Berliner Kinoprogramm

Kinoprogramm Berlin

Den Anfang machte das Berliner Kinoprogramm. Kaufen Sie Kinokarten für die Berliner Philharmoniker in Kinos in ganz Deutschland und in Ihrer Nähe. Höhepunkt im August ist die Lange Nacht der Berliner Filmfestspiele.

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In der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert beginnt die Filmgeschichte mit Messeständen]. Seit der ersten Hälfte unseres Zeitalters hat sich das Filmschaffen zu einer etablierten Kunst- und Kulturinstitution entwickelt. Seitdem gibt es zahlreiche neue Ideen für das Filmemachen. Die Vorläufer des Films - und zugleich Ausgangspunkt - waren Messestände und Panoptik, wie sie meist auf Messen und in der Stadt zu sehen waren.

Im Jahre 1893 stellte der Tüftler Thomas Alva Edison das von seinem Chef-Ingenieur William Kennedy Laurie Dickson entworfene kinetoscope vor - ein Schaufenster, in dem eine einzige Persönlichkeit Kurzfilme sehen konnte. In den USA breitete sich die Idee aus, bevor der Cinématograph der Lumière-Gesellschaft die USA eroberte. Mit ihrer Technologie konnten die Brüder Lumière filmen und spielen.

Thomas Armat hat in den USA - auch vor den Gebrüdern Lumière - einen Beamer erfunden, der die Zuschauer von ihren Peep-Boxen befreit und ihnen so das Erleben von Filmen gemeinsam ermöglicht.

Ab 1896 reisten die Brüder Lumière mit ihrem "Réversible", dem Kinematographen, der sowohl die Reproduktion als auch die Aufzeichnung ermöglicht, durch die ganze Erde und warben für ihre Geräte, viele Messebesitzer oder andere Geschäftsleute, die das Produkt kauften. Messestände, Panoptik und die ersten Kinobetreiber nutzten es als Demogerät.

Bei den Filmen handelte es sich um Schwarzweißfilme mit einer Größe von 18 24 x 24 Millimetern, d.h. dem Bildformat von 3 zu 4 auf Kinetoskopfilm. Im Kinobereich sind es bis zum Soundfilm 30 und mehr Frames pro Sek. Neben Messeständen waren Gasthöfe und Beherbergungsbetriebe die Schauplätze für Filmvorführungen. Aufgrund ihrer ständigen Wanderungen brauchten sie vor allem in den ersten Jahren nur wenige Spielfilme, die sie immer wieder vor einem neuen Zuschauer aufführten.

In den seltensten Fällen überschreiten die Folien die Dauer von einer Stunde. Die Filmvorführung nahm in vielen Messeständen immer mehr Platz ein, während andere Merkwürdigkeiten nachgelassen wurden. Das erste Kino wurde in fixen Sälen erbaut. Weltkrieges brauchte es jedoch, bis die europäischen und amerikanischen Großstädte mit Filmen im ganzen Land versorgt wurden.

Anschließend wurde der Aufbau der bestehenden Lichtspielhäuser forciert - begleitet von immer aufwändigeren und umfangreicheren Filmproduktionen. Nach und nach wurden neue Räumlichkeiten eingerichtet, die vor allem der regulären Filmvorführung diente. Die Demonstranten hielten sich vermehrt vor Ort auf, die Aufführungen finden regelmässig statt.

2] Mit den verfügbaren Mitteln und der Nachfrage wurden Tanz- oder Gasthäuser zu Auditorien. Das Kino wurde größer. In den 20er Jahren wurden in den großen Städten Europas und der USA unabhängige "Kinopaläste" gebaut. Inspiriert von der Pracht und Einrichtung der damaligen Theater und Opernhäuser, wurde der Begriff des Films immer mehr als eigenständiges Kunstwerk erkannt.

3 ] Ende der 1920er Jahre ließen sich die Eigentümer solcher Kinofilme nieder und benutzten ihre Geräte in passenden Zimmern. Ab 1910 wurden die Chintöppe und die dazugehörigen American Nickelodeon vermehrt zu Filmtheatern, die ihre Hallen in immer grösseren und aufwändigeren neuen Gebäuden öffneten. Das Wirtshaus mit dem Schauspiel der "bewegten Bilder" verwandelte die Hallen der Brauerei in große Lichtspielhäuser.

In Berlin wurde am Sonntag, 24. August 1896, das erste deutschsprachige Filmhaus im Hause Unter den Linden 21 eroeffnet. Die 1906 eröffneten schwedischen Sagen, das Stettiner Pionierkino (seit 1945 Szczecin) und das 1907 in Betrieb genommene Münchner Gabrielfilmtheater zählen zu den älteren noch heute genutzten Sälen.

