Kinder Kino

Kino für Kinder

Kinderkino im März mit zwei Filmen aus dem Programm Grey Buses. Sehr geehrte Kinder, wir zeigen immer zwei Kinderfilme parallel in der ersten Nachmittagsvorstellung jeden Tag! Der Kinderkino BGL ist ein Projekt der Bezirksjugendpflege. Guter Kinderfilm lässt Raum für Kinderträume und -wünsche. Nachdem ein gemeinsames Abendessen gekocht wurde, beginnt für alle Hilfsköche ein lustiger Abend im Kino.

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Bei Kinderfilmen handelt es sich um Fernseh-, Kino- oder DVD- bzw. Videofilme, die sich in erster Linie an Kinder wenden. Eigens für Kinder hergestellte Spielfilme sind oft über junge Menschen. Noch mehr als Erwachsenenfilme brauchen Kinder Ausweisfiguren, die ihnen Charaktere gleichen Alters einbinden. Wenn die Hauptcharaktere jedoch erwachsen sind, dann vor allem in Erzählungen wie Drei Nüsse für Aschenputtel (1973) oder Verflucht (2007).

Die 1950er bis 1970er Jahre waren für eine Altersklasse von sechs bis etwa vierzehn Jahren konzipiert. Der Kinderfilm basiert auf der Erfahrung der Vorreiterrolle. Ältere Kinder mit mehr Erfahrung werden daher einen Spielfilm mit einer fünf Jahre alten Hauptfigur weniger ansprechen. Andererseits können sich kleine Kinder mit einem alten Menschen auseinandersetzen.

Wenn die Lücke zwischen dem Publikum und den Charakteren jedoch zu groß ist, ist ein solcher Streifen für sie meist ziemlich banal. Kinderfilme wie die Astrid Lindgren-Filmversion Lotta von 1995 haben daher eine geringere Reichweite, was die wirtschaftliche Vermarktung des Films erschwert.

Deshalb sind besonders für kleine Kinder nur wenige Kinder zu haben. Im Unterschied zu Kinderfilmen beziehen Familienfilme auch die Erwachsenen als Betrachter mit ein. Auf diese Weise spricht der Film sowohl junge als auch alte Menschen an, idealerweise beide Seiten. Dazu werden Aktionsebenen für die Erwachsenen integriert, ohne die Kinder als Betrachter zu langweilig zu machen.

Erst in den 90er Jahren kam der Ausdruck Familienfilm auf, um bei der Filmvermarktung nicht als Kinofilm eingestuft zu werden. In der Vergangenheit mussten sie sich mit geringen Mitteln begnügen und wurden deshalb oft als unattraktiv erachtet. Zum Beispiel der berühmte amerikanische Kritiker Roger Ebert: "Neun von zehn Kindern sind sinnlos, dumm und verachten ihr Zielpublikum - und das ist auch der Hauptgrund, warum Kinder keine Filme für Kinder mögen.

1 ]" Darüber hinaus sollen Eltern als mögliche Begleiter von Kinder gelehrt werden, dass ihre Belange auch bei der Herstellung eines Filmes Berücksichtigung finden, um sie als weitere Betrachter zu überzeugen. Disney, die mit ihren realen Filmen regelmässig Kinder als Betrachter ansprach, aber oft als Protagonisten verwendete (Mary Poppins von 1964, die Herbie-Serie, The Flying Timpanist (1961)) und auch ein grösseres Publikumsinteresse wecken wollte, fiel besonders auf.

Hauptdarsteller dieser Spielfilme sind vor allem Kinder wie in Kevin - Alone at Home (1990), aber auch Erwachsenen wie in Frau Zweifeuer ("Doubtfire", 1993). Viele Zeichentrickfilme sind auch für die ganze Familie gedacht, wie zum Beispiel Die Unglaublichen von 2004, in denen sie sich auf andere Kinderfilme beziehen, die sie nicht wiedererkennen.

Dies sollte für alle Altersklassen interessant sein. Der Märchenfilm gilt heute als der erste deutsche Kinofilm, wurde aber eigentlich als Unterhaltungsfilm für alle Altersklassen inszeniert. Auch bei der Differenzierung in Kino und TV gibt es einen deutlichen Unterschied: Oft ist ein Kinofilm auf den Nachmittagsfilm begrenzt, während am Abends auch der Familienfilm inszeniert wird.

Bei Kinderfilmen werden oft mehrere Episoden einer Kinderreihe kombiniert und in der Länge als "Special", im TV oder im Kino wiedergegeben. Vier eigene Spielfilme der Die Erdnüsse wurden ab 1969 gedreht. Der Kinderfilm hat zum Zweck, den Kinder etwas über die Umwelt zu sagen, ihre Vorstellungskraft zu stimulieren und sie vielleicht auch etwas zu erlernen.

