Jugendherberge Berlin

Sion Jugendherberge

Jugendherberge in Nordkorea Botschaft: Veranstalter in Berlin zur Selbstverteidigung Es gibt ein Hostel in der nordkoreanischen Mission in Berlin - diese Meldung war für viele Menschen erstaunlich, als das Außenministerium diese Woche verkündete, dass sie das Hostel schliessen wollten - um die Strafen gegen das Stalinistenland zu verhängen. Wie sieht es hinter der Jugendherberge in der Gesandtschaft aus?

Der isolierte Staat ist dringlich von Fremdwährungen abhängig, die militärischen Ausgaben sind zu hoch, die eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu gering, die Militärdiktatur zu schwer. gegen Nordkorea? Das Beispiel der Herberge verdeutlicht, wie der "Supreme Leader" Kim Jong Un die nötige Devise generiert. Seit der UN-Sicherheitsrat nach einem Nukleartest im vergangenen Monat die Strafen gegen Nordkorea verschärft hat, sind solche diplomatischen Aktionen rechtswidrig.

Eine Jugendherberge in Berlin finanzieren das Nuklearprogramm Nordkoreas? Dementsprechend ist das Gebäude der Botschaft in der Berlin Ginkastraße bereits seit der Wiedervereinigung mit Zustimmung des AA an verschiedene Benutzer gemietet. In Berlin hatten die Behoerden alle notwendigen Bewilligungen erwirkt. Die angekündigte Schliessung des Gebäudes wird nach Aussage der Herbergsbetreiber die Existenz der Herberge zerstören, 50 Beschäftigte arbeiten in der Herberge.

Iceland will den Fischfang revidieren

Isländischer Premierminister Katrín Jakobsdóttir versprach letzte Handelswoche als Antwort auf die Ermordung eines Wales - vermutlich eines Blauwals - eine Ermittlung über die umstrittene Walfangbranche ihres Heimatlandes einleiten. In der vergangenen Handelswoche gab die Naturschutzorganisation Hard to Port bekannt, dass die Isländer Hvalur in der vergangenen Julinacht einen blauen Wal mit einer Mundharmonika erschossen hat.

In Island ist - trotz eines weltweiten Walfangmoratoriums - die Finnwaljagd gestattet, das Erlegen der Blauwale jedoch verboten. Wenn DNA-Proben den Tatverdacht belegen, wäre dies die erste harpunengetötete blaue Walart seit einem halben Jahrtausend. Auf der Sitzung der International Whaling Commission (IWC) in Port-oroz, Slowenien, drängt Japan auf ein Ende des 30-jährigen Verbotes des gewerblichen Wals.

Auf dem NATO-Gipfel letzte Woche verkündete Jakobsdóttir, dass ihre Landesregierung in diesem Jahr einen umfassenden Überblick über die heimische Walfangbranche geben werde. Die internationalen Wal- und Tierschützer haben am 13. Juni in einem Schreiben an die Isländer Behörden dazu aufgerufen, den Fischfang aufzuschieben. Auch auf die Walfanggesetzgebung in Island, die das Abschlachten von Grönland-, Nord-, Buckel- und Blauwalen untersagt, wurde hingewiesen.

Der jetzige Regierungschef ist gegen den Fischfang, aber ihre Partner sind für den Fortbestand der Industrie. Anfang des zwanzigsten Jahrhundert hatte der kommerzielle Walfang Blauwale an den Rande des Untergangs geführt. 1982 wurde dann ein weltumspannendes Walfangverbot auferlegt. In Island und Norwegen dagegen gibt es eigene nationale Fischereiquoten, da beide Länder das Fangmoratorium der International Whaling Commission nicht einhalten.

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