Hotels um Stuttgart

Unterkünfte um Stuttgart herum

Früheres Stadthotel in Stuttgart Die Einweihung des Hotels wird zu einem Lern- und Gedenkort: Die Einweihung ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant. Mit der geplanten Anlage im Hôtel Silver soll eine historische Bestandsaufnahme ermöglicht werden. Es war ein Platz des Nazi-Terrors. In Württemberg und Hohenzöllern wurden von dort aus die gesellschaftliche Bewachung, die politische Gegnerverfolgung und Diskriminierung von Minderheitengruppen, die Zwangsarbeiterunterdrückung und die Abschiebung von jüdischen Menschen geregelt und kontrolliert.

Als Zweigstelle des Historischen Museums Baden-Württemberg ist das Gasthof Silver dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstellt. Die Geschäftsführung des Historischen Museums Baden-Württemberg führt das Gebäude und ist für die Ausstattung, den Messebetrieb und weitere Events verantwortlich. Das Konzept und das Konzept des Hotels wird durch den Studienbeirat entwickelt und vom Direktorium entschieden.

Staat, Ort und Initiativen sind in beiden Organen repräsentiert. Je 1,5 Mio. EUR stellt die Hansestadt und das Bundesland für die Aufbereitung, Messeplanung und Messeeinrichtung zur Verfügung. Sie subventionieren den Einsatz jedes Jahr mit 250.000 EUR. Darüber hinaus bezahlen die Städte und Länder je rund 30000 EUR pro Jahr für Gebäudemanagement und -nutzung.

Für die Büroflächen, die der "Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silver e. V." gespendet werden, zahlt das Bundesland eine Pacht von 5000 EUR. Mit bis zu 5000 EUR pro Jahr fördert die Stadtverwaltung ihre Events. Es ist ein national und örtlich bedeutender geschichtsträchtiger Platz, ein Platz des staatlichen und administrativ geprägten Nazi-Terrors.

In Württemberg und Hohenzöllern wurden von dort aus die gesellschaftliche Bewachung, die politische Gegnerverfolgung und Diskriminierung von Minderheitengruppen, die Zwangsarbeiterunterdrückung und die Abschiebung von jüdischen Menschen geregelt und kontrolliert. Deshalb war und ist das Haus auch heute noch der Sinnbild des nationalsozialistischen Unrechtsregimes.

Sie steht als ehemaliges Polizeipräsidium schon vor 1933 für den fast reibungslosen Übergang der weimarischen Volksrepublik in die Nazi-Diktatur. Auch als Polizeipräsidium nach 1945 steht es für einige persönliche und funktionelle Zusammenhänge und für die fortgesetzte Ausschließung und Weiterverfolgung von Minderheitengruppen wie Homosexuelle, Sintis, Rom und die sogen.

Auch die Polizeigeschichte im Haus Silbers verdeutlicht die Entwicklung der demokratischen und pluralistischen Grundsätze nach 1945 und die Nachkriegszeit des Hotels Silbers als Bauwerk verdeutlicht seismographisch den Wechsel in der Konfrontation der deutschen Gesellschaften und ihrer Einrichtungen mit dem Nationalsozialismus. Die" Inititative Lern- und Gedenkort Hotel Silver e. V." hatte den Abbruch des Bauwerks unterbunden und erreichte, dass die Staatsregierung den Schutz des Bauwerks vorgeschrieben und die Errichtung einer Gedenkstätte möglich gemacht hatte.

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