Der Betrachter soll durch Reflektion der Hauptfiguren auf sich aufmerksam gemacht werden. Nahezu alle Filmgattungen sind im Realfilm der Kinder zuhause. Das Spektrum erstreckt sich vom Lovefilm (Eve und Adam, 2001) über den Animalfilm - darunter die amerikanische Klassik Lassie in Heimweh (1943) und Flip (1963) sowie die modernen Spielfilme wie 4 Freund und 4 Pfoten im Jahr 2003, Free Willy - Ruf der Freiheit (1993), Hogi's Family (2009) oder Amundsen der Penguin von 2003 - bis zum Road Movie wie in Selbstma und Johanna (1997) und dem Krimifilm (Die Distel (1992), Paulas Geheimnis von 2005/2006).

In einigen Kinofilmen sind Teile des Abenteuers (The Goonies, 1985 ) oder des Kindermärchens (The Prince's Bride, 1987) inbegriffen. Als kinderfreundlich sind diese Folien zu betrachten, vor allem, wenn die Problematik nicht nur gewaltsam oder gewaltsam überwunden wird. Besonders wichtig für den Kinderfilm ist es, die Phantasie der Kinder anzuregen.

Sie fangen oft in der alltäglichen Welt der jungen Betrachter an und bringen dann phantastische Einflüsse ein. Ein weiterer Anreiz für Kinderfantasien sind die märchenhaften Bezüge in heutigen Kinofilmen. Aufgrund der überraschenden Variation von bekannten Erzählungen bekommen diese meist einen heiteren und heiteren Klang, der besonders Kinder anzieht (2006 verwandelte The Little Red Riding Hood Conspiracy das gleichnamige Kindermärchen in eine neuzeitliche Kriminalgeschichte).

Bei anderen Filmgattungen, wie z.B. Pornofilmen, gibt es keine Äquivalente in Kinderfilmen, da sie nicht zeitgemäß sind. Bei einer Serie von hauptsächlich amerikanischen Kinderfilmen handelt es sich letztendlich um reine Action-Filme, in denen sich die Betrachter wie kleine Erwachsenen anfühlen können (wie Spy Kids, 2001) und die dazu neigen, die Kinderbedürfnisse zu ignorieren. Auch Dokumentationen können bei Kinder großes Echo auslösen.

Wie Kinder ihr Selbstvertrauen stärken können, wenn sie beim Tanz Erfolg haben, zeigen wir Ihnen in diesem Jahr. Auch gibt es charakteristische Themen, die sich in Kinofilmen oft wiederfinden. Cartoons werden in der westdeutschen Literatur längst als Kinderfilm empfunden. Diese Sichtweise wurde durch die Walt Disney-Filme begründet, die meist Verfilmungen von Kindern waren und in denen alle für Kinder ungeeigneten Bestandteile beseitigt wurden.

Doch in anderen Kulturkreisen, z.B. in Japan, sind viele Cartoons explizit nicht auf Kinder ausgerichtet. Ab den 1970er Jahren verbreitete sich diese Einstellung in Amerika und Europa immer mehr, so dass der Film absichtlich gegen die vermeintliche Überlieferung des Kinderfilms verstieß und für ihn nicht mehr zeitgemäß war. Immer mehr Kinder- und Jugendszenen werden fortgesetzt, z.B. 2006 Eiszeit 2: Jetzt taut's, wodurch der Alterungsprozeß menschlicher Schauspieler im realen Film unterlaufen wird.

Amerikanische Animationsfilme hatten Ende der 90er Jahre immer weniger Erfolge im Kino. The Incredibles war eine Mixtur aus Superhelden- und James-Bond-Filmen im Jahr 2004, wobei die Atmosphäre von Ungeheuerlichkeit für die älteren Kinder genauso heftig wirkt wie für die Erwachsenen. Der Dschungel Buch 2 (2003) und das Buch Pü von Heyffalump (2005) sind beispielhaft dafür, wie diese Werke dennoch den Schritt in die europäischen Kinos wagen können.

Bekanntestes Animationsstudio ist seit den 2000er Jahren das Japanstudio Ghibli, dessen kinderfreundlicher Spielfilm Chihiro's Journey to Magic Land 2002 als erster Animationsfilm im Wettbewerb mit Realfilmen den Goldbären auf der Berliner Filmfestspiele errang. Ein weiterer Typ von Animationsfilm ist die Stop-Motion-Technik, mit der beispielsweise Wallace & Chromit-Filme inszeniert wurden.

