Gute Hostels Berlin

Günstige Jugendherbergen Berlin

Die Jugendherbergen und Jugendherbergen in Berlin für Studenten und Rucksacktouristen gibt es unendlich viele. Ein paar gute Gründe: eine riesige Auswahl an sehr guten Jugendherbergen zu vernünftigen Preisen in bester Lage. Wirklich guter Service muss nicht teuer sein. Ein Blick über die Dächer Berlins.

Rucksacktourismus: Gute Reise, Berlin!

Die 24-Jährige Hanae Ohno ist im " Hostel Clubhouse ", vor ihr das " Leid des kleinen Werther ". Sie will Dirigent werden, besuchte ihren heute in Leipzig lebenden Professoren, aber was wäre eine Deutschlandreise ohne Berlin? Weil das Preis-Leistungs-Verhältnis auf einer solchen Rundreise so weit wie möglich gehen soll, sucht der Reisende eine günstige Unterkunft, sogenannte Backpacker-Herbergen, weil die meisten von ihnen mit einem Reiserucksack, einem Reiserucksack, auf dem Weg sind.

In Berlin gibt es Hostels, in denen es bereits ab neun Cent ein Zimmer im Wohnheim gibt, kaum zwei Drittel solcher Wohnungen bieten der City, so viele wie im Rest Deutschlands zusammen.

Bereits jetzt prallt die Schlaf- und Selbstversorgerküche mit dem neuen Schick der City zusammen. Die " Lette'm Sleep " am Helmsholtzplatz, in einem dunklen Toreingang liegend, ist von trendigen Bars umzingelt. Die Besucher beklagen sich über die hohe Bepreisung. In der Friedrichstraße gehen auch Büro- und Einkaufspassagen, der immer identische Berlin-Mix, vor und in die Chausseestraße.

Eine Herberge so attraktiv wie "Mitte's Backpacker", eine frühere DDR-Hutfabrik, könnte die Wünsche der Anleger erregen. Glücklicherweise macht die New Economy, die seit einiger Zeit nach solchen alten Gebäuden giert, gerade eine Verschnaufpause, und so mancher Hauseigentümer, der von stilvollen Bürogeschossen träumt, spart sich mit einer Jugendherberge Leerstände. Erfrischende Begegnungen mit ausländischen Besuchern, die von der Großstadt begeistert sind, der Zusammenstoß der Geschichte mit Einschusslöchern und einer eilig gebauten Präsenz, hier der reichstags mit den Beschriftungen der Russen, dort das Zeltdach von Sony.

Mit dem Bauhaus-Museum war Peter Weißbach vom "Hostel Odyssee" ein erfahrener Rucksacktourist, der die Genealogie durch Europa bis ins entfernte lrkutsk führte, gerne mit auf Tour, aber nicht "das antike Zeug". Es gibt Stadtkarten, auf denen, wie bei den DDR-Karten von West-Berlin, außer Kreuzberg, nur Weißraum - ein Beweis für die fehlende Anziehungskraft der Altstadt - und Wörterbücher, die klanglich richtig "Please may I fondle your buttock?" mit "Durfde ice ear hintA kacheln?

Am Checkpoint Charlie und auf dem Grundstück der "Topographie des Terrors", dem von Himmler geebneten SS-Hauptquartier, findet man die ganze Gegend unhöflich und dreckig, unwillkürlich und erstaunlich. Erfahrungsaustausch, Völkerverständigung und Mischduschen in den Hostels sorgen für Kontakt, aber wer abends eine "hinteA-Fliese" stricken will, geht mit leeren Händen weg. Selbst ein einzelner Mann wird im Siebenbettzimmer zwischen Besuchern aus Irland, Indien, Dänemark oder Kanada erleben, dass die Bettnachbarn entweder das Nightlife der 250 Klubs genossen haben und am Morgen müde ins Camp fallen oder sich nach langen Tagesausflügen in die Decke gerollt haben.

Bis zehn Uhr früh ist im Hostel nichts los, dann hat sich Jukka von Boehm aus Helsinki von fünfeinhalbstündigem Richard Wagner in der German Opera und einem Klub mit Afrikamusik danach genesen. Als Siegfried entdeckte er den amerikanischen Jon-Fredric West in Berlin "total entmusikalisch, und dann diesen schrecklichen Deutschen".

Auch wenn Weltrennen wie der Elbehochwassertag, die Asien-Krise oder die Devisenkontrolle in Südamerika die Vorbehalte beeinträchtigen, zieht der Hostel-Boom in Berlin nach wie vor Geschäftsleute an. "Doch die Tage, in denen jeder nur in einer ehemaligen Motorrad-Fabrik schlafen konnte, sind vorbei", sagt Oliver Winter von A&O Hostels.

"Headhunter schnappen Rucksacktouristen, heute mit mehr Taschengeld als noch vor ein paar Jahren, oft schon im Bahnhofsgebäude, verführen mit Dusche/WC im Zimmer oder bewerben Jugendwohnheim. Die meisten Traveller haben sich aber schon im Vorfeld durch Vorschläge in Reiseleitfäden wie "Lonely Planet" und "Let's go" oder den mehr als elftausend Webseiten unter dem Schlagwort Hostels durchgesetzt.

Geschäftsführer Eric van Dijk von "Generator" hingegen konzentriert sich mehr auf die Bereiche Vermarktung, zukunftsweisendes Gestalten und Internetcafé.

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