Das 1907 eingeweihte Korsør Biograf Theater ist das älteste noch in Funktion befindliche Kinogebäude der Erde. Die ersten österreichischen Lichtspielhäuser wie das Münstedter Kinopalast oder das Kinoklein befanden sich im Würstelprater, wo sie 1904 und 1905 uraufgeführt wurden. Im Jahr 1927 schauten etwa sechs Millionen Menschen auf der ganzen Welt Kinofilme, die Haelfte davon allein in den USA.

Die englische Filmtheoretikerin L'Estrange Falcett hat 1927 versucht, dieses Phänomen am Beispiel der New Yorker Filmpaläste zu ergründen. Sie versuchten nicht nur, dem Betrachter durch Innen- und Aussenarchitektur eine prächtige, edle, andere Lebenswelt zu zeigen, sondern umwarben ihn mit einer Menge von Mitarbeitern wie einen kostbaren Gäste. Überhitzte Stimmung, staubige Hektik und Hektik auf den Strassen der Hauptstadt sind untragbar, die Menschen ziehen sich wie stumpfe Insekten durch den leuchtenden Hexen-Kessel - ein prachtvoll gekleideter Türsteher weint die Doppeltüren des Filmtheaters auf, und wenn wir eintreffen, sind wir in eine schönste Zeit entführt.

"Fawcett legt besonderen Wert auf das Zwischengeschoss, das in keinem Filmpalast ausgelassen wurde. Am auffälligsten war die Stille der einzelnen Bilder. Die zweite auffällige Besonderheit ist, dass eine Kinovorführung in der Anfangszeit der Filmgeschichte, als die Spielfilme noch zwischen wenigen bis 20 min und letztendlich einer vollen und längeren Zeitspanne lagen, mehrere Spielfilme umfasste.

Gegen Ende dieser Epoche wurden die zunächst nur wenige Spielminuten andauernden Filmaufnahmen immer mehr. Unter den Monumentalwerken der zum Teil mehrstündigen Stummfilmära sind Cabiria (1912), Birth of a Nation von David Wark Griffith, Metropolis von Fritz Lang, Ben Hur von Fred Niblo (mit Farbsequenzen) und Napoléon von Abel Gance (der hier bereits mit Farbfilmen, 3D- und Breitwandfilmen experimentiert hat).

Die Jazzsängerin, unter der Regie desselben Regisseurs, kam 1927 erstmals als Nadelfilme in die Läden. Um 1900 entstehen die ersten bunten Bewegtbilder, danach entstehen die ersten bunten Kinofilme durch die Einfärbung von Schwarz-Weiß-Filmen. Im Agfacolor-Verfahren wurden auch viele Colorfilme produziert, die vor allem die UFA bis in die 1950er Jahre für ihre Filmproduktion einsetzte im Film.

HD1 " Die große Ära des Films hat nicht einmal ein halbes Jahrtausend gedauert. Seit Ende der 50er Jahre begann der Rückgang der Kinobesucherzahlen, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Nutzung von Fernsehgeräten. Nur in den USA boomt in dieser Zeit eine spezielle Art des Open-Air-Kinos, unterstützt durch die steigende Internationalisierung der Nachkriegszeit.

Die Postproduktionstheater in Deutschland, die früher mehrere Lichtspielhäuser besaßen, verschwunden in der Regel zuerst und dann an anderen Orten, bis oft nur noch ein einziges Kinosaal übrig blieb. Die großen Hallen der übrigen Lichtspielhäuser wurden später oft in mehrere kleine Hallen untergliedert. Seither sind Neubauten, insbesondere die sogenannten Multiplexkinos, in der Regel mit Dolby Digital- und DTS-Tonanlagen ( "THX-zertifiziert"), in speziellen Hörsälen auch mit SDS ausgestattet.

Doch auch die in den Krisenjahren überstandenen und entstandenen Lichtspielhäuser, vor allem in Groß- und Hochschulstädten, Kunst- und Stadtkinos wurden weitgehend erneuert und die Boxkinos teilzerlegt. Zur Kinosoziologie: Emilie Kiep-Altenloh. Ausgabe Stroemfeld, Frankfurt/M. 2007, ISBN 978-3-87877-805-9 (Nachdr. d. Leipzig 1913; Erste naturwissenschaftliche Arbeiten zum Thema Kino).

Édgar Morin: Mensch und Film. Der Hans-Jürgen Tast: Filme in den 80er Jahren. Beispiel: Berlin/West. Werner Biedermann: Das Publikum ist am Telefon. ZÜRICH 1913 Adolf Sellmann: Für und gegen das Filmschaffen (mit dem Kinogesetz vom 12. Mai 1920). Ramin Rowghani: Berlin, der Entstehungsort des Filmes und die Kinostadt.

Eine Berlin-Wanderung der ganz anderen Sorte. Magazin für Kunst und Kulturspsychologie, Berlin 2002. ý Wer started with the cinema? Notizen zur neuen frühen Geschichte des Basler Films. Kinematografie in Berlin um die Jahrtausendwende.

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