Auch die dunkle, schwarze und humorvolle Leichenbraut - Wedding with a corpse von 2005 ist ein Beispiel dafür ý eigens für Kinder produzierte Spielfilme gab es in der Frühzeit der Filmhistorie nicht. Obwohl bereits 1897 ein Hänsel- und Gretel-Film entstanden war, galt das Thema des Märchens als generelles Kulturerbe, dessen Filmadaptionen nicht in erster Linie für Kinder gemacht wurden.

Lotte Reiniger zählt zu den Pionieren des Kinofilms in Deutschland. Die bedeutendste Gattung des Kinderfilmes im NS war der märchenhafte Film. Das NS-Kino produzierte zwar einige Kinderschauspieler, diese wurden aber nicht in besonderen Kinofilmen wiederverwendet. Vgl. auch Kinder- und Jugendfilme unter NSDAP. In den 1940er und 1950er Jahren war es das Anliegen der kulturellen Politik, das deutsche Volk in einem humanistisch-faschistischen, anti-faschistischen und demokratisch geprägten Geiste zu erziehen.

In der DDR wurde der erste Kinderfilm 1946 in Berlin gedreht, wo er und seine Freundinnen das Schuttfeld von Berlin in einen Erlebnisspielplatz verwandelten. Als erster eigens für Kinder produzierter Spielfilm entstand Die Sörenfriede ("Die Störenfriede", 1953). Die 13-jährige Frau will zwei rebellische Jungs zu richtigen Wegbereitern ausbilden.

In den 50er Jahren etablierte sich die DEFA als Produktionsgesellschaft für herausragende Kinderschauspiele, vor allem mit ihren aufwändigen Märchenfilmen wie Die Geschichte vom kleinen Muck, ?werg Nase und ?Das alte Herz?. Bis zum Ende der DDR entstehen MÃ??rchenfilme wie Gritta von Rattenzuhausbeiuns (1984). Der Kinderfilm wurde daher als Mittel zur Vermeidung der Zwänge erachtet.

Ihre realitätsnahen Arbeiten wurden ebenfalls hoch geschätzt. Bereits in den 1950er Jahren wurde in den Kinderfilmen der DDR großer Wert auf eine realistische Wiedergabe der Kinderumgebung gesetzt. Die Erzählungen von Kinder aus West- und Ost-Berlin wurden in Berliner Filmen der 1950er Jahre wie z. B. dem Film Alarme im Zirkus von 1953 oder dem Film des Sheriffs Teddy von 1957 in der noch nicht durch die Berliner Stadtmauer abgetrennt.

Doch in der Filmdramaturgie wurden die sozialen Wertvorstellungen klar umrissen. Seit den 1960er Jahren verzichteten die Filmemacher vermehrt auf politische Indoktrinierung, ohne die Wirkung des Staatswesens zu untergraben. Obwohl es an finanziellen Mitteln fehlte, legten diese Folien den Schwerpunkt auf Phantasie und Lyrik. Auf der Suche nach dem wunderschönen kleinen Vogel von 1964 ist der erste Spielfilm, der diesen Richtungswechsel zeigt.

Dieser Kinderthriller handelt von Bewohnern eines Kinderheims, die zusammen nach dem Titelspender suchen. Die Töne in den Spielfilmen werden einfacher, zugleich werden die sozialen Studien über das Lebensumfeld der Kinder noch stärker differenziert. Kinderfilme wurden in den 80er Jahren immer mehr als Chance wahrgenommen, sich den vorgegebenen sozialen Wertvorstellungen zu entziehen und ihre eigenen ästhetischen neuen Formen des Ausdrucks zu nutzen.

Filmproduktionen such as Sabine Kleist, 7 years... (1982), Der lange, in der Litfasssäule (1983), Das Eismeer ruft von 1984 ), or Das Schulenpenst (1986). In der Nachkriegszeit wurden in Deutschland kaum Kinofilme gemacht. Die Emotionen und das Benehmen der Kinder wurden dort nicht realistisch dargestellt. Das Kind benimmt sich wie ein Ehemann (1952) und wenn der Familienvater mit dem Sohn (1955) immer folgsam, achtungsvoll und harmonisch in allen Scherzen des Films.

Das ist immer ein Wunschdenken, wie die Generation der Eltern ihre Kinder sähe. Außerdem verbot das Jugendschutzgesetz von 1957 Kinder unter sechs Jahren, ins Kino zu gehen. In dieser Zeit wurden daher keine Kinderfilme für kleine Kinder hergestellt. Bei den Märchenfilmen stützte sich die dramaturgische Gestaltung ganz auf die konservativen Erziehungsansätze der Adenauerzeit, die Kinder von allen möglichen Realitäten abhält.

