Kino Erfurt

Erfurter Kino

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heutzutage

Der sagenumwobene Schwede Ingmar Bergman wäre am 13. Juni 2018 100 Jahre geworden. Er ging unter anderem mit "Wilde Erdbeeren", "Szenen einer Ehe" und "Das siebente Siegel" in die Geschichte ein. Margarethe von Trotta ("Die bleiche Zeit" ) nutzt das Jahrestag, um sich in dokumentarischer Form mit Bergmans Werk auseinanderzusetzen und mit aktuellen Filmschaffenden zu erörtern.

Die Interaktion zwischen den beiden Regisseurinnen ist auch Thema des Dokumentarfilms "Auf der Suche nach Ingmar Bergman": Von Trotta entschied sich, selbst Regisseur zu werden, nachdem sie Bergmans "The Seventh Seal" sah. Bergman gestand einmal, dass er mehr von Trotta's "The Lead Age" beeinflusst wurde, der 1981 in Venedig den Goldlöwen errungen hatte.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Editieren | | | Quellcode bearbeiten]>

Das Kino in Erfurt beschäftigt sich mit der Historie und der aktuellen Lage der Erfurter Lichtspielhäuser. In Erfurt fanden die ersten Filmaufführungen zunächst in einem 20 x 8 m großen beweglichen Filmvorführungszelt namens "Theater der lebendigen Fotografien" statt, das der mittel-deutsche Kinopionier Theodor Scherff (1857-1931) 1898 zum ersten Mal auf der Herbstausstellung in Leipzig zeigte und mit dem er von Messe zu Messe umzog.

Mit Richard Janson in Erfurt, Franz 11, gründete er 1905 eines seiner ersten ortsfesten Lichtspielhäuser mit 200 Sitzen. Weitere Filmtheater in Weimar, Leipzig, Grimma, Göttingen, Grimma, Apolda u. Göteborg folgen (damals noch unter dem Namen Kintopp). Weitere Filmbetreiber sind seinem Beispiel gefolgt, so dass bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 16 Lichtspielhäuser in Erfurt gebaut wurden, vor allem durch Umbauten von älteren Kinosälen.

Bereits 1918 hatte Julius Richter aus Halle den früheren Festsaal des örtlichen Brauerei-Restaurants hinter dem Hause Anger 57 in ein großes Kino, das mit 908 Sitzen alle anderen Häuser überflügelte und bald auf 1000 Sitzplätze baute. Ein weiteres Kino in der Brauerei Tivoli, heute magdeburgische Allee 51, mit zunächst 170 Sitzen, das 1924 auf 450-500 Sitzplätze ausgebaut wurde, eröffnet wurde.

So reichten der Entrepreneur Karl Liebrich und sein Baumeister Max Bischoff, der bereits mehrere Berliner Kinosäle plante, darunter das Kino Alhambra am Kurfürstendamm 68, im Juli 1922 einen Errichtungsantrag ein. Das erste neue Kinogebäude Erfurts sollte in der Johanisstraße 164 in einer Lücke mit knapp 1200 Plätzen über allen anderen Filmtheatern aufliegen.

Das Kino wurde nach Überplanung durch Karl Zöll 1924 fertig gestellt und auch Alhambra getauft. Noch im selben Jahr übernimmt er die Leitung der Erfurt Kammer-Lichtspiele im damaligen Preußenhof, Meyfarthstraße 23. Von den größtenteils ältesten Filmtheatern der Zeit vor dem Krieg überlebt nur das Rondkino im Hause zum Rotten Ochsen am Fischmarkt mit 510 Plätzen.

Im Jahre 1926 erwirbt er auch die Angerlichtspiele[2]. Mit Gustav Schneider erwirbt er in den Jahren 1927-1929 auch die drei wichtigsten Weimarer Kinos: Zentral-Palast, Hummelstr. 4, mit 1100 Sitzplätzen, Marktstraße 20, mit 650 Sitzplätzen und Marienstraße 1, mit 400 Sitzplätzen. Somit wurde die Firma zum größten Kino-Betreiber nicht nur Erfurts, sondern der ganzen Stadt.

Bei den Planungen für das Unionkino in llversgehofen ging die Firma Liechtenstein & Schneider neue Wege. 2. Einerseits war der Ort weit entfernt vom Stadtzentrum im damals sehr stark industrialisierten und von vielen Arbeitsfamilien bewohnten Bezirk Erfurt-Süd. Nach dem Baubeginn im Jahre 1929 folgte am 11. März 1929 die Baubewilligung und bereits am 17. Dezember 1929 die Einweihung des Hauses mit über 900 Plätzen.

Die damals grösste Filmgesellschaft Deutschlands, die 1917 gegründet wurde, wurde 1927 nach einer Krisensituation vom Unternehmer Alfred Hugenberg aufkauft. Das UFA-Schloss ist mit 1200 Plätzen (850 im Holzparkett und 350 auf dem Balkon) das bisher grösste und modernste Kinosaal in Erfurt.

Die vier ehemaligen Spielfilme von Erfurt wurden nach dem Fall der Berliner Mauer 1990 zur Privatisierung an die damalige Staatsanwaltschaft übergeben. Im selben Jahr wurde die Firma Erfurt zur Unterstützung des Angertheaters und der Alhambra gegründet, die 1992 vom damaligen Betreiber des Filmtheaters Lübeck, der Firma Lübeck übernommen wurde. Zuerst wurde das Anger-Theater in ein Logenkino mit vier Auditorien und 1026 Sitzplätzen umgewandelt, 1993/94 wurde die Firma Anger-Filmpalast auf 1295 Sitzplätze in sieben Auditorien umbenannt.

Dann verkaufte die Firma das Haus an einen Privatunternehmer, der es bis auf die alte Gebäudefassade abriß und durch ein Administrationsgebäude ersetzte. Im Jahr 2001 liess die Firma Cinestar in einem neuen Haus am Hirschchufer 7 ein Multiplexkino errichten und schloss das Anger Film Palace. Im Jahr 2003 übernahmen wir auch das Panorama-Kino, das einige Jahre vorher von der UFA in ein Boxkino mit neun Leinwänden und 1922 Sitzplätzen umgewandelt worden war.

Nur das Multiplexkino Cinestar mit acht Kinosälen und 2158 Sitzplätzen am Hirschlachufer Nr. 1 1911Union-TheaterMichaelisstr. 30jetzt "Theater am Palais" Marke Escherich: Städtische Selfbilder und bauphysikalische Repräsentationen. Lukas-Verlag Erfurt 2010, ISBN 978-3-86732-062-7. ? Marcus Behnsen-Herbach: Der Weltkinematograph aus Eisenberg.

Ort. de (Ostthüringer Zeitung), 13 March 2017. Die Webseite Kinoklub Erfurt, accessed on 07/04/2018.

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