Kino Frankfurt

Film Frankfurt

Filmprogramm für die Bankenmetropole Frankfurt/M. Aber was hat Frankfurt gemeinsam? Mehr zum Konzertprogramm: www.berliner-philharmoniker.de/kino/.

Erst wer sich in der Kulturpolitik für das Kino engagiert, kann beurteilen, was für einen Meilenstein er erreicht hat. Im Mittelpunkt des Open-Air-Kino-Programms von SCHIRN stehen die kommenden Ausstellungen KING DER TIERE und WILDNIS.

Das alte Kino hat einen neuen Besitzer

Es wurde erfolglos versucht, den Bauherrn zumindest zu Instandsetzungsmaßnahmen zu drängen. Nun gibt es einen neuen Inhaber. Der Wunsch, dass das mittlerweile beinahe ausgestorbene Kino in der Heiligenbronner Strasse noch sinnvoll wiederverwendet wird, bevor es vollständig aufgelöst wird, hat neue Lebensmittel erlangt. Die Rheinland-Pfalz GmbH hat das Haus am vergangenen Freitag, den 19. Juli, an einen "ausländischen Investor" veräußert, so der Leiter der Bauabteilung, Markus Derling (CDU).

"Es gibt keine Möglichkeiten, das Haus in Kooperation mit der Stadtverwaltung zu errichten. "Sie hatten "mehrmals Anleger mitgebracht", waren aber von der städtischen Denkmalbehörde gesperrt worden. Derling kündigte an, dass die neuen Eigentümer bereits in Frankfurt waren, um sich zu präsentieren. "Von ihnen haben wir ein Zeichen erhalten, dass sie als ersten Bauschritt die dringenden Sicherheitsarbeiten am Haus durchführen wollen", sagte Derling.

Die Stadträtin äußerte sich auch zu den Anschuldigungen, dass die Gemeinde nicht mit den Alteigentümern zusammengearbeitet habe und beobachtete passiv, wie sich das Haus auflöste. "Eine Peinlichkeit inmitten Frankfurts, die uns alle berührt. Der Vorbesitzer hatte es offensichtlich nicht geschafft, ein wirtschaftliches Nutzkonzept für das Bauwerk zu entwickeln, obwohl die Stadtverwaltung "jederzeit die Bereitwilligkeit ihrer Experten signalisierte, solche Verfahren zu unterstützen".

Seit 2007 erhielten die Bauherren vom Amt für öffentliche Ordnung und vom Unteramt für Denkmalschutz immer wieder Anfragen, sich um das Bauwerk zu bemühen, betont Derling. So hat die Stadtverwaltung im September 2012 die Besitzer aufgefordert, mehrere Erhaltungsmaßnahmen unter Denkmalschutz zu stellen. Nach Einspruch und Klageschrift des Eigentümers urteilte das Verwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im April 2014, dass die Ansprüche der Stadtverwaltung gerechtfertigt seien.

Sie werden nun auf den neuen Besitzer übertragen. "Weil es sich um einen laufenden Fall handelte, wurde die Gemeinde von den Juroren gebeten, keine Tatsachen zu erschaffen, zum Beispiel durch die Verhängung einer Geldstrafe gegen den Eigentümer", sagt Derling. "Ulrich-Christian Dinse, Chef der Unterdenkmalschutzbehörde, beklagt, dass "die Besitzer seit Jahren viel für juristische Auseinandersetzungen ausgeben, aber kein Vermögen für einen Verwalter haben".

Es ist beabsichtigt, den neuen Besitzern die Möglichkeit zu geben, im Zuge des Denkmalschutzes Änderungen am Bauwerk vorzunehmen.

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