Kino in

Das Kino in

Jeden zweiten Donnerstag erleben Sie einen besonderen Film mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee. All actions & events - Unser Programm in den Sommerferien ! In der Sneak Preview zeigen wir Ihnen einen Top-Film vor dem offiziellen Bundesstart. Mit uns startet Deutschland im Kino !!

!! Wir suchen jetzt eine flexible.

Schauburger Film-Theater mit Filmprogramm, Informationen über Kino und Film, Filmtrailer und vieles mehr.

auf nächsten mittwochs, 18.07., 19.45 Uhr: MAMMA MIA! HIER WE GO AGAIN, ist wieder voll von unwiderstehlichen Liedern von ABBA und holt viele neue Facetten, von Lily James (Cinderella, Baby Driver) bis zu Super -Star Cher, auf die Projektion. JEDER BESUCHER GIBT VOR DER SHOW KOSTENLOS EIN GLAS SEKT.Natürlich Auch die Herrensleute sind im Filmtheater immer willkommen, aber unter der Adresse Natürlich gehen sie mit leeren Händen weg.

Film-Galerie Bad Füssing Bad Füssing

Es freut uns, den Schauspieler Christian Lerch mit seinem Spielfilm "B 12 - GESTORBEN WIRD IM NESTES LEBEN" am Sonntagabend, den wir am Abend des 21. Juni um 19.30 Uhr in der Kinogalerie dürfen auf dürfen begrüßen dürfen. Die Prosecco Night für die Ladys "EIN LIPPEN IN GOTTES OHR" 26.07. Vorschau von DEINE JULIET am 08.08. um 19.30 Uhr in der Filmgallerie.

Die Gin-Tonic Tasting Week vom 12.07.-18.07. Finden Sie Ihren Lieblingsgin. Verliehen vom Ministerium für Culture and Media für ein ausgezeichnetes jährliches Filmprogramm.

"Verein volkseigene Lichtspiele" and Progress Film-Vertrieb

Schon vor der letzten Übergabe der Bundesrepublik Deutschland im Zweiten Weltkrieg stellte der Sowjetgeneral Nikolaj Bersarin als Stadtkommandeur von Berlin in seinem Orden Nr. 1 vom 28. 4. 1945 fest, dass "der Unterhaltungsbetrieb (Kino, Schauspielhaus, Circus, Stadien) bis 20.00 Uhr gestattet war". Bald flackerten auf den übrigen Leinwänden die alten Exemplare deutschsprachiger Kinofilme; am Abend des 20. Julis 1945 kam die erste Publikumspremiere einer neuen Inszenierung, der russische Dokumentarfilm "Berlin" von Julius Raisman; weniger als einen Monat später holte der Verleih Soyuzintorgkino die erste Synchronisation der Nachkriegszeit - Eisensteins "Iwan der Schreckliche" in der Synchronisationsrichtung von Wolfgang Staudte - ins Kino.

Die diplomatische Vertretung für den sowjetischen Film, Sojusintorgkino, hatte ab dem 17. Juni 1945 einen beträchtlichen Teil der Filmarbeit im sowjetischen Teil Deutschlands eingenommen. Das Unternehmen war mit einem Vertriebsmonopol für die russische Besatzungszone und der Verfügungsmacht über alle auf seinem Gebiet befindlichen deutschen Filmkopien ausgestatte. Zudem hat ihr die russische Militärverwaltung alle früheren Ufa-Kinos übertragen.

Zudem wurden die in der NSDAP vertretenen Filmtheater 1945 beschlagnahmt und den fünf Landesverwaltungen von Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Thüringen und Ost-Berlin unterworfen. Waren bis zum 11. Oktober 1948 alle in der sowjetischen Besatzungszone angesiedelten Lichtspielhäuser ausschliesslich auf Sovexport-Filme angewiesen, so wurde ein zweiter Lieferant, der DEFA-Filmverleih, gegründet.

Die beiden Unternehmen schlossen sich am 13. Juni 1950 zur Firma Fortschritt-Filmvertrieb GmbH zusammen, die bis zum Ende der DDR das Monopol für alle Filme des Kinos innehatte. Die späteren Volkseigenen Betriebe (VEB) Fortschritt waren ökonomisch unabhängig, aber dem 1954 ins Leben gerufenen Filmhauptquartier des DDR-Kulturministeriums untergeordnet.

Bei 1.126.098 Aufführungen wurden rund 188 Mio. Besucher verzeichnet, was bedeutet, dass jeder Bewohner der DDR durchschnittlich 10,3 Mal ins Kino ging. Bis 1957 waren es 18 Kinobesucher (316 Millionen), bis 1960 waren es dann wieder 13,8 Mio., also fast 238 Mio. Besucher. Als 1965 auch in der DDR das Fernsehgeschäft vorherrschte, ging die Anzahl sogar auf 119 Mio. zurück, um sich in den 70er und 80er Jahren auf rund 70 bis 80 Mio. niederzulassen.

Es wurden die "Sommerfilmtage" vorgestellt, bei denen rund acht bis zehn besonders kassenstarke Kinofilme in relativ hohen Auflagen - jedenfalls mehr als die sonst übliche Anzahl von 15 Startauflagen - zur Auswahl standen.

