Bosch Areal Stuttgart

Der Bosch-Standort Stuttgart

Der Bosch-Standort Stuttgart erinnert noch im Detail an die ehemalige Industriewelt des Unternehmens Bosch, das hier einst seinen Sitz hatte. Einige der Fassaden der ehemaligen Fabrikgebäude der Robert Bosch GmbH im Stuttgarter Bosch-Gebiet sind in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Die Praxis liegt verkehrsgünstig im Zentrum von Stuttgart, im Bosch-Gebiet neben der Liederhalle. Sie suchen Boschareal (andere) in Stuttgart? Für Stuttgart bieten wir Ihnen eine einzigartige Public Viewing-Möglichkeit im Bosch-Gebiet.

Das Bosch-Areal Stuttgart - Kulturerlebniszentrum

Im Jahre 1901 wurde die von Robert Bosch ins Leben gerufene "Werkstatt für Feinwerktechnik und Elektrotechnik" - quasi der Ausgangspunkt der Firma Bosch - in dieses Areal verlegt. In etwa drei Jahren wurde das frühere Administrationsgebäude zu einem modernen, urbanen Mittelpunkt umgebaut, wobei die Bauten der Zeit erhalten blieben. Der Bereich ist bis heute im Detail an die einstige industrielle Welt angelehnt und verbindet Küche, Fitnessstudio, Shopping und Kinos - teilweise unter einem großen Fenster.

Kneipen und Freizeiteinrichtungen bereichern das Gebäude - auch für Gäste des Kultur- und Kongresshauses Liederhalle, das sich am Rand des Bosch-Geländes liegt. Mit der Verkehrs- und Tarifenverbund Stuttgart gGmbH (VVS).

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Bosch-Fabrikbau, Stuttgart, Forststraße 7-9, Eck Seidenstraße, Baujahr1913 Die Fassaden der früheren Fabrikgebäude der Robert Bosch im Stuttgarter Bosch-Gebiet sind zum Teil im Originalzustand belassen worden.

Geländeplan des Bosch-Geländes, Baujahr 1919. 1909 bis 1913 baute die Firma Haus & Früh sechs weitere Stahlbetonbauten auf dem Bosch-Gelände: Zwischen 1909 und 1913 entstanden drei Häuser an der Kreuzung von Forststraße und Seidenstraße, deren Fassade mit verglasten Ziegeln bebaut war. In den Jahren 1910 bis 1913 wurden die drei Häuser in der Breitscheidstraße 4-8 gebaut, deren Außenmauern aus materiellen Gesichtspunkten als Sichtbetonfassade gestaltet wurden.

Bauwerk Forsterstraße 7, Ansicht, 1909. 1911 wurden die Bauwerke Forsterstraße 7 und Forsterstraße 9 errichtet, 1911 das Bauwerk Seidenstraße 1911. Die drei Bauwerke weisen Einfluss des Art Nouveau und des "langsam entstehenden Neoklassizismus" auf. 4] Die Fassade der viergeschossigen Häuser zeichnet sich durch eine symmetrisch und faktisch strikte Grundkonstruktion aus.

Bei der Rekonstruktion des im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörten Bauwerks Forststraße 9 wurden architektonische Einzelheiten nicht restauriert und die verglaste Steinfassade durch einen schlichten Weißputz abgelöst. 6] Die Fassade der Häuser Forststraße 7 und Seidenstraße 20 wurde bei der Renovierung des Bosch-Geländes durch "sorgfältige Reparatur geschädigter und Ersatz von zerstörten Steinen"[7] repariert.

Breitscheidstraße 8, 6 und 4, 2011 "Ein Teil der Anlage ist mit Ziegeln verkleidet, deren Nutzung etwas Unwahres vorgibt; der Betrachter hat den Anschein, ein Bauwerk aus Ziegeln vor sich zu haben, während es in Wahrheit ein Stahlbetongebäude ist, das nur mit Ziegeln verkleidet wurde.