Im Märchenfilm wurden alle Szenen der Gewalt so weit wie möglich aus den Modellen gelassen und den Kinder eine "sichere Welt" vorgeführt. Gründe waren zum einen die Ausbreitung von Fernsehen und die mangelnde Anerkennung deutscher Filme aus dieser Zeit. Daraus entstand das 1962 entstandene Filmmanifest von Oberhausen, das den deutschsprachigen Raum umgestaltete.

Ausgenommen von dieser Tendenz bleibt jedoch der Kinofilm. Es wurden in diesem Jahrzent nur 10 Filme für Kinder gedreht. Bereits in den 70er Jahren gingen die ersten Anstöße für eine Veränderung des medialen Verständnisses für Kinder vom Fernseher aus. Der Gedanke, Kinder nicht mehr vor allem zu beschützen, sondern ihnen Ideen zu liefern, Wissen zu verbreiten und ihr gesellschaftliches Leben zu fördern, gilt nun auch für das Kind.

In den folgenden Filmen geht es glaubhaft um Kinderprobleme wie Ein Tag mit dem Winde (1978) oder Metal (1979). In den 1970er Jahren wurden außerdem die gelungenen Robber-Hotzenplotz-Verfilmungen durchgeführt. Kennzeichnend für die Probleme mit dem Kinderbuch in Deutschland waren die Vorwürfe des Rassismus gegen Pippi Langstrumpf und den Lokführer Jim Knopf und Lukas.

In den 80er Jahren wurden in Deutschland kaum Filme für Kinder gemacht, die sich besonders mit der emotionalen Welt der Kinder beschäftigen. Einer der wenigen Ausnahmefälle ist der 1983 gedrehte Kinofilm River Trip with Chicken, der als modernster Film dieses Gatters angesehen wird. Oft entstehen Comedys mit Thomas Gottschalk, Mike Krüger, Dieter Hallervorden und Otto Waalkes, die als Family Entertainment eingestuft werden.

Allerdings fehlte in der DDR meist die Klugheit und Gedichte und Wärme der gleichzeitig entstandenen Werke. In der 1984 entstandenen Filmadaption von Deutschlands erfolgreichstem Kinder- und Jugendbuch, Die endlose Erzählung von Michael Ende, wurde mehr Gewicht auf spezielle Tricks als auf eine präzise Implementierung des Buchs gelegt. 2.

Nach dem Ende der DDR ging die Zahl der produzierten Kinderfilme deutlich zurück. Alle ( (2003) sind professionelle Produktionen, zeigen Darsteller in den Rollen der Erwachsenen und wurden mit großem Aufwand vertrieben. Damit wurde Bibi Blocksberg 2002 zum erfolgreichsten deutschen Kinofilm Alle erwähnten Kinofilme bekamen Folgen, die auch die in sie gesteckten Ziele einhielten.

Die Verfilmung von Cornelia Funkes Kinderromanen war ein großer Wurf. Das Jahr 2005 basierte auf der TV-Show gleichen Namens mit Peter Lustig Löwenzahn - der Film: Die Reisen ins Abenteuer. 2005 wurde der Titel "Die Reisen ins Abenteuer" veröffentlicht. Kinofilme aus Deutschland hingegen, die ohne gelungene Präsentation oder aufwändige Reklame in den Kinos laufen, haben es viel schwieriger mit dem Theater. Einen engagierten Kinder- und Jugendspielfilm stellt der Road Movie Pauls Reisen (1999) über einen Junge mit Leukämie dar.

Als kleiner, dichterischer Streifen entpuppt sich der zehnte Summer (2003), während Die Blind-Gänger (2004) sich mit dem Aufwachsen von Blindheit beschäftigt. Moonlight Kinder im Jahr 2006 mit der nicht heilbaren Krankheiten behandelt werden, wie zum Beispiel die unheilbare Xerodermie pigmentiert und der Todesfall eines Kinds (der Hauptdarsteller darf nicht in die pralle Luft gehen) mit Hilfe von Phantasie und einer ersten Zuneigung.

Max Minsky und ich (2007), ein Spielfilm über ein 13-jähriges Mädel, das zum einen von ihren deutsch-jüdischen Ursprüngen geprägt ist, zum anderen aber auch den Spaß und die Jungen für sich entdeckte, zeigen, dass man lustige und realistische Erzählungen machen kann. Holly-Jane Rahlens' Werk wurde mit dem Preis der Jungen Literatur geehrt.

