Gasthof Stuttgart

Gästehaus Stuttgart

Der Landgasthof Hotel Rössle - Hotel, restaurant, catering and party service in Waldenbuch, near Stuttgart, Böblingen, Tübingen and Nürtingen- Hotel Gasthof Traube Stuttgart. Restaurant am Stuttgarter Degerloch: Stuttgarts Zukunft war gesichert - Deuterloch

Weltkrieges - am 23. Mai 1945 - fand ein wichtiges Treffen im Stuttgarter Gästehaus Ritter statt. Für den ehemaligen Bürgermeister Karl Strölin war es ein schwieriger Weg, der dort unvermeidliche Dinge zu tun hatte. Deuterloch - So, 21. Mai 1945, 11 Uhr: In der Epplestraße finden historische Veranstaltungen statt.

Stuttgarts Bürgermeister Karl Strölin trifft den Franzosen Jacques F. Schwartz im Ritterhaus. Gut zwei Wochen vor Ende des Krieges ist Stuttgart in Frankreich. "Etwa 20 Std. nach der Okkupation von Stuttgart begann Strolin seine unangenehme Reise", schrieb der Geschichtsschreiber Walter Nachtmann in seinem 1995 veröffentlichten Werk "Karl Strolin - Stuttgarts Bürgermeister im Führerstaat".

Der Weg führte ihn von seinem Büro in der Schönleinstrasse in Stuttgart-Ost zum Knight, wo er das Unvermeidliche ausführt. Der geschichtsträchtige Übergang der Hansestadt ist weder für die französischen noch für die nationalsozialistischen Parteien ein Anlass für staatlich geförderte Anlässe. "Das kann man sich nicht als große Nummer vorstellen", sagt Helmut Doka von der Geschäftswerkstatt Deuterloch.

Strölin, den Doka als eine Mixtur aus einem überzeugten Nationalsozialisten und einem Technokraten bezeichnet, war damit befasst, seine eigene Hauthülle zu schonen. Hier war es notwendig, das Stadtzentrum für die Besatzungstruppen zu sichern. Tatsächlich hatten die USA behauptet, dass die Grenze zwischen der französischen und der amerikanischen Okkupationszone A? sein sollte.

"Sie wollten Stuttgart zu ihrer Opfer machen", sagt Helmut Doka. Charles De Gaulle, der Vorsitzende der vorläufigen französichen Landesregierung, forderte seinen Chef kapitän Schwartz auf, die Hansestadt schnell zu erobern. Schon bis zum zwanzigsten April waren französische Armeetruppen in die Filder-Vororte vorgedrungen, bis zum Mittag des zwanzigsten Monats hatten sie alle Straßenbrücken im Stadtbereich gesprengt und die Stadtteile zur Linken des Neckar besetzt, während sich die US-Bürger aus dem Orient näherten.

Von der offiziellen Überreichung Stuttgarts an die Springer werden die Degerlochers wohl kaum Notiz nehmen. In der bombardierten Großstadt wohnten im Frühling 1945 nur noch 266 Menschen, viele waren bereits geräumt, ebenso Helmut Doka, der sich in den vergangenen Wochen des Krieges im Tal der Rems aufhielt. "Einer von fünf Punkte, die Karl Strölin in einer Stellungnahme an das alliierte Oberste Kommando geschickt hatte, war: "Wir fordern eine Ritterbehandlung der Menschen.

Die erste der beiden Fragen nahm das Zusammentreffen mit dem Bürgermeister vorweg: "Die Einwohner sind fertig zur Übergabe", steht da. Aus den Maghreb-Staaten, die damals noch zum damaligen französichen Kaiserreich zählten, stammten viele französische Armeeangehörige. "Man fürchtete sich vor der dritten Teilung Algeriens", sagt Doka.

Obwohl sie große Stadtteile erfolgreich besetzten, blieben die Engländer nicht lange in Stuttgart. Und schon im Juni übernahm die amerikanische Seite das Ruder - und damit auch der Gasthof für Sie. "Die erste amerikanische Befehlszentrale wurde der Springer ab Anfang des Monats May, zwei Jahre blieben sie dort", sagt Helmut Doka, der selbst in der Felix-Dahn-Straße saß.

Nur dann verließ der Springer die Weltbühne und wurde wieder das Gasthaus, das er heute noch ist.

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