino leitete (ähnlich dem damaligen AKI in der Kirchgasse). In Bad Schwalbach (im Taunus) ist im Dez. 2010 das bisher einmalige und vorletzte Kino für immer stillgelegt (nein, es ist nicht mehr wahr, es ist ab Frühling 2011 wieder geöffnet - es ist nicht mehr wahr, es ist nicht mehr wahr - für immer - nein, noch nicht, es wird 2016 fortgesetzt).

Aber auch dieses Kino war das Liebhaberei eines mittlerweile weit über 70 Jahre alten, enthusiastischen Kinobetreibers, der "seinem" Kino sein Herz und seine Psyche widmete - bis es altersbedingt und wahrscheinlich auch wirtschaftlich wirklich nicht mehr möglich war. Früher war das "Capitol am Kureck" ein kleines nobles Varietétheater für Kurgästen (andere nennen es eine Bildergalerie) und wurde erst später in ein Kino umgewandelt.

Die Stadt Wiesbaden verabschiedete sich am Donnerstag, den dritten Tag des Jahres 1965, von ihrem traditionsreichsten bestehenden Kinosaal, dem Capitol. Hinweis: Das so genannte "Raiffeisen-Hochhaus" der R&V-Versicherungsgesellschaft Wiesbaden wurde 1966 dort errichtet, ist aber 2010 dorthin gezogen. Auffallend ( "für uns Techniker") war der nach oben geklebte Vorführungsraum wie ein Schluckauf auf der Rückseite (von uns Projektionssaal genannt) mit zwei alten Ernst IV-Vorkriegsprojektoren inklusive eines Tonfilm-Europa Junior-Soundsystems.

Der Eingangsbereich und das Eingangsbereich fiel dem Kriege zum Opfer, aber hinter der vorläufigen Hauptfassade stand zum Glück noch das unversehrte Auditorium mit rund 300 Sitzplätzen. Ähnlich wie beim damaligen Hertie-Neubau in der Luisenstraße mussten diese Häuser den neuen Gebäuden Platz machen. Einige der Fotos stammen aus der Sammlung von D.Schaller Wiesbaden.

So befand sich das ehemalige Thalia Film-Theater in der Kyrillgasse - ebenfalls im Garten - (wie die beiden neuen Kinos), wobei der Kinosaal neben dem großen Wandflächensaal liegt. Bemerkenswert ist, dass der große Raum bereits 1913 komplett umgebaut wurde, und zwar unmittelbar zu einem Kino, einem echten Kino.

Zu dieser Zeit wurden beinahe Ã?berall nur bestehende TanzsÃ?le wieder aufgebaut. Geleitet wurde es zunächst von "Direktor" Emil Bommert aus Wiesbaden Biebrich. Das Kino wurde später ab 1943 von Rolf Theile aus Frankfurt geleitet, der nach dem Unfalltod seines Sohns in den 1960er Jahren (hier auf der Wiesbadener Sonnberger Straße) alle seine Kinoaktivitäten seiner Erben aufgab.

Etwas merkwürdig verlief der uralte letze Ein- und Ausgang von der Kirchengasse durch einen ziemlich engen, länglichen und beidseitig mit vielen Vitrinen versehenen Rohr. Auch die beiden Fluchtwege auf der Rückseite neben dem Bildschirm landen - wie bei der Walhalla - auf der Rückseite in einer kleinen Nebenstraße, der Hochstättenstraße, also unmittelbar im früheren Wiesbadener Bordelle.

Es handelte sich bei diesem (alten) Kino um einen großen, hohen, ebenerdigen, sehr lang gestreckten Raum (um 1954) mit 900 Sitzplätzen (zunächst vermutlich nur 500 bis 600) und einer riesigen Projektionsstrecke. In einigen widersprüchlichen Berichten wird von 692 Orten gesprochen. Darüber hinaus hatte das Kino in seiner Blütezeit eine echte kleine Plattform von 7m x 3m, für ein reinrassiges Kino sicherlich unüblich.