Die erfolgreichen Spielfilme aus Deutschland sind exemplarisch Die drei? - Das Geheimnis der Geisterinsel von 2007. 2008 wurde Kurt Held's Kinderbuchklassiker Die Roten Zora auch für das Kino aufbereitet. Er verfilmte dort die Bildbände Der kleine Eisbär, Pettersson und Findus und Felix - Ein Has auf Weltreise sowie Kleiner Dom (2008), in denen ein Orang-Utan eine Violine und Zugriff auf Noten vorfindet, und Die drei Röuber (2007).

Back to Gaya war der erste vollständige digitale Kinofilm in Deutschland, der 2004 im Kino gezeigt wurde. Charakteristisch für den deutschen Kinderfilm ist das Internationale Kinderfilmfestival Chicago 2005, bei dem vier Spielfilme prämiert wurden: Außerdem feierten der weihnachtliche Spielfilm Es ist ein Sprungen einen Moose und die Vila Henriette in diesem Jahr Erfolg im Kino.

Der Preisträger des Bundesfilmpreises 2006 als Beste Kinder- und Jugendfilme zeichnet auch die außergewöhnliche Vielfalt des Kinderfilmes aus: Die Grotte des Kleinen Hund spiele in der Mongolenwelt und gebe einen tiefen Einblick in den Lebensalltag einer traditionsreichen Mongolenfamilie. Nach wie vor sind auch unter den Filmen des Fernsehens Filme zu sehen, die sich mit den speziellen Problemstellungen von Jugendlichen beschäftigen, z.B. in Pik & Amadeus - Freunde wider Willen im Jahr 2006 oder Der Seehund von Sanderoog im Jahr 2006.

Mit Pommes essential wurde 2012 der erste Kinderkino-Film aus einer deutschsprachigen Inszenierung seit 15 Jahren nach einem Original-Drehbuch und nicht nach einem Roman gedreht. Darin waren unter anderem Gläserbläser, ein Töpfermeister und Färber bei der Herstellung, aber auch eine freie Gymnastik zu bewundern.

Nach 1910 war es den Kinder per Gesetz verboten, ins Kino zu gehen, der Österreichische Kinofilm war lange Zeit nicht in der Lage, ein eigenes Kinderfilmgenre zu etablieren, zumal die heimische Filmbranche während des NS-Regimes mit der Filmbranche in Einklang gebracht wurde. Die Unterstützung für Spielfilme, insbesondere für Kinder, war gering. In der Kinder- und Jugendfilmbranche, die sich erst nach und nach in Österreich durchsetzt, fällt der emotionale Jugendfilm Jonathana und die Zauberin von 1976 auf.

Es geht um ein junges Mädel, das allein mit seinem geschäftigen Papa wohnt und mit einer älteren Dame zurechtkommt. Er hatte 150 Kinder in seinem gelungenen Ein Rücksack voller Lüge (1996), der auch in Deutschland erfolgreich war. Wegen der geringen Filmförderung für den Kinderfilm tritt Österreich häufig als Co-Produzent von Kinofilmen auf, wie zum Beispiel bei der Produktion von Summer mit den Burggespenstern 2002.

Wenn es um Kinderfilme aus der Schweiz geht, denken alle an Heidi. Eine gesamtschweizerische Filmadaption von Meinem Namen ist Eugene aus dem Jahr 2004: Vier Jungs begaben sich in den 1960er Jahren auf die Suche nach dem "König der Lausbuben" und bereisten die Hälfte der Schweiz. Unter den ersten französichen Kindern sind die ab etwa 1920 in Frankreich entstandenen Puppenfilme, W?adys?aw Starewicz'.

Zu den Klassikern des französichen Kinderfilmes gehört die 1962 entstandene Filmadaption des War of Buttons. Filmproduktionen wie Bite Not, One Loves You (1975), On the Big Road (1987) und I, Caesar. Einen weiteren großen Wurf hatte The Secret of the Frogs (2003 gegründet) über eine neue Hochwasser. Der dritte derartige Kinofilm wurde inzwischen 2007 mit Asterix bei den Olympic Games gedreht.

Die anderen französischen Spielfilme sind für Kinder geeignet, ohne die Anforderungen der Kindheit auszusprechen. Jacques Tatis Filmen sind ähnlich wie denen von Charles Chaplin. Der Kinderfilm aus Großbritannien ist vielfältig. Eine sehr ungewöhnliche Geschichte ist zum Beispiel die Comedy Buggy Malone (1976). Hier werden alle Aufgaben von Kinder wahrgenommen, wodurch sie die Erwachsenen repräsentieren.

