Autokino

Drive-In

Das Autokino ist ein Freiluftkino, dessen Leinwand vom Auto aus auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen zu sehen ist. Autokino-Schild Sicherlich hat jeder ein ganz besonderes Bild vor sich, wenn es um Autokinos geht. Do you remember the good old drive-in cinemas "Autokino Völklingen", Großer Platz am Weltkulturerbe Völklinger Hütte in Völklingen. Der beliebte DRIVE IN Drive-in-Kino-Gutschein ist ein tolles Geschenk, mit dem Sie sicher viele Freunde verschenken werden.

mw-headline" id="Technik">Technik[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php? php?title=Autokino&action=edit&section=1" title="Edit Section: Technique">Edit Source Code]>

Das Autokino ist ein Open-Air-Kino, dessen Bildschirm vom Fahrzeug aus auf den dafür ausgewiesenen Parkplätzen zu besichtigen ist. In den USA wurde 1933 das erste Drive-in-Kino gegründet, das in den 50er und 60er Jahren breite Streuung und Kultstellung erlangte. Heute gibt es relativ wenige ortsfeste Autokinos, aber sie haben ihre ständigen Anhänger.

Bis zu 600 qm groß ist die Projektionsfläche der Autokinos, je nach Zahl der Parkplätze sind sie ca. 15 Meter hoch und bis zu 40 Meter weit. Drive-in-Kinos haben in der Regel ein viel größeres Angebot und die Zahl der Parkplätze liegt zwischen einigen hundert und über 1.000 Das weltweit grösste Drive-in-Kino war in Newington in Connecticut, das bis zu seiner Schliessung 1997 über 4.000 Plätze verfügte.

Der natürliche Nachteil eines Autokinos ist zum einen, dass Demonstrationen am Tag (vor allem im Sommer) kaum möglich sind. Die Autokinos in Europa sind von Anfang Mai bis Ende September in Betrieb. In einigen Autokinos gibt es für die kalte Jahreszeit fahrbare Heizgeräte. Doch in den ungewissen Krisenzeiten und dem Zweiten Weltkrieg wurden nur wenige Autokinos eroeffnet.

Im Jahr 1942 gab es etwa 100 Einfahrtskinos in den USA. Allein in den USA gab es in dieser Zeit rund 4000 autonome Filme, und viele herkömmliche Filme in den Stadtzentren mussten wegen der Konkurrenzsituation in den Vororten aufgeben. Das Autokino war wegen seiner niedrigen Preise einerseits bei der Familie populär, die auch schätzte, dass die Veranstalter auf dem Areal Snackstände und Kinderspielplätze einrichteten, was die Fahrkinos an den Abenden zu einem populären Ziel machte.

Auto-Rennen und Kuschelorgien in Autokinos waren zu dieser Zeit ein gegen die Moral und Pruderie der amerikanischen Welt der Erwachsenen unter jungen Leuten gerichtet. Bei jungen Leuten besonders populär waren Horror-Filme, die unzählige Augenblicke anboten, in denen die Lebensgefährtin Zuflucht bei ihrer Begleiterin suchte. Manche Veranstalter haben versucht, dies mit Porno-Filmen auszugleichen, so dass die Autokinos rasch in eine schmutzige Ecke geraten sind und der Absprung vorverlegt wurde.

Es gibt heute relativ wenige Drive-in-Kinos, die von Nostalgie und Autofreaks der 1950er Jahre geprägt sind. In Deutschland werden die stationären Drive-in-Kinos immer weniger, während in den letzten Jahren ein zunehmender Bedarf an mobilem Drive-in-Kino zu verzeichnen ist. Durch die große verfügbare Standfläche und die Parkinfrastruktur wird die Standfläche vieler Drive-in-Kinos neben dem Kino am Abend auch für andere Events wie Floh- und Gebrauchtwagenbörsen verwendet.

Seit über 30 Jahren wird im Autokino Essen-Bergeborbeck am Samstagvormittag (bis 1990 auch am Sonntag) Europas größter kostenloser Gebrauchtwagen-Markt veranstaltet. In Deutschland gab es bis zu 40 Autokinos (1971),[3] von denen viele im Laufe der Jahre geschlossen werden mussten, darunter eines der berühmtesten und beliebtesten, das Autokino im Minidomm-Vergnügungspark bei Düsseldorf.

Nach 1990 wurden dagegen einige Lichtspielhäuser in Ostdeutschland wiedereröffnet - wo es bis dahin nur ein Autokino gab (in Zempow). In Deutschland sind derzeit folgende Autokinos in Betrieb: Stefan Jung: Das Autokino. 2002, ISBN 0-7603-1707-0. Kerry Segrave: Drive-In Theaters: A History from Their Inception in 1933. 1992, ISBN 0-7864-2630-6. - Letzter Klappdeckel für das letze Drive-In Kino.

2. März 2015, eingesehen am 23. November 2017. Kino Wien: Insolvenzverfahren eroeffnet.

Mehr zum Thema