"Architekt und Auftraggeber entschieden sich deshalb, diese "Vortäuschung von falschen Tatsachen" bei den neuen Gebäuden zu umgehen und sie "komplett in Stahlbeton" zu errichten, um die materielle Gerechtigkeit zu gewährleisten. Wie die verglasten Hausfassaden haben die fünfgeschossigen Bauten eine symmetrisch nüchterne Grundkonstruktion. In den drei Gebäuden wurden die ersten württembergischen Sichtbetonfronten eingebaut, allerdings nicht ohne Konzessionen an traditionelle Ästhetisierung.

In diesem Sinn wurden auch die Hauser 4 und 6 kunstvoll dekoriert: Die Außenwandpfeiler sind mit geometrisch ornamentalen Formen verziert und wurden im Haus 6 mit einer Flöte ausgestattet. Robert Bosch Fabrikgebäude in Stuttgart. Eingetragen in: Architectural Review, Band 27, 1911, Ausgabe 1, Blatt 5, Vl. Im: Der Bosch-Zünder: Firmenzeitschrift der Robert Bosch AG, Band 1, 1919, Seiten 57-62, 174-179 (Firmengeschichte).

Jacob Früh: Die Bauten der Robert Bosch A.-G. in Stuttgart und Feuerbach. Der Bosch-Zünder: Werkszeitschrift der Robert Bosch AG, Jahrgang 2, 1920, page 46-54. Site plan and layout of the main plant of Robert Bosch A.-G. In: Der Bosch-Zünder à: Werkszeitschrift der Robert Bosch AG, Jahrgang 1, 1919, page 51. Fridolin Rimmele: New Bosch factory in Stuttgart : Architects:

K. Haus & frühe Baumaschinen Eingetragen in: Fachzeitschrift für Architekten, Jahresgang 10, 1912, Vol. 1, Page 8-11 Alfred Widmaier: Die electrotechnische Fabrik von Robert Bosch in Stuttgart. Auszug aus: Journal of the Association of German Engineers, volume 56, 1912, pp. 986-995 Christine Breig: Der Villen- und Land-hausbau in Stuttgart 1830-1930 An overview of the different realizations and changes of the building type villa in Stuttgart.

Stuttgart 2004, Seiten 523-524, 526 (Kurzbiografien der Architekturbüros Heim & Früh). Das Bosch-Gelände: Christa von Buchwald-Hallinan; Sonja Folscheid. Das Bosch-Gelände. Stuttgart-Vereinigung zur Denkmalpflege, 1998, pdf. Fabriksgebäude in Stuttgart: ihre Entstehung von der Jahrhundertmitte bis zum Ersten Weltkrieg. Für Gabriele Kreuzberger.

Stuttgart 1993, Seiten 253-269 Rüdiger Krisch: Der Bosch-Standort. Gütersloh, Band 93, 2002, Ausgabe 9, Seiten 30-35 Roland 0stertag (Herausgeber): Der Bosch-Standort. Stuttgart-Krämer, 2005, Werner Skrentny (Herausgeber): Stuttgart zu Fu? Tübingen: Silberburg, 2011, pages 111-113 Martin Wörner; Gilbert Lupfer; Ute Schulz: Architektingkuehrer Stuttgart.

Die Architektengemeinde Karl Heim (1859-1944) und Jakob Früh (1867-1937) existierte zwischen 1902 und 1913 (#Breig 2004). Kreuzberger 1993, S. 253-258. Kreuzberger 1993, S. 258. Kreuzberger 1993, S. 258-264, 268-269, Kreuzberger 2004, S. 77-78, Buchwald-Hallinan 1998, S. 18-21, S. 27. 2004.

? #Buchwald-Hallinan 1998, S. 21. ? #Ostertag 2004, S. 62. ? #Früh 1920, S. 48. ? #Kreuzberger 1993, S. 264-267, #Ostertag 2004, S. 78-79, #Buchwald-Hallinan 1998, S. 24-26.

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