In dem 2003 gedrehten Spielfilm David's Wondrous World geht es um den Alltagsrassismus im Sportbereich. In Anbetracht der großen Anzahl von britischen Kinderbüchern ist die Anzahl der Filmadaptionen relativ klein, da die meisten von Hollywood gemacht werden. Typisch sind die vielen Filmadaptionen von Roald Dahl, von denen nur eine in einer reinen britischen Fassung erschienen ist - Danny, der Meister von 1989 - deshalb sind die Filmadaptionen von Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Romanen so beachtlich, da der Autor durchschlagen konnte, dass die Schauspieler beinahe alle britisch sind.

In den 80er Jahren wurden im Rahmen der Kung -Fu-Welle einige dieser Werke auf Englisch getauft, wobei Kinder die Hauptakteure waren. Für etwas größere Kinder sind die Lucky Kids-Filme oder als Lucky Seven zu haben. Die italienischen Kinderfilme werden meist mit dem berühmtesten Kinderbuch Pinocchio in Verbindung gebracht.

Auch die Komödie mit Adriano Celentano, Bud Spencer und Terence Hill sind bei den Kleinen sehr populär. Die Emotionen und Verhaltensweisen von Kinder werden jedoch nicht in allen diesen Kurzfilmen realistisch dargestellt. Tiere aus Japan sind bei Kinder sehr populär. Dass Deutschland auch die Eigenschaften einiger Anime wahrnahm, haben vor allem die Arbeiten von Studioghibli dazu beigetragen.

Die japanischen Ungeheuerfilme sorgen neben den Animationen auch für Abwechslung. Der Film von Godzilla (1954 bis 2004) ist sehr bekannt. Für Kinder sind Mothrafilme, wie Mothra 3 - King Gidorah returns (1998) besser geeignet. Es gibt eine weitere Identifikationsmöglichkeit durch den Gebrauch von gleichaltrigen Kindern als Protagonisten.

In Kanada wurden mehrere Kinofilme aus der TV-Filmserie Tales for All auf Englisch übersetzt, die die Geschichten von zwei Gruppen von Kinder erzählen, die Kriege führen und ihre Sinneslosigkeit anerkennen. Die Niederlande und Belgien sind in der Regel ohne Synchronisation. Der Anteil der selbst produzierten Kinofilme ist daher sehr hoch, um den Schülern eine breitere Palette an niederländischsprachigen Spielfilmen anbieten zu können.

So sind die Spielfilme nicht in einer puren märchenhaften Welt angesiedelt. Zum Beispiel den fliegenden Skiliftboy und Lang leben die Queen, während Winky ein passendes Paar will, um dem Betrachter die holländische Sinterklaas-Kultur näher zu bringen. In dem sehr gelungenen Spielfilm Die geheimnisvolle Minusch (2001) verschmilzt der Jugendfilm mit dem Märchenklassiker. Unter den geschichtsträchtigen Geschichten der Kinder sind Kruimeltje und Pietje Bell, von denen bisher zwei entstanden sind: 2002: Pietje Bell und Das Geheimniss der dunklen Hände, 2003 Pietje Bell und Die Zarenkrone.

Polnische Kinofilme wie The Story of the Saffian Shoe (1961), The Little Magician (1987) und Crows (1994) sind oft rührend und kombinieren oft ein kleines Produktions-Budget mit künstlerischen Ansprüchen. So zum Beispiel bei Adventures in the Magic Forest (1964), The Little Humpbacked Horse oder den Filmen über die Wunderhexe Baba Jaga. Darüber hinaus wurden viele fantasievolle Kinofilme wie The Adventures of Petrov und Vashechkin (1984) gedreht.

Unter den in Russland produzierten Animationsfilmen sind die Serien Hase und Wolf (18 Spielfilme, 1969-1994) und die Spielfilme über das Krokodil Gena und Cheburashka (ab 1969). Die Zahl und Güte der in Koproduktionen produzierten skandinavischen und skandinavischen Kinofilme ist umwerfend. Einer der Gründe dafür ist die konsequente Integration von Kinofilmen in die Landeskultur.

So ist in Dänemark seit 1982 vorgeschrieben, dass 25 % der Mittel für die Förderung von Kinder- und Jugendfilmen ausgenutzt werden. Der internationale Siegeszug skandinavischer Kinofilme ist nicht nur auf die vielen Adaptionen von Astrid Lindgren zurückzuführen. Stattdessen sehen sich Filmemacher wie Two Little Heroes, Kim and the Wolves (beide 2003) oder SOS - Peter ohne Netzwerk (2005) als moderner Kinderfilm, der sein Zuschauer ernst nimmt und immer auf gleicher Höhe mit seinen Mitwirkenden ist.

