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"Eröffnung des Hotels Silber" im November - Gedenken an die Gräueltaten der Nazis - Stuttgart

Das Gedenken an die Nazi-Grausamkeiten in Stuttgart erhält im Monat November einen fixen Platz: In der Dorotheenstraße 10, in der Mitte der Innenstadt, wird das ehemalige Hauptquartier der Gestapo als "Ort des politisch-historischen Lernens", wie es am heutigen Tag im Hause der Landesgeschichte Baden-Württemberg genannt wurde, nach einem fast vollständigen Abriss, langwierigen Planungen und mehreren Aufschüben wiedereröffnet.

Die ehemalige "Hotel Silber" war eines von fast 20 Gestapo-Hauptquartieren der NSDAP. Nach Angaben des Finanzministeriums wird das Gebaeude zur Zeit noch fuer 4,3 Mio. EUR umgeruestet. Auch für den laufenden Geschäftsbetrieb von 560.000 EUR pro Jahr werden die Ausgaben zwischen dem Staat und der Stadtverwaltung aufgeteilt. Genau wie rund 3 Mio. für die Ausstattung der ständigen Ausstellung.

Die Dorotheenstraße 10 ist ein Überbleibsel der dunkelsten Stuttgarter Geschichte: Die NS-Regierung organisierte hier die Abschiebung von jüdischen und schwulen Menschen. Den wohlklingenden Namen "Hotel Silber" verdanken wir der Benützung der Gegend im neunzehnten Jh. und dem späteren Eigentümer Heinrich Silber. Laut Geschichtshaus ist es in Deutschland einmalig, dass es von 1928 bis 1984 ohne Unterbrechung von der Gendarmerie ausgenutzt wurde.

Einleitung in die Betriebswirtschaft des Hauses - Georg Walterspiel

Jeder kennt das, was ein Haus heute ist. Sie wird als Begegnungsstätte, ja sogar als soziales Zentrum der wichtigsten Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft, Forschung und Kultur angesehen, und die Gästebücher einiger Häuser lesen sich wie ein Auszug aus "Wer ist wer? Den Abschluss einer gelungenen Aufsichtsratsitzung wie einer Pressekonferenz einer Regierungspartei oder eines Filmschauspielers bildet das Haus ebenso wie die zahlreichen persönlichen und familiären Anlässe bei Hochzeiten, Geburten, Jubiläen und Trauerfeiern.

Heute wird das Haus, in dem man gerne übernachtet, als die "Adresse" angesehen, nach der man sich gesellschaftlich einordnet - kurzum, das Haus ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Umso verwunderlicher ist es, dass noch keine "Betriebswirtschaftslehre des Hotels" verfasst wurde. Möglicherweise liegt das nicht nur an der Besonderheit der Hotellerie, die in vielerlei Hinsicht aus traditioneller Sicht schwierig zu erreichen ist und daher eine lange Auseinandersetzung mit diesem Spezialgebiet, aber auch mit der jeweiligen Forschungssituation erfordert:

Wissenschaftlich breit abgestützte Forschungen wurden und werden vor allem von den schweizerischen (Hunziker, Kräpf, Risch) und wienerischen (vor allem Berneck:er) "Schulen" sowie den Tourismusinstituten an den Hochschulen Frankfurt und München als ausländische Verkehrsforschung im Allgemeinen repräsentiert; natürlich muss das Haus ein unverzichtbarer, aber nur kleiner Teil des Gesamtbildes sein.

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