Billig Wohnung Mieten Stuttgart

Günstige Wohnung mieten Stuttgart

Kleine Mietwohnungen sind in Stuttgart knapp. in Großstädten mit hohem Mietniveau (z.B. München, Stuttgart, Düsseldorf). Mieten steigen und steigen, die Skala scheint sich nach oben zu öffnen.

Die aktuellen Mieten und ihre Entwicklungen seit 2012

Zwischen 2012 und 2016 stiegen die Mietpreise in Deutschland um 15 % an. Die Mietwohnungspreise stiegen in Stuttgart um 19 Prozentpunkte, in München um 21 Prozentpunkte und in Berlin um 28% an. Weil fast jeder Wohnortwechsel bedeutet, dass die Betreffenden mehr für die Vermietung aufwenden müssen - sofern sie sich nicht mit wesentlich weniger Quadratmeter auseinandersetzen.

In Jena sind die Mietpreise seit 2012 um im Durchschnitt 1,2 Prozentpunkte gesunken. Noch vor fünf Jahren musste in der traditionsreichen DDR-Stadt eine durchschnittliche Pacht von 8,40 EUR pro qm gezahlt werden, im vergangenen Jahr waren es nur 8,30 EUR. Nach Angaben von Empirica sind die Mietpreise in den letzten fünf Jahren bundesweit um rund 15 Prozentpunkte angestiegen.

Vor allem in Berlin war der Zuwachs stark. Eine vermietete Wohnung ist heute im Durchschnitt 28% teurer als noch vor fünf Jahren. Die langjährig recht billige deutsche Hauptstadt steht mit 9,29 pro qm in einer Reihe mit traditionellen Großstädten wie Düsseldorf, wo die Pächter 9,87 qm zahlen müssen.

Zu diesen Preisen werden die Münchner nur ermüdend lachen können. Sie mussten 2016 durchschnittlich 16 EUR pro m² für eine gemietete Wohnung bezahlen - ein Plus von 21% gegenüber 2012. An zweiter Stelle steht der Stadtteil München (12,80 EUR pro m²), gefolgt von Frankfurt (12,70 EUR), Starnberg (11,94 EUR) und Stuttgart (11,31 EUR).

Auf der rosa Farbskala ist der Mietpreisanstieg zu sehen. Die Mietpreise sind bereits hoch, aber immer noch steigend, je düsterer eine Gegend ist. Die Spitzenmieten im Violettbereich sind bereits sehr hoch, aber weiter steigend. Die durchschnittliche Angebotsmiete betrug im vergangenen Jahr im Durchschnitt elf Euros pro qm, eine Steigerung von 26% gegenüber 2012.

In Eichstätt im Norden der Hansestadt stieg die Miete mit 44 Prozentpunkten an. Nur in Wolfsburg stieg die Angebotsmiete noch schneller - innerhalb von fünf Jahren um 46 Prozent. In der Umgebung von Wolfsburg legten die Mietpreise ebenfalls massiv zu. Trotzdem sind die Mietpreise in Wolfsburg - zum Beispiel im Vergleich zu München - immer noch relativ niedrig.

Diese Grafik verdeutlicht dies: "Sowohl Wolfsburg als auch Ingolstadt sind von den Autofirmen unabhängig. In Wolfsburg ist die Zentrale von Volkswagen, rund die Haelfte der Einwohner arbeiten fuer den VWA-Konzern. Zwischen 2012 und 2016 wurden in Wolfsburg rund zwanzigtausend neue Stellen geschaffen. Laut Braun sind jedes Jahr rund 1.000 Menschen in die City umgezogen - allerdings wurden pro Jahr nur etwa 300 Wohneinheiten erbaut.

In Wolfsburg sollte sich die Lage mittlerweile entspannen. Sie sind in Berlin, Köln oder Hamburg. Eine Gegenüberstellung von Revier und München verdeutlicht, wie verschieden die Entwicklung der Mietpreise innerhalb Deutschlands sein kann. Die Mietpreise im Revier sind tief und kaum steigend. Vor fünf Jahren waren sie in der Münchner Gegend zweimal so hoch wie im Revier, heute sind sie manchmal dreimal so hoch.

Nach einer vom Mieterbund Berlin in Auftrag gegebenen Untersuchung liegen 80 Prozent der betrachteten Mieten über dem Höchstmieter. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Bewohner kaum eine Möglichkeit haben, ihre Rechte geltend zu machen. Um zu wissen, ob ihr Hauswirt das neue Recht einhält, müssen sie wissen, wie er die Monatsmiete errechnet.

Die wenigsten Pächter bemühen sich, diese zu ermitteln oder gar vor Gericht aufzudecken. Übernimmt ein Hauswirt zu viel von einem Pächter, muss er den inakzeptablen Preis erst ab dem Moment einer Reklamation und nicht nachträglich erstatten. Die Problematik ist in Berlin leicht zu erkennen. Die Einwohnerzahl ist in den vergangenen sechs Jahren um knapp acht Prozentpunkte gestiegen.

Allerdings wurden kaum neue Häuser errichtet, vor allem nicht solche, die sich Menschen mit geringem Gehalt erlauben können. "Auch die kommunalen Wohnungsgenossenschaften haben die Erschließung verschlafen", sagt Marcel J. A. D. B. von der Alternative Mietervereinigung Berlin. Wenn man wirklich günstig leben will, muss man ohnehin aufs Festland ziehen: Im Wunsiedel im Fichtelgebirge zahlen Sie durchschnittlich 4,21 EUR pro qm für eine Ferienwohnung.

Der zweitgünstigste ist in Tirschnereuth (4,35 Euro), gefolgt von den Städten Primeasens (4,36 Euro), Holzminden (4,37 Euro) und dem Vogtland-Kreis ((4,39 Euro). Hinter Jena (minus 1,19 Prozent) folgt Frankfurt an der Oder (minus 0,68 Prozent), Angela Merkels Vaterland, die Ur-Mark (minus 0,39 Prozent), dann Vorpommern-Rügen (0,83 Prozentpunkte Preiserhöhung), Rostock (1,15 Prozent) und Bautzen (1,8 Prozent).

Die Mieten steigen, je weiter eine Großstadt nach oben rechter Hand wandert, je größer die Bevölkerungsdichte: München schwebt vom restlichen Land weg.

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