Der erfolgreiche Film The Wizard (1984), der Film Der Fakir (2004) basiert auf dem Roman von Dänemarks erfolgreichster Kinderbuchautorin Bjarne Reuter. Zu den weiteren bekannten Bearbeitungen gehören Mein Freund Der Scheich (1997), Nur Wolken bewegt die Sterne auf der Berlinale (1998), Élina (2002), die den Kristallbären bei den Kinderfilmfestspielen 2003 gewonnen hat, und das 2002 gedrehte Stück ?Tinke - Kleines starkenes Mädchen?.

Dass skandinavische Kinderfilme geschätzt werden, spiegelt sich auch in den vielen Preisen wider. Zwei Jahre später wurde von Kletter-Ida (2002) - ein Spielfilm, der sicherlich als Action-Thriller für Kinder beschrieben werden kann, aber auch die Entwicklung der Hauptdarsteller sensibel beschreibt - aufgrund des weltweiten Erfolgs in den USA neu gedreht.

Auch in Spanien war der Kinofilm noch stark von der Franco-Diktatur beeinflusst. Zur Umgehung der Kinderzensur wurden verschiedene Spielfilme mit Kinder in der Titelrolle aufgenommen. Dies ermöglichte es den Filmschaffenden, das System heimlich zu kritisieren, da einerseits die Kritik der Filmzensur diese weniger strikt beurteilt und anderseits die soziale, soziale und politische Kritik in den Spielfilmen immer deutlicher wurde.

"Deshalb haben "echte" Kinofilme bisher kaum den Weg ins deutsche Sprachgebiet gefunden. Die Tschechoslowakei produzierte in den 1950er Jahren eine große Anzahl von Zeichentrickfilmen, die sich nicht nur an Kinder zielen. Zahlreiche seiner Werke wurden von den Erzählungen von Jules Verne inszeniert. Vier Jungs erkunden im Kinofilm Journey to Prehistory (1955) die Urzeiten auf einem Zauberfluss.

Ein Beispiel für das große Kunstniveau und die große Empfindlichkeit tschechischer Kinderfilme sind Und wieder jump' ich über den Film von 1970 und Alice (1988). Amerikanischen Familienfilmen kommt ein fast unerschöpflicher Bestand an englischen Jugendbüchern zugute, die in Hollywood zu Erfolgsfilmen werden. Gegenwärtige Kinderromane's novels are Der Inder im Küchenschrank (1995), Ein Herbst für die Borgers ("A Case for the Borger", 1997), Stuart Little (1999) or Peter Pan (2003).

Darüber hinaus beruhen einige Spielfilme wie Amy and the Wild Geese (1996) und My Dog Skip (2000) auf aktuellen Vorkommnissen. Schon in den 1930er Jahren wurde das Potenzial der Kinderschauspieler anerkannt. Die damals produzierten Sklavenfilme von Laurel und Hardy oder Charles Chaplin sind auch heute noch bei Kinder sehr beliebt.

Die seit den 1930er Jahren produzierten US-Kinder- und Jugendfilme sind bis heute der Inbegriff von Familien- und Kinderfilmen. Immer mehr phantasievolle Kinderfilme wurden in den 80er Jahren in den USA aufgenommen, nachdem der Kinofilm E.T. - Der Ausserirdische 1982 der erfolgreichste seiner Zeit wurde. Darüber hinaus entstehen solche wie Space Camp (1985) oder Russkies (1987), die angeblich für Teamarbeit und internationale Verständigung eintreten, den Betrachtern aber in Wahrheit einen sehr konservativen Blick auf die Welt während des Ost-West-Kriegs vermittel.

Im Jahr 1990 wurde Kevin - Alone at Home, einer der bisher gelungensten Kinofilme mit drei Folgen, veröffentlicht. War Macaulay Culkin als Schauspieler nur für einen kurzen Zeitraum ein Erfolg, so konnten die Olsen-Zwillinge schon in ihrer Jugend filmen. Schatz, ich habe die Kinder (beide 1989) und A Dog namens Beethoven (1991) einige neue Ausgaben eingeschrumpft.

Hauptdarsteller dieser Zeit war Robin Williams, der zwischen 1991 und 1997 eine ganze Serie von Kinderschauspielen gedreht hat und nach seinen Worten "zu Robert De Niro für Kinder wurde". Rund um das Monster Loch Ness rangiert der Spielfilm My Friend, the Water Dragon (2007), in dem sich ein Knabe um einen kleinen Mann sorgt und intern erwachsen wird.