Das Equipment der 1960er Jahre war nicht so wortgewandt und "gediegen" wie im prunkvollen "UFA im Park" oder gar in Walhalla, sondern modisch und aktuell und zumindest die ersten 15 Billigreihen an der Vorderseite (wie viele?) hatten noch Hartholzklappstühle. So ein volles Kino habe ich noch nie gesehen. Die andere Wiesbadener Kinos, die für die Moderatoren ebenfalls eine solche Qual war, war das alte Kapitol am Kurck (vor dem Abriss).

In dem ( "alten") Thalia klapperten zwei Stück Bauern B8-Projektoren. Damals (wie alle Bauer-Kinomaschinen) waren sie in schwarzem Lack (Hammerschlaglack) gestrichen und wirkten wie vor dem Zweiten Weltkrieg. Könnten Sie sich das vorstellen? Im Kino habe ich mit den Bauer-Maschinen den "anderen" Übergang von einer Filmrolle zur nächsten gelernt. Mit den gewohnt bequemen und komfortablen Beamer-Modellen der Firma Ernst X (10) aus den benachbarten Filmthemen und diesen Beamer der Marke B8 liegen (ergonomische) Welt.

Die Einfahrt war eine Zeit lang der lange Kanal durch das Meer der Häuser, aber sie ist jetzt gemietet. Das ist der neue Eingangsbereich - er befindet sich unmittelbar an der Ostmauer!! der ehemaligen Walhalla-Halle am Ende einer kleinen Dead-End. Dieses Kino war auch in der westfälischen Filmlandschaft etwas ganz Spezielles.

Mit 920 Sitzplätzen war der Filmalast ein großes Kino, das sich im Garten zwischen Schwalbacher- und Karlstraße befindet. Im Erdgeschoss ging man durch einen hoch- und doppeltbreiten, aber langweiligen Eingang oder Hofeingang in den sehr großen Innenhof - unmittelbar vor den Eingängen der großen Sporthalle des "Turnerbundes", die ebenso groß und ca. 8 Meter hoch war.

Dort " oben " hat das Kino " gesessen. Dieses Kino hatte auch eine große Position über dem üblichen Zuschauerniveau. Theaterregisseur im Filmalast war der alte UFA-Kollege meines Vaters aus Köln (Juni 1929 - März 1985), der im hohen Lebensalter plötzlich zu jung starb, aus Köln (Juni 1929 - Oktober 1985) mit seinem charakteristischen kölschen Mundart und hier in Wiesbaden immer markant edel bekleidet.

Auch wenn die Technologie (damals) am besten war, war dieses Kino mit 900 Sitzplätzen nie wirklich gefüllt. Da oben arbeiten zwei damals hochmoderne Ernst X-Projektoren mit einem Telefunken Cinevox Soundsystem. Auch der Neue Filmalast hatte eine recht große Bühnenfläche von 9,2m x 5m, so dass die Leinwand des Cinemascope bereits ein nahezu riesiges, superweites Gesamtbild ergab.

Sie war und ist das grösste Kino (zumindest das mit der grössten Leinwand) in Wiesbaden, das nach dem Zweiten Weltkrieg 1955 wieder aufgebaut wurde. In der Luisenstraße (heute Luisenforum) gab es später für kurze Zeit (ca. 1957 bis 1960) den Residenzpalast mit ca. 1200 Stellplätzen und einer etwas grösseren Bildmauer.

Mitten in der Wohnfront (aber mit mehreren Meter Abstand) wurde das Kino der Archen in einem inneren Hof errichtet, so dass die dort ansässigen Vermieter (seit der Umstellung mit einem THX-Kinoton-System) den im Juressic Park (und nun im nebst James Bond im Jahr 2012 ) befindlichen Spielfilm inklusive des Erdbebens beinahe aus nächster Nähe und vor allem kostenfrei (und vor Ort) erleben können.

Das so genannte Projektionssystem (damals zunächst Philips, dann zwei 70mm Bauern U2 Projektoren) wurde von Beginn an für das 35mm Cinemascope und den 70mm Widescreen konzipiert und war technologisch das Allerbeste, was Wiesbaden zu Beginn der 1960er Jahre zu bieten hatte. der Name ist Programm. Der Projektionsraum (auch Bildprojektorraum genannt) ist, wie in nahezu allen Filmthemen, aus (ehemaligen) Brandschutzgründen immer völlig getrennt erreichbar.

Aber sowohl der übliche 35mm (normale) Spielfilm als auch der 35mm große Cinemascope-Film und auch der supergroße 70mm-Film sind bald am (technologischen und finanziellen) Ende. Selbstverständlich können nach starker Beeinflussung durch Hrn. Schütz sowohl 35mm / 4-Kanal-Magnetfilme als auch 70mm 6-Kanal-Magnetfilme noch vollständig von den beiden Bauern U2-Maschinen abgespielt werden.

Das Residenz-Palast in der Luisenstraße (heute 2012 Luisenforum) unmittelbar gegenüber der Parkplatzeinfahrt des Karsch-Hauses war (meines Wissens) eine zu kleine Kinoepisode von Wiesbaden. Sie war das mit großem Vorsprung grösste Kino in Wiesbaden. Als es nach dem Zweiten Weltkrieg renoviert oder zu einem Kinopalast umgestaltet wurde, hätte es wahrscheinlich um 1954 sehr spat sein können (wegen der damals neuzeitlichen Beamer des Typs Ernstmann X).

Es gab - wie in vielen anderen großen Filmen - zwei Beamer des Typs Ernst X. Die Kinosäle (mit 1275 Plätzen) waren mit (blau oder rot ?) Samt überaus würdevoll und üppig gesäumt und schimmerten auch während des Abrisses noch geisterhaft zauberhaft, als wollte er "What are you doing to me" nennen.

Weil ich damals nicht begreifen konnte, wie "man" ein so großes Kino abreißen konnte und wie man es konnte. Auch über den früheren klugen Eigentümer (der das war ?), der die Fläche des kleinen engen Schlauchs eines Notausgangs zur Untergrundbahn in die Schwälbacher Str. "veruntreut" hat, ist noch eine Kleinigkeit zu lesen, die den Interessenten im Auftrag (oder

Der Apollo in der 32. Straße 6 war früher das "Hotel Wiesbadener Hof" mit einem großen Festsaal oder Tanzlokal. Damals hielt die heutige Wiesbadener Innenstadt am Rathaus und am Rathaus. Das " Wiesbadener Hof " wurde später, aus welchem Grund auch immer, zu einem Restaurant mit Halle und die Hotelzimmer zu weiteren Unterkünfte.

Im Jahre 1936 (Großvater) eröffnet Erich Ewert in diesem Raum des Restaurants das Kino "Apollo", damals ein mittelgroßer Kinosaal mit 400 Sitzen. In einem der früheren Zimmer vor der Moritzstraße befand sich der Projektionsraum. In den 50er Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab es zwei hochmoderne Ernst X-Projektoren mit einem Europa-Klarton-Verstärker.

Die Nachfrage nach den großen Filmen war bereits 1958 stark gesunken. Pater Rothlich war der nächste Kinoexperte für Samstag und Sonntag, denn gerade am Wochenende mussten die Filme um jeden Preis ablaufen. Später arbeiteten auch zwei Ernst X-Projektoren mit einem 20 W Tonfilmverstärker im Apollo.

In Wiesbaden führt heute der Urenkel Manfred Ewert alle Lichtspielhäuser. Bemerkenswert ist, dass die Ewert, die später fast alle Frankfurter Lichtspielhäuser leitete, 1927 mit einem "Kino für alle" begann. Ausgehend von dem Foto von 1956 erkennt man, dass die Lichtspielhäuser über Jahre hinweg überfüllt waren, also echte "Goldminen", bis dahin sank das Zinsniveau um 1960 massiv.

Wir haben dieses Kino in einer veralteten Auflistung entdeckt: Unmittelbar gegenüber dem ehemaligen Karstadthaus befand sich das Wiener AKI (AKI), ein so genanntes "Aktualitäten Kino". Natürlich befanden sich alle AKI-Kinos im Erdgeschoss, waren überraschend raucharm und rauchfrei und von der Abendkasse stolperten Sie in den Kino-Saal. Das Kino war ohnehin nicht mehr überfüllt und ob ein paar Gäste eine oder vier Std. lang blieben, machte keinen großen Bogen mehr, im Gegensatz dazu fühlten sie sich "gut besucht".

Der Demonstrationsraum im Wiener AKI mit erstaunlich ca. 340 Plätzen befand sich im obersten Stockwerk des ersten Stockwerks und verfügte über eine dezente Vorführtechnik ("vielleicht nicht sehr gut gepflegt und gealtert"). Möglicherweise handelte es sich um die alten Ernemann 5 oder Bauern B5 Modelle der Vorkriegszeit (es waren die älteren Phillips FP5), die im Außenbereich im Eingangsbereich und selbst in der Halle zu jeder Zeit zu sehen waren.

Alle, die im Dunkeln auf der erhabenen Fläche hinter der letzen Zeile, unmittelbar unter den Projektions-Fenstern, zur anderen Straßenseite hinüberfliegen wollten, unterbrachen das Geschehen mit dem eigenen Schädel für lange Zeit mehr oder weniger, zumindest bis die gesamten (Zuschauer-)Menschen laut murrten. Dieser hier in Wiesbaden wurde jedoch noch vom Betreiber vertrieben.

Der Film echo notiert in Heft 23/1966: Die Firma Monopol übernimmt ab dem Stichtag 31. Dezember 1966 die Räumlichkeiten des AKI und eröffnet am selben Ort in Wiesbaden am 17. Dezember 1966 das Royal-Filmtheater. Nach der Sanierung und Neumöblierung wird sie eine noble und kostspielige 70mm Todd-AO-Anlage erhalten, die zweite in Wiesbaden neben den Aachener Vororten.

Im Hause mit ca. 450 (wirklich ?) Sitzplätzen wird der Zeilenabstand auf ca. 1,20 Meter vergrößert, um den Gästen einen entsprechend hohen Sitzkomfort zu ermöglichen. Ein weiteres Kino gab es in der Kirchengasse. Das Kino hatte damals 220 Plätze. Es ist nicht bekannt, wann das Kino geschlossen wurde.

Inwieweit diese beiden Aufnahmen dem folgenden "Scala Kino" zugeordnet werden können, ist offen, denn es gibt keine weiteren Zeugen, die dies bestärken oder berichtigen können. Das Kinounternehmen W. H. Zickenheimer hatte neben der Walhalla und dem Bambi auch das große "Scala Kino" mit 850 Sitzen. Mir fällt eine sehr große, sehr große Cinemascope-Screen von ganz 12 Meter Länge ein, denn während der Kino-Zeit gab es von der Stage sowie in der Walhalla und in der Ufa im Parkbereich / Caligari fast nichts zu besichtigen.

Dort ratterten in seinen Kinotagen zwei Philips-Projektoren. Noch heute kann man das Haus dieses ehemals recht großen Films in der unmittelbaren Umgebung der kleinen Landstraße gegenüber der Schützenhofstraße ausprobieren. Wir Wiesbadener erinnern uns in der Regel an die "Kaufhalle". Das war das ehemalige Kino mit einer abgehängten Decke und einer neuen Fahrtreppe in der Bildmitte.

Die " City " war eines der ersten Wiesbadener Kinderkinos inmitten der Innenstadt, das um 1963 wegen der starken Besucherschwäche (ab 1958) geschlossen und für die Verwendung als Warenhaus umgestaltet wurde. Viele Treppen mussten zum Kino am Seiteneingang, zum Neuen Film Palast und zur Walhalla hinaufgestiegen werden.

Die Halle befand sich im ersten Obergeschoss und war seltsam nach oben geneigt, die Projektionsfläche wurde angehoben und die Beamer (es war bereits der neue, billigere Ernst 9) schauten diagonal nach oben. Für Wiesbaden (ähnlich wie für die Rheinstraße ) war dies beinahe einzigartig, denn in den meisten Filmen war das Auditorium so gestaltet, dass es leicht bis zur Leinwand absinkt.

Es gab in der Boulevardstraße noch zwei weitere kleine Filme, eines in der Boulevardstraße 5 (die später Olympia) und eines in der Boulevardstraße 30, und ich hatte nie einen so guten Umgang mit diesen beiden Filmen, und ich hatte auch keinen Zugang zu den Pornofilmen der ersten Sechzigerjahre. Mit einem kleinen Kino (der Fam. Erich Ewert) namens "Kino für jedenermann" in Nr. 5 hatte das Kino in der Bibliotheksstraße 1927 begonnen.

In der Olympiabahn arbeiteten zwei alte AEG-Projektoren (Vorkriegsmodelle) auch mit einem ehemaligen Tonfilmverstärker für etwa 210 Sitzplätze (andere reden von 197). In der Bleichstraße Nr. 30 begann 1921 das zweite Kino als "Urania-Lichtspiele" mit höheren Absichten. Für die 210 Sitzplätze im Astoria arbeiteten zwei Bauern B6 mit einem 20 W starken Endverstärker, der zu dieser Zeit sehr edel war.

Unmittelbar neben einem Parkplatz an der Ecke zur Kirche (oberhalb der Wartburg) hat die Laune in der Schwälberger Str. 57 eine wechselvolle Zeit. In dem kleinen Raum mit der Stufenbreite von ca. 60 Sitzplätzen trafen die mir bekannten Askania-Projektoren mit einem Tonfilmverstärker ein.

Die Kinos "Victoria ??" oder "Kammer" oder "Passage Kino im Westend" befinden sich beinahe am Beginn der Wellritzstraße (Nr. 49) (lange Zeit eine Einbahnstraße ab dem I. Ring), aber immer noch vor der Wallramstraße, mit wenigen Schritten beinahe im Boden. Die 350 Sitzplätze werden von zwei Projektionsanlagen des Typs AP XII von der Firma ASSAANIA und der Sound von einem Fernseher des Typs 25/2 von der Firma Elác aufgenommen. Es gab auch eine echte Etappe mit 8m x 5m x 5m x 5,5m.

Zu diesem Zweck sollen auch Filme in der Wellritzstraße Nr. I und in der Wellritzstraße Nr. 6 vorhanden sein. In der Wellritzstraße Nr. 1a wird auch von einem Kino namens "Victoria-Lichtspiele" von 1917 gesprochen, das ebenfalls eine lange Zeit hat. Erbaut bzw. möbliert 1917 als "Royal-Biograph-Theater" von Ernst Müller aus Wiesbaden mit ca. 200 Sitzplätzen, wurde es 1920 zum Union-Theater mit nur 180 Sitzplätzen unter der Regie von Heinrich Voss.

Im Jahr 1937 wurde es von Wilhelm Kuroczik mit nur noch 158 Sitzen übernommen. In Wiesbaden ist es heute ein großes Augenoptikergeschäft. Es gab keine Zukunftsperspektive für dieses Kino. Für die kleine Halle reichten wahrscheinlich zwei Beamer vom Typ B6 mit einem Amplifier von der Firma B6. Sowohl in der Rheinstraße 1 als auch in der Nr. 41 sollen es Filme gegeben haben.

Mittlerweile ist diese zunächst ganz gewöhnliche "Kinos in Wiesbaden" Seite sehr lang geworden und wir mussten sie in mehrere Abschnitte unterteilen. Mit viel Mut und viel Freude durfte ich mir im September 2012 endlich dieses US-Kino auf deutschem Territorium anschauen. Im Jahr 2008 wurde das Murnau Filmtheater mit rund 100 Sitzplätzen im Murnau Haus am Westbadener Bahnhof komplett umgebaut.

Damit sollen mit der Gründung der Murnau-Stiftung und der "Freiwilligen Selbstregulierung der Filmindustrie " (und anderer filmnaher Organisationen) die bisherigen Filmtätigkeiten in Wiesbaden unter den Eichten fortgesetzt werden. Sie ist (!) die große ehemalige der Rhein-Main-Hallen (damals Saal Nr. 1 - 2016 abgerissen) in ihrer Ursprungsform mit nur einer großen Aula.

Außerdem gab es 2 hochmoderne Ernst X-Projektoren wie in der "UFA im Park". Auf den beiden rechten und linken Haupttribünen waren die verbleibenden 1000 Plätze nur teilweise für das Kino geeignet. Unvergessen waren die sehr eindrucksvollen Vorstellungen der Superfilme "Windjammer" und "The Seven Wonders of the World" mit 3 synchrone Cinerama-Projektoren, die in großem Abstand zueinander auf der engen Ebene aufgesetzt wurden.

Auf die fast halbkreisförmige (auch gigantische) Leinwand (über 24m breit) projizierten die drei Strahler quer. Auch in den anderen Wiesbadener Häusern hatten sich Bequemlichkeit und Aufenthaltsqualität erheblich verbessert, die "Arkaden am Ring" hatten fast 1000 Sitzplätze und die großen Häuser "Residenz" und "Thalia" und "Walhalla" sowie die "UFA im Park" existierten noch.

Soweit ich weiß, sind die beiden Altprojektoren schon lange nicht mehr in Gebrauch, da sie nur vereinzelt für Tagungen und Seminare genutzt wurden. Während einer Lektüre hier in Wiesbaden erwähnte der Kollege Schlöndorf diesen Vornamen. Wer kennt schon ein westbadener Kino mit dem Titel "RIO"? Fotos aus den Häusern draußen und drinnen sind natürlich selten.

Das Zeitalter der Filme war überfällig (wann war das?) und dann wurde alles weggeschmissen - oder nicht ?? Falls Sie noch ältere Straßenbilder mit den Westbadener Filmtheatern haben, würden wir uns freuen, sie uns anzusehen und zu filmen. Mittlerweile ist diese zunächst ganz gewöhnliche "Kinos in Wiesbaden" Seite sehr lang geworden und wir mussten sie in mehrere Abschnitte unterteilen.

In Wiesbaden die Filme, wie sie von "außen" zu sehen sind. Im Archiv der beiden westfälischen Wochenzeitungen wird es sicherlich noch viel mehr zu entdecken geben. Das Kino in der Victoriastraße? Außerdem gab es in der Wilhelmstraße 6 oder im Monopol des Hotels ein Varieté und/oder Kino mit dem Titel "Biophon Theater". Wo der Eingang vom "Hotel Metropol" kommt, war nicht bekannt.

Dies ist ein Bild des Gebäudes "Loge Plato" in der Friedrichstraße gegenüber dem Kasinogebäude, wahrscheinlich ein Teil der früheren Bauten, die nach Ende des Krieges bombardiert wurden und wo heute die neue Sondersynagoge steht. Dort soll auch in Wiesbaden der Film selbst die ersten Werke gespielt haben. Einige der Fotos stammen aus der Sammlung von D. Schaller Wiesbaden.

Ältere Fotografien sind herzlich erwünscht, denn die Altbauten wurden abgebrochen und durch neue Gebäude ergänzt.

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