Allein der erste dieser beiden Kinofilme, "The Sons of the Great Bear", zog von Anfang an über fünf Mio. Besucher an. In den 70mm-Kinos wurden fremde Kinofilme wie die Sowjetepen "Krieg und Frieden" und "Befreiung" oder amerikanische Inszenierungen wie "Spartacus" und "El Cid" gekauft. Selbst eine abendfüllende DEFA-Dokumentation auf 70 Millimeter Länge probierte die Produzentengruppe des Dokumentarfilms Andrew Thorndike aus: "Du bist min", ein Gratulationsfilm zum 20-jährigen Bestehen der DDR, war aber so erbärmlich und unwillkürlich witzig, dass das Publikum ihn weitestgehend vermied.

Nebenbei sei angemerkt, dass gleichzeitig ein weiterer DEFA-Dokumentarfilmer, Karl Gass, mit Nachdruck die Auffassung vertreten hat, dass mehr 16mm-Projektoren und Filme zur VerfÃ?gung gestellt werden sollten, um das Kino als Ganzes rascher, intervenierender und demokratischer voranzubringen. Die Praktizierenden bei Progress und in den Distrikten kamen jedoch nie mit der 16 mm-Technologie zurecht:

Die Erträge beliefen sich auf 85,8 Mio. DM, die Aufwendungen beliefen sich jedoch auf 160,6 Mio. DM. Bei Filmen, deren Anschaffung "kostspielig" war, d.h. vor allem bei westlichen Importen, konnten teilweise 2,10 DM eingesammelt werden. Ende der 50er Jahre verwendete Progress etwa 120 Spielfilme pro Jahr. Bis 1988 waren es rund 140 Titel, darunter rund 20 Kinofilme.

Etwa 30 bis 40 Spielfilme aus der UdSSR und 60 bis 70 aus den anderen Realsozialisten. 1950 war die Anzahl der Spielfilme (außer DEFA) wie folgt: Deutschland 11, Tschechoslowakei 3, Polen und UdSSR 27, Ungarn und Frankreich 1, Großbritannien 1, Österreich 1. 27 Reprise von deutschen Filmen aus der Zeit vor 1945 wurden hinzugefügt.

Im Jahr 1960 veröffentlichte Progress zehn Jahre später folgende Länder: Albanien 1, Bulgarien 3, Deutschland 8, China 4, CSSR 12, Dänemark 1, Finnland 1, Frankreich 6, Großbritannien 5, Italien 4, Jugoslawien 1, Niederlande 1, Nordkorea 1, Österreich 1, Polen 1, Rumänien 1, Schweiz 1, Spanien 1, UdSSR 36, Ungarn 8, USA 1. 1980 der Annalenrekord:

Sie wurden auf Festivals, Fachmessen und durch den persönlichen Kontakt zu Herstellern und Verleihern erstanden. Die DEFA Außenwirtschaft agierte als Käufer, indem sie in Kooperation mit Progress die gesuchten Bücher auswählte und einkaufte. Einer der Engpässe, durch die alle Folien gehen mussten, war die Registrierungsabteilung in der Filmzentrale. Grundsätzlich waren hier mehr westliche Länder erlaubt, als damals verwendet wurden; Fremdwährungen waren nicht auf unbestimmte Zeit verfügbar.

Der Austausch von Filmen mit den realen sozialistischen Staaten wurde durch zweiseitige Abkommen geregelt. In ihr wurden gewisse Stückzahlen fixiert, doch die DDR versuchte diese Verbindung immer mehr zu lösen. Ein Grund war die mangelnde Anerkennung rumänischer oder gar nordkoreanischer Spielfilme bei den Betrachtern in Ostdeutschland: Auch wenn von einem einzigen Spielfilm nur drei Exemplare gemacht wurden, waren Mühe und Profit überproportional.

Andererseits wurden gewisse Werke aus Prag, Budapest oder Warschau, ab 1985 auch aus Moskau, zu gewissen Zeitpunkten so kritisiert, dass sie nicht notwendigerweise in der DDR gezeigt werden wollten. Unter den Erfolgen aus dem Westen - und hier kann man nur einen kleinen Teil nennen - waren "Cheyenne", "My Fair Lady", "The daredevil men in their flying boxes", "The big race around the world", "Tootsie", "Cabaret", "Is was, Doc? zum Beispiel?

Wurden in der DDR oft nur ein Jahr nach ihrer Premiere Ostproduktionen gezeigt, mussten die Betrachter oft drei, vier und mehr Jahre auf Westernfilme gewartet werden - und das, obwohl in den allermeisten Fällen die west-deutsche Vertonung verwendet wurde.... Und als István Szabó auch Armin Mueller-Stahl in "Oberst Redl" (1984) besetzt hatte, konnte der Spielfilm nur bei Events des Ostberliner Kulturhauses gezeigt werden:

Der " Marble Man " und noch mehr der " Iron Man " haben Wajda verärgert und seine bereits gekauften Werke "Die Mädels vom Wilkohof" und "Der Dirigent" lange Zeit im Gewölbe aufbewahrt. In den " Studio-Kinos " wurden etwa zwanzig Kinofilme pro Jahr gezeigt. Sie hießen "Studio CAMERA" und wiesen ein ausgezeichnetes Programm auf, das auch viele Wissenslücken schloß, die Fortschritt nie schließen konnte: zum Beispiel mit Filmen von Bunuel, Faßbinder, Yilmaz Güney und anderen, die durch einen Tausch mit fremden Archiven in die DDR gekommen waren.

Mehr zum Thema