In vielen nordamerikanischen Kinofilmen ist eine realitätsnahe Darstellung der Lebenserfahrung von Kindern recht rar. Zwei Kinder schaffen in der"" nach dem prämierten Buch von Katherine Paterson" (2006) eine Fantasiewelt, aber sie müssen begreifen, dass sie den Problemen ihres "realen" Daseins ( "Vernachlässigung, Erkennungskampf, Umgang mit einem Tod") nicht entgehen können.

In Europa gibt es eine beträchtliche Anzahl nicht-westlicher Spielfilme zu bestaunen. Zu den Beispielen gehören die von Kanun-e Parvaresh hergestellten Kinder des Irans ("Children of Heaven", 1997) und Time of the Drunken Horses (2000). Allerdings weichen diese oft wesentlich von herkömmlichen Kinofilmen ab. Wegen des seltsamen Kulturhintergrundes und der geschilderten unbekannten Lebensbedingungen neigen diese Videos jedoch dazu, ein volljähriges Zielpublikum zu haben.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass diese Folien zusammen mit denjenigen, die bei der Klassifizierung und Bearbeitung helfen, betrachtet werden. Satyajit Ray hat mehrere Kinder- und Jugendrollen gedreht und auch seine eigenen erfolgreichen Jugendbücher wie seine Kriminalgeschichte Sonar Kella (1974) und den Kindermärchenfilm Hirak Rajar Deshe (1980) nach einer Geschichte seines Grossvaters Upendrakishore Raychaudhuri gedreht.

Aufgrund ihrer Kulturunterschiede sind die in Deutschland ausgestellten Filme der Kinder vor allem tierische Filme wie z. B. nach Rudyard Kipling, The White Elephant (1978) oder My Friend, the Little Elephant (1993), zu sehen. Mit französischer Unterstützung wurde das Kinder- und Tier-Abenteuer Sirga - Die Lioness (1993) produziert, das in anschaulichen Fotos aufzeigt, wie der Sohn eines afrikanischen Häuptlings zusammen mit einer Lioness erwachsen wird.

Weil fast alle Spielfilme in Deutschland von der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle) im Rahmen des Schutzes von Minderjährigen geprüft werden, wird dies oft als Maßstab dafür betrachtet, was ein Spielfilm ist. Es ist nicht jeder vom FSK mit FSK ohne Altersbegrenzung oder FSK 6 herausgegebene Spielfilm zwangsläufig ein Kinofilm, da der FSK nur kontrolliert, ob die entsprechenden Spielfilme nicht kindgerechte Bestandteile haben.

Die Tatsache, dass die nächste Altersgruppe erst zwölf Jahre alt ist und in den Jahren dazwischen der Reifungsprozess in diesen Jahren am gravierendsten ist, verkompliziert das Problem: Ein Kinofilm, der die Achtjährigen überfordert hat, wird noch ab dem Alter von sechs Jahren freigegeben, wenn man davon ausgeht, dass die Zehnjährigen damit umgehen können. Weil die Jugendlichen im Alter von zwölf Jahren beginnen, kann man davon ausgehen, dass ein Spielfilm mit einer Alterseinstufung ab zwölf Jahren kein mehr ist.

Ab den 1990er Jahren stellte sich das Problem, daß am folgenden Tag noch einmal ein Film mit dieser Altersangabe aus dem abendlichen Programm gezeigt wurde und damit die Vorschriften zum Jugendschutz untergraben wurden. In der Schweiz gibt es jedoch zum Teil eigene Alterseinstufungen, die zum Teil deutlich vom FSC-Rating in Deutschland abweichen. Wichtige Kinder-Filmpreise werden im Kontext von:

Abraham Ulf (....): Klassische Kinder- und Jugendfilme. Blickwinkel des heutigen Kinderfilmes. SCHÜREN, Marburg 2012, ISBN 978-3-89472-754-3 Petra Josting, Klaus Maiwald (Hrsg.): Gefilmte Kinderbücher. kjl&m extras. 10), München 2010, Tobias Kurwinkel, Philipp Schmerheim: Analyse von Kinder- und Jugendfilmen. Mädchenfilme. Schneiderverlag, Hohenengehren 2000, ISBN 3-89676-239-7 Beate Völcker: Kinderfilmmaterial und Projektentwicklungen.

Sechsundsechzig Filmen von 1900 bis 1986 Heyne, München 1986, ISBN 3-453-02273-4